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Dells neue Inspiron-Laptops

Während sich in Taiwan Windows-8-Ultrabooks die Klinke in die Hand geben, hat Dell seine Inspiron-Linie aufgefrischt. Ab sofort lassen sich die 15- und 17-Zöller als "Special Edition" mit Intel Ivy Bridge, Alu-Gehäuse und Skullcandy-Lautsprechern ordern, im Sommer folgt mit dem 14z ein Ultrabook.

Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Von Dell gibt es derzeit nur ein einziges Ultrabook: das aus einem Stück Aluminium gefertigte XPS 13. Zum Sommer soll sich das ändern. Wie der US-Hersteller mitteilt, wird das XPS 13 bald durch ein Ultrabook der Inspiron-Serie verstärkt, das bereits auf Intels neuer Ivy-Bridge-Generation aufbaut. Auch die 15,6- und 17-Zoll-Modelle werden mit neuen Prozessoren sowie optisch aufgefrischt.

Dell bringt zweites Ultrabook

Das erste Inspiron-Ultrabook 14z wird laut Dell zunächst in der Farbe Silber und später auch mit rotem Gehäuse angeboten. Offenbar ist es aber nicht von einem Unibody-Gehäuse aus Metall umgeben, der Hersteller erwähnt lediglich ein gebürstetes Alumimium-Finish. Mit einem Startgewicht von 1,87 Kilogramm und einer Dicke von 21 Millimetern wirkt es für ein Ultrabook zwar eher schwer, reiht sich aber neben Konkurrenzgeräte der 14-Zoll-Klasse ein. Welche Konfigurationen bereitstehen werden, lässt Dell derzeit noch offen und erwähnt lediglich die NetReady-Option für mobiles Breitband. In den USA, Kanada und in Asien soll der neue Laptop am 19. Juni zu Preisen ab rund 700 Dollar (etwa 560 Euro) starten. Kunden aus Deutschland sollen Juli an der Reihe sein, Europreise wird Dell aber erst zum Launch bekanntgeben.

Darüber hinaus hat Dell weitere Inspiron-News zu vermelden, die ab sofort in Deutschland zu haben sind: die neuaufgelegten 15R- und 17R-Laptops mit Intel Core i-Prozessor der aktuellen Ausgabe und Wechsel-Cover. Ab 499 beziehungsweise 549 Euro lassen sich die 15,6 und 17 Zoll großen Notebooks mit einem Intel Core i3, i5 oder i7 bis hin zum i7-3612QM mit 2,1 Gigahertz (GHz), 6 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und einer Terabyte-Festplatte bestücken. Die Display-Auflösung liegt je nach Modell bei 1.366.x768 (HD) oder 1600x900 Bildpunkten, was gerne als HD+ bezeichnet wird.

Full HD und neues Design: Inspiron 15R und 17R als Special Edition

Als Special Edition, kurz 15R SE und 17R SE, bietet Dell die Geräte im Alu-Gehäuse mit stärkerer Ausstattung und Lautsprechern sowie Subwoofer des Kopfhörer-Herstellers Skullcandy an. Das 15-Zoll-Modell für 899 Euro erhält einen entspiegelten Full-HD-Bildschirm und einen Blu-ray-Spieler. Intels neuer mobiler Quad-Core-Prozessor und eine  AMD Radeon HD 7730M mit 2 GB Videospeicher sind standardmäßig verbaut, 8 GB RAM ebenso. Das 17R SE gibt es für 749 Euro mit einem Intel Core i5-3210M mit 2,5 GHz, 4 GB RAM und 500 GB Speicherplatz, wobei der Bildschirm nach wie vor 1.600x900 Pixel spendiert. Wer 829 Euro anlegt, bekommt den Laptop mit 1.920x1.080 Bildpunkten und mattierter Oberfläche, 6 GB großem Arbeitsspeicher und doppelter Speicherkapazität. Beide Konfigurationen integrieren eine Nvidia GeForce GT 650M Grafikkarte mit 2 GB Speicher und ein DVD-Laufwerk. Alternativ winken für 1.199 Euro ein 3D-Display, ein i7-3610M, 8 GB RAM und ein spiegelndes 3D-Display. Die von Dell erwähnte Möglichkeit, die Special Edition mit SSD zu ordern, findet sich im deutschen Onlineshop zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Als Betriebssystem wird die 64-bit-Ausgabe von Windows 7 Home Premium mitgeliefert. Die nächste Windows-Version ist über das Windows 8 Upgrade Programm erhältlich, mit dem die Redmonder eine Aufrüstung für knapp 15 Euro gewähren.

(Saskia Brintrup)

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