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E-Plus darf mobiles Internet auf 1.800 Mhz anbieten

Die Bundsnetzagentur hat der E-Plus Gruppe grünes Licht für die Nutzung des Frequenzspektrums um 1.800 Megahertz (Mhz) für mobile Internetverbindungen gegeben.

Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Die Bundsnetzagentur hat der E-Plus Gruppe grünes Licht für die Nutzung des Frequenzspektrums um 1.800 Megahertz (Mhz) für mobile Internetverbindungen gegeben. Bisher war das bei denjenigen Frequenzbändern im 1.800-Mhz-Bereich, die seit 1994 bei E-Plus im Einsatz sind, nicht möglich, teilte der Düsseldorfer Netzbetreiber am Donnerstag mit. Das besagte 1.800er Spektrum wurde bisher nur für GSM-Dienste genutzt, zukünftig ist auch die Verwendung mobiler Breitbandtechnik gestattet.

Startschuss noch nicht absehbar

Bereits im April hatte E-Plus bei der Bundesnetzagentur einen entsprechenden Antrag auf Flexibilisierung ihres bisher allein für GSM-Dienstes reservierten 1.800 Mhz-Spektrums gestellt, dem nun entsprochen wurde. In der Praxis bedeutet das für den Anbieter, das gesamte Spektrum zum Beispiel für mobile Datendienste über LTE und HSPA+ nutzen zu dürfen. Allerdings macht E-Plus die genaue Nutzung davon abhängig, was in Zukunft mit den genutzten GSM-Frequenzen geschieht. Noch habe die Bundesnetzagentur nämlich keine Entscheidung darüber getroffen, wer ab 2017 die Bestandsfrequenzen im 900 und 1.800-Mhz-Bereich nutzen darf.

Schon im Dezember vergangenen Jahres hatte E-Plus die Genehmigung erhalten, im 900-Mhz-Bereich mobile Breitbandtechnologie einsetzen zu dürfen. Unklar ist, wann der Provider mit der genehmigten Flexibilisierung durchstarten wird. Schon seit längerer Zeit testet E-Plus LTE-Verbindungen in den Frequenzbereichen um 1.800, 2.100 und 2.600 Megahertz. In Zukunft will E-Plus allen Kunden eine flächendeckend stabil verfügbare Datengeschwindigkeit von 1-2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) anbieten können.

(Hayo Lücke)

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