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Der Februar bringt 15 neue Notebooks ab 399 Euro

Packard Bell hat ein Subnotebook mit Laufwerk vorgestellt und Sony startet eine hübsche Allrounder-Serie ab 699 Euro. Toshiba und Dell steuern Business-Notebooks bei, während sich Acer den Multimedia-Nutzern zuwendet.

Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com
In den vergangenen Tagen waren die Notebook-Hersteller fleißig und haben zahlreiche neue Geräte mit aktueller Hardware wie dem Intel Core i und DirectX-11-Chips vorgestellt. Das günstigste und kleinste Gerät steuert Packard Bell mit dem EasyNote Butterfly xs für 399 Euro bei, dem kleinen Bruder des EasyNote Butterfly (Test) mit 10-Stunden-Akku. Außerdem neu am Markt: Allrounder von Sony und Business-Laptops von Dell, und Toshiba. Acer wendet sich währenddessen den Multimedia-Nutzern zu und und startet zwei neue Aspire Serien, zum Teil mit 3D-Funktion.

Inhalt:

1. Subnotebook und Sony Vaio E
2. Details zum Vaio E und Dell Latitude 13
3. Toshiba: matte Bildschirme und DisplayPort
4. Multimedia-Serien von Acer

Packard Bell xs-Notebook

Mit seinem Innenleben rund um einen stromsparenden Intel Prozessor ist das EasyNote Butterfly xs mit 11,6 Zoll großem Display den Netbook-Schuhen entwachsen und darf sich Subnotebook nennen. Wie es häufiger in dieser Größenklasse anzutreffen ist, bietet auch das neue Exemplar des seit 2008 zu Acer gehörenden Herstellers eine High Definition Auflösung von 1366x768 Pixel. Verglichen mit einem Netbook fällt beim EasyNote Butterfly xs aber die Festplatte mit 640 Gigabyte (GB) deutlich umfangreicher aus. Die Höhe des verbauten Arbeitsspeichers gab Packard Bell nicht an, vermutlich werden es zwei GB sein. Ein klares Unterscheidungsmerkmal ist das integrierte Laufwerk, mit dem CDs und DVDs abgespielt und beschrieben werden können.

Mini-Modell mit Laufwerk

Außerdem liefert das Notebook eine Webcam, WLAN 802.11 b/g/n und optional UMTS für das mobile Internet sowie Bluetooth zur Kommunikation mit einem Handy oder anderen Geräten. Ein 6-Zellen-Akku soll das 1,6 Kilogramm (kg) leichte und wahlweise rote oder blaue Gerät mit verchromten Scharnieren bis zu acht Stunden mit Energie versorgen, als Betriebssystem dient Windows 7 Home Premium. Wer zugreifen möchte, ist ab 399 Euro dabei.

Sony Vaio E ab 699 Euro

Sony möchte mit seiner neuen Vaio E-Serie das Einsteigersegment abdecken und hat drei durchaus hübsche Serienmodelle von 699 bis 899 Euro vorgestellt, die Ende Februar erscheinen sollen. Was viele Interessenten fröhlich stimmen könnte, sind die Gehäuse- und Display-Oberflächen: mit Ausnahme einer schwarzen Ausführung hat der japanische Konzern seinen Neuheiten einen matten Anstrich verpasst. Passend zum Allround-Bereich sind die 2,7 kg schweren Laptops in den Farben Braun, Schwarz und Weiß mit einem 15,5-Zoll-Bildschirm und für den Einsatz als Desktop-Ersatz auch mit einem separaten Nummernblock neben der Tastatur bestückt. Für den schnellen Zugriff auf das Internet hat Sony eine gesonderte Taste angebracht. Das Hardware-Menü besteht im stärksten Modell VPCEB1Z1E/B aus einem Intel Core i5 Prozessor 430M mit 2,26 Gigahertz (GHz), vier GB DDR3-Arbeitsspeicher und einer 500-GB-Festplatte. Auch die dedizierte Grafikkarte, eine ATI Mobility Radeon HD 5650 mit DirectX 11 und einem GB Speicher, ist für den Einsteigerbereich aber üppig kalkuliert. Gleiches gilt für das Blu-ray-Laufwerk. Um die HD-Filme in voller Auflösung genießen zu können, löst das 16:9-Display im schwarz-glänzenden Vaio E Flaggschiff mit 1920x1080 Pixel auf.

Mit 64-bit-Betriebssystem

100 Euro günstiger sind die Varianten VPCEB1S1E/BJ in mattem Schwarz und und WI in Weiß, die den Player für die blauen Scheiben durch einen DVD-Brenner ersetzen und die Pixelanzahl auf 1366x768 reduzieren. Weiter bergab geht der Preis beim weißen VPCEB1M1E/WI und dem braunen VPCEB1M1E/T, die anstelle eines Core i5 einen Core i3-330M mit 2,13 GHz als Rechenmaschine nutzen. Eine Webcam, Bluetooth, Gigabit LAN und WLAN 802.11b/g/n gehören ebenso wie ein Kartenleser und ein Multitouch-Pad zu den Gemeinsamkeiten der drei Preisklassen. Die weiteren Schnittstellen setzen sich aus drei USB-Ports , eSATA/USB-Kombination, HDMI und D-Sub (VGA) für einen Monitor zusammen. Aufgrund der vier GB RAM bringen alle Windows 7 Home Premium in der 64-bit Edition mit.

Dell Latitude 13

Dell hat währenddessen an neuen tragbaren Rechnern für Business-Kunden gefeilt und bringt das Latitude 13 im Subnotebook-Formfaktor und eine aufgemöbelte Workstation auf den Markt. Beide liefern verschiedene Tools für den Geschäftsbereich wie Sicherheits-Features und lassen sich wie immer beliebig konfigurieren. Das Dell Latitude 13 wiegt nur 1,5 kg und greift zur Beleuchtung des 13,3 Zoll großem Bildschirms auf die mittlerweile häufig verwendeten LEDs zurück. Zusammen mit dem Intel ULV Prozessor sollen sie eine lange Akkulaufzeit realisieren. Als zusätzliche Features erwähnt Dell 3G-Unterstützung für Internetverbindungen unterwegs, Bluetooth und eine Webcam mit Mikrofon. Ein Laufwerk lässt sich nur als externes Gerät ausrüsten. Der Starttermin für das flache Notebook im Stil des Vostro V13 ist Ende Februar, der Preis steht noch aus.

Aktualisiert wurde zudem die Precision M6500 Workstation, die sich nun mit den neuen Intel Core i Prozessoren aus den Reihen i5 und i7, maximal 16 GB RAM mit unterschiedlicher Megahertzzahl und zwei Festplatten oder einer SSD MiniCard konfigurieren lassen. Auf der Grafikkarten-Speisekarte stehen darüber hinaus die aktuell vorgestellten Quadro-FX-Chips von Nvidia. Für Videochats in hoher Qualität kann die Kundschaft zum Beispiel auch eine 3,2-Megapixel-Webcam dazu ordern. Viele Möglichkeiten gibt es beim Betriebssystem, von Windows XP über Vista bis hin zu 7 und Red Hat Linux hat der Käufer die Qual der Wahl. Die Preise für das Precision M6500 mit erneuertem Innenleben beginnen bei rund 1.800 Euro inklusive Umsatzsteuer. Auch die drei neuen Notebook-Serien von Toshiba, Tecra S11, Tecra A11 und Satellite Pro S500, sollen beruflich genutzt werden. Alle drei verlassen sich auf 15,6 Zoll große, entspiegelte Widescreen-Displays, Intel Prozessoren aus dem neuen Core i Lager und einen DisplayPort-Anschluss. Als Betriebssystem hat Toshiba bei allen Windows 7 in der Professional 64-bit Edition vorinstalliert, ein Downgrade auf Windows XP ist ebenfalls möglich.

Toshiba Tecra S11 und A11

Die Tecra S11 Serie sponsort zunächst ein Modell mit der Bezeichnung S11-11H mit Core i5-520M mit 2,4 GHz, eine Nvidia NVS 2100M-Grafikkarte und eine Pixelfülle von 1600x900. Für den Kaufpreis von 1349 Euro erhält der neue Besitzer zudem vier GB Arbeitsspeicher, 320 GB Speicherplatz, WLAN nach den aktuellen Funkstandards und Bluetooth. Weitere Schnittstellen fügt ein Express Port Replicator hinzu, der als Zubehörteil für alle neuen Laptop-Exemplare erhältlich ist. Als einziger Farbtupfer des matt-schwarzen Notebooks tritt der blaue Steuerungsstick inmitten der Tastatur hervor – bei Toshiba Accupoint genannt.

Das Tecra A11 unterscheidet sich äußerlich nicht vom S11 und stellt sich mit vier Modellen zu Preisen von 769 bis 999 Euro auf, die je nach Preis mit einem Core i3 oder i5 Prozessor bestückt sind und jeweils vier GB RAM und eine Festplatte mit einer Kapazität von 320 GB enthalten. Während die Onboardgrafik von Intel auf dem HM55 Express-Chipsatz und die 1366x768 Pixel-Auflösung bei allen identisch sind, unterscheidet sich die Tastatur. Das Tecra A11-127 kommt mit einem separaten Nummernpad, die übrigen Varianten liefern den Accupoint-Zeiger. Der GMA ist laut Intel übrigens stark genug für die Wiedergabe von HD-Videos und verfügt über einen HDMI-Ausgang. Einen Fingerabdruckleser gibt es sowohl beim A11 als auch beim S11.

Günstiger: das Satellite Pro S500

Das Satellite Pro S500 verfügt ebenfalls über ein mattes, schwarzes Gehäuse mit texturierter Oberfläche, bietet aber anstelle des Accupoints bei allen Modellen einen Ziffernblock. Für 799 Euro steht das S500-115 mit Intel Core i3-330M Prozessor mit 2,13 GHz und 1366x768 Bildpunkten auf dem Display bereit, dessen übrige Bestückung größtenteils dem Tecra A11 entspricht. Wer mit zwei GB RAM und 250 GB Platz für Musik, Videos und die persönlichen Daten auskommt, kann alternativ zum Satellite Pro S500-116 für 579 Euro greifen.

Zusätzlich hat der Elektronikkonzern das bekannte Line-Up aufgestockt und unter anderem die Serien Portégé R600, Satellite Pro T130, Tecra A10 und M10 mit neuen Konfigurationen vorgestellt, die alle auf der Toshiba Website zu finden sind. Auch Acer bedient sich an den neuen Intel Core i Prozessoren und pflanzt diese in die zwei Notebook-Serien Aspire 5740 und Aspire 7740 ein, die ab sofort für 599 beziehungsweise 699 Euro aufwärts erhältlich sind.

Acer Aspire 5740 und 7740

Beide Multimedia-Notebooks kommen mit einem blau-glänzenden Gehäuse und einem von LEDs beleuchtetem 16:9-Display. Das 2,8 kg schwere Aspire 5740 bildet die Videos, Bilder oder Spiele im 15,6-Zoll-Format auf 1366x768 Pixel ab, das 7740 mit einem Gewicht von 3,2 kg eignet sich mit 17,3 Zoll und 1600x900 Bildpunkten auch als Ersatz für den Desktop-PC zuhause. Die Reaktionszeit der Panels gibt Acer mit acht Millisekunden an, womit sie auch für Computerspiele schnell genug sind. Im Innern der beiden Geräte tummeln sich ähnliche Komponenten. Beide hat Acer mit einer Intel Core i3, i5 oder i7 CPU, bis zu acht GB DDR3-RAM und einer Festplatte mit maximal 640 GB Speicherplatz ausgestattet.

Mit DirectX 11-Chips

Bezüglich der Grafikkarte und des Laufwerks entsprechen sich die Ausführungen 5740G und 7740G. Diese beiden Varianten gibt es je nach Konfiguration mit einer ATI Mobility Radeon HD 5470 mit 512 Megabyte oder der 5650 mit einem GB Speicher. Im Laufwerksschacht steckt ein Blu-ray-Player mit Brennfunktion für CDs und DVDs. Das 5740 DG umschließt stattdessen einen DVD-Brenner und nutzt standardmäßig die schnellere HD 5650. Im Gegensatz zu den Serienkollegen kann es die Computerspiele und Videos aber auch in 3D darstellen, weshalb Acer eine entsprechende Brille mitliefert.

Die Schnittstellen-Bestückung und die verfügbaren Kommunikationskanäle variieren derweil nicht. Alle drei Ausführungen verbinden sich per Gigabit LAN oder WLAN - je nach Modell nur über die Funkstandards 802.11 b/g oder auch n - mit einem Netzwerk oder dem Internet, beim 5740G gibt es dem Datenblatt zufolge auch eine UMTS-Option. Dazu gesellen sich Bluetooth, vier USB-Ports, HDMI, D-Sub und SPDIF. Zu guter Letzt darf der Nutzer einen 5-in-1 Kartenleser, ein Multigesten-Touchpad und eine VGA-Webcam erwarten. Das Betriebssystem gibt Acer mit Windows 7 Home Premium 64 bit fest vor.

(Saskia Brintrup)

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