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Display-News: Fünf neue TFT-Monitore im Überblick

AOC, Asus, Toshiba und ViewSonic haben neue Bildschirme angekündigt. Ob mit 3D per Polarisation oder mittels Shutterbrille, mit Full-HD-Auflösung oder 16:10-Format für den Arbeitsalltag oder als tragbare Version in 14 Zoll – das Angebot ist vielfältig.

Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

AOC, Asus, Toshiba und ViewSonic haben eins gemeinsam: Sie haben in dieser Woche neue Monitore angekündigt. Vom 3D-Monitor für Nvidias neue 3D Vision-Technologie über 3D via Polarisation bis hin zum Office-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung und einem mobilen 14-Zoll-Display ist das Angebot breit gefächert.

Neue Displays - Inhalt

  • Seite 1: AOC e2436Pa und e2219Ph
  • Seite 2: Asus VG278H und Toshiba Mobile USB-Monitor
  • Seite 3: ViewSonic V3D231

Ergonomische HD-Monitore von AOC

Der Hersteller AOC widmet sich mit seinen quecksilberfreien HD-Displays der Business-Kundschaft. Dass so mancher lieber mit dem 16:10-Format arbeitet, hat AOC beim e2219Ph mit einer Bildschirmdiagonale von 22 Zoll beherzigt. Die genaue Auflösung teilte der Anbieter jedoch nicht mit. Der 24 Zoll große e2436Pa kommt währenddessen mit 1.920x1.080 Pixeln auf den Markt, was dem Widescreen-Format 16:9 entspricht. Allerdings lassen sich die silberfarbenen Bildschirme mit schwarz-glänzendem Standfuß nicht nur neigen, zur Seite schwenken und um bis zu 11 Zentimeter nach oben verstellen, sondern auch in den Pivotmodus drehen. Im Hochformat kann der 24-Zöller dann mit viel Platz für lange Tabellen punkten.

Beide Geräte verfügen über einen Kontrast von 1.000:1, der sich bei dynamischer Regelung je nach Bildschirminhalt kurzzeitig auf bis zu 20.000.000:1 erhöhen kann, eine durch LEDs bereitgestellte Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) und eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden (ms). Die schnellen Farbwechsel und die Blickwinkel von 170 Grad vertikal sowie 160 Grad horizontal sprechen für ein TN-Panel. Zum Anschluss an den PC sind beide Displays mit einer analogen D-Sub-Schnittstelle und DVI ausgestattet, wobei der digitale Port auch solche Inhalte weiterleitet, die mit dem Kopierschutz HDCP abgesichert sind. Ein zusätzlicher USB-Anschluss findet sich nur beim größeren e2436Pa, der im November für 189 Euro erhältlich sein wird. Der e2219Ph folgt Mitte Dezember für 169 Euro. Die Leistungsaufnahme gibt AOC mit maximal 30 Watt an.

Weiter geht es mit Asus, der als erster einen TFT-Monitor für Nvidia 3D Vision 2 herausbringen wird. Der zur Vorstellung der neuen 3D-Generation bereits kurz angeteaserte 27-Zoll-Bildschirm unterstützt Nvidias Display-Technologie 3D LightBoost, die in der Shutterwelt mit aktiven Brillen mit zu dunklen 3D-Bildern und Ghosting aufräumen will. Der Asus VG278H liefert entsprechend ein 120-Hertz-Display und löst mit 1.920x1.080 Bildpunkten auf, die innerhalb von nur 2 ms auf Farbwechsel reagieren sollen. Die Blickwinkel entsprechen TN-typischen 170 beziehungsweise 160 Grad horizontal und vertikal. Überdurchschnittlich ist die Helligkeit, die Asus auf 400 cd/m² beziffert. Anschließen lässt sich der neigbare Bildschirm über DVI (Dual-Link) oder HDMI, ein D-Sub-Port sowie ein Kopfhöreranschluss sind ebenfalls vorhanden. Starten wird der Asus VG278H Mitte November für 599 Euro inklusive Nvidia Shutterbrille.

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Toshiba bringt tragbares Zusatzdisplay

Toshiba ist in den verschiedensten Feldern aktiv und bietet auch zahlreiche Fernseher an, PC-Monitore zählen normalerweise aber nicht zum Portfolio des japanischen Technologiekonzerns. Mit dem Mobile USB-Monitor prescht der Hersteller nun in eine Nische vor, die zum Beispiel bereits Samsung mit dem Lapfit und Acer mit dem Upgrade Kit betraten: Zweit-Displays für Notebooks. Während die Konkurrenten jedoch auf das 22-Zoll-Format und somit Desktop-Ausmaße setzten, hält es Toshiba klein und handlich. Der USB-Monitor bietet wie ein großes Subnotebook bei 1.366x768 Pixeln nur eine Bildfläche von 14 Zoll, was das Gerät für Außendienstler oder andere mobile Nutzer mit erhöhtem Platzbedarf tragbar macht.

Bezüglich des Kontrastverhältnisses und der Reaktionszeit entspricht der Monitor ebenfalls eher einem Laptop-Bildschirm und kann nicht mit einem guten Desktop-Bildschirm mithalten. Er erreicht einen Kontrast von 400:1 und benötigt 16 ms für einen Farbwechsel. Mit dem Computer oder einem Notebook verbindet sich der Bildschirm via USB 2.0 – insofern ein Windows-Betriebssystem ab XP installiert ist. Wer zusätzlich ein optional erhältliches Netzteil anschließt, kann eine Helligkeit von 220 cd/m² erwarten. Wird der Monitor nur über die USB-Verbindung versorgt, ist die Leuchtkraft geringer. Das 341x240x16 Millimeter große Display wiegt 780 Gramm und verschwindet zum Transport im mitgelieferten Cover, das sich auch zum neigbaren Ständer umfunktionieren lässt. Toshiba bringt den tragbaren Zusatzbildschirm für 199 Euro in den Handel, einen Preis für das Netzteil nannte der Hersteller nicht.

Wie Asus setzt auch ViewSonic bei seinem neuen Monitor auf die an 3D interessierten Anwender. Statt der aktiven Shuttertechnik kommt aber das Polarisationsverfahren zum Einsatz. Wie die räumliche Darstellung bei Polarisations-Monitoren erzeugt wird und wie der Praxiseindruck ausfällt, haben wir bereits im LG D2342P Test beschrieben. Zwar sind auch für Polarisations-Displays Brillen erforderlich, um die 3D-Effekte wahrzunehmen, sie sind jedoch deutlich leichter und günstiger als Shutter-Modelle.

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ViewSonic setzt auf Polarisation

Der ViewSonic V3D231 versammelt 1.920x1.080 Bildpunkte auf einem 23-Zoll-Display und lockt mit einer kurzen Reaktionszeit von 2 ms auch Spieler an. Um einen 3D-Blu-ray-Player oder eine Playstation 3 anschließen zu können, integriert das Display eine HDMI-1.4a-Schnittstelle, hinzu kommen DVI-D und VGA (D-Sub). Lautsprecher sind auch eingebaut. Sollen Standard-Inhalte mit einem 3D-Anstrich versehen werden, lässt sich die mitgelieferte TriDef 3D-Software bemühen, die wir im LG-Test ebenfalls begutachten konnten. Auch Spiele lassen sich auf diese Weise entsprechend aufmöbeln.

ViewSonic liefert den V3D231 mit dreijähriger Garantie und zwei Polarisationsbrillen aus; eine kommt als Aufsatz für Brillenträger. Zunächst nennt der Hersteller nur den US-Preis von rund 350 Dollar (etwa 250 Euro), wer sich in den Preissuchmaschinen nach dem Modell umschaut, finden den Bildschirm aber auch hierzulande bereits in verschiedenen Shops. Dort kostet das Gerät etwa 270 bis 280 Euro.

(Saskia Brintrup)

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