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Dell, Eizo, NEC und Samsung: 8 Neue Displays

Wir haben wieder die Monitor-Neuvorstellungen der Woche gesammelt: Vier neue Displays von Dell, drei davon mit IPS-Panel, ein neuer IPS-Monitor von Eizo, ein schmales Modell von NEC und zwei hochwertige Samsung-Displays mit PLS-Technik und USB 3.0.

Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Auch in dieser Woche haben die TFT-Monitor-Hersteller wieder neue Bildschirme angekündigt. Keines der acht Geräte zielt auf den klassischen Heimanwender ab, im Vordergrund steht die berufliche Nutzung. Hochglanz-Oberflächen bleiben daher aus. Nur zwei der Displays basieren auf einem TN-Panel, die übrigen locken mit PLS- oder IPS-Technik. Insbesondere Samsung will High-End-Ansprüche erfüllen.

Dell UltraSharp- und Professional-Displays

Dell hat ab sofort vier neue TFT-Bildschirme im Programm, drei davon stammen aus der UltraSharp-Reihe und sind die ersten ihrer Art mit IPS-Panel und LED-Hintergrundbeleuchtung. Dank IPS verfügen die Modelle UltraSharp U2212M, U2312HM und U2412M in den Größen 21,5 Zoll, 23 Zoll und 24 Zoll über 178 Grad große Blickwinkel. Unabhängig von der Bildschirmgröße beträgt die Auflösung 1.920x1.080 Bildpunkte (Full HD), der Standardkontrast 1.000:1 (dynamisch 2.000.000:1) und die Reaktionszeit 8 Millisekunden (ms). Der 24-Zoll-Monitor liefert ein 16:10-Seitenverhältnis, der 21,5- und der 23-Zöller bieten 16:9. Die Helligkeit liegt je nach Gerät bei 250 bis 300 Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung ist das Quecksilber-freie Trio dreh-, neig- und höhenverstellbar sowie in den Portraitmodus beziehungsweise die Pivotstellung schwenkbar. Die Schnittstellen-Ausstattung umfasst DVI, VGA, DisplayPort und einen USB-Hub mit vier Anschlüssen. Um Energie zu sparen, bringen die Monitore einen Ruhemodus und eine automatische Dimmfunktion mit.

Der Dell Professional P2412H bildet den Auftakt einer neuen Reihe Halogen-freier Monitore. Der Bildschirm im 24-Zoll-Formfaktor nutzt ein TN-Panel und bietet daher kleinere Blickwinkel von 160 Grad vertikal und 170 Grad horizontal. Die Reaktionszeit ist mit 5 ms kürzer als bei den UltraSharps. Auf dem Display versammeln sich 1.920x1.080 Pixel im Breitbildformat 16:9, anschließen lässt sich der Monitor via DVI-D oder VGA. Außerdem ermöglichen ein USB-Upstream- und zwei USB-Downstream-Ports den Anschluss von Peripheriegeräten. Bezüglich der Flexibilität unterscheidet sich der P2412H nicht von den drei UltraSharp-Exemplaren.

Die UltraSharp-Modelle U2212HM, U2312HM und U2412M sind für 260,61 Euro, 272,51 Euro beziehungsweise 343,91 Euro inklusive Versandkosten bei Dell bestellbar, der P2412H kostet ebenfalls 272,51 Euro. Im Preis enthalten sind drei Jahre technischer Support und Austausch-Service im Falle eines Defekts.

Eizo FlexScan EV2335W mit IPS-Panel

Auch der 23 Zoll große Eizo FlexScan EV2335W mit Full-HD-Auflösung im 16:9-Format verlässt sich auf ein IPS-Panel mit 178 Grad großen Blickwinkeln. Mittels Overdrive-Technik drückt der Monitor die Reaktionszeit auf 6 ms für einen Wechsel von Grau-zu-Grau. Kontrast und Helligkeit weist der japanische Hersteller mit 1.000:1 beziehungsweise 250 cd/m² aus. Zu den Features zählen LEDs zur Hintergrundbeleuchtung, integrierte Lautsprecher und ein flexibler Standfuß, der Drehen, Neigen und eine Höhenverstellung um 16,5 Zentimeter erlaubt. Möglichen Anschluss findet der FlexScan EV2335W über einen DisplayPort, DVI-D oder analog über VGA (D-Sub), darüber hinaus ist eine 3,5-Millimeter-Klinke für Kopfhörer vorhanden. Wie die Monitore von Dell ist auch Eizos Display mit verschiedenen Energiesparfunktionen ausgestattet. Der 23-Zöller soll Ende September für voraussichtlich 450 Euro in Grau und Schwarz zu haben sein. Wie üblich gibt es eine besonders lange Garantie: Fünf Jahre.

Weiter auf Seite 2: NEC MultiSync EX201W und Samsung SyncMaster S24A850DW LED sowie S27A850D LED mit PLS-Panel.

NEC liefert seinen neuen EX201W aus der MultiSync-Reihe mit einer dreijährigen Garantie aus. Das 20-Zoll-Display verzichtet bei der Herstellung ebenfalls auf Quecksilber und basiert auf TN-Technik. Dennoch beziffert der Anbieter die Blickwinkel auf 170 Grad vertikal und 176 Grad horizontal, was über dem TN-Durchschnitt liegt. Das schlanke Gerät löst mit 1.600x900 Pixeln auf, verfügt über eine Leuchtkraft von 250 cd/m² und einen typischen Kontrast von 1.000:1. Bei dynamischer Regelung soll ein Kontrastverhältnis von bis zu 25.000:1 erreicht werden.

NEC EX201W mit USB-Port und Tragegriff

Die Lichtverhältnisse in der Umgebung erkennt der Bildschirm mit Hilfe eines Sensors und passt daraufhin die Intensität der Beleuchtung an. Anschließen lässt sich der EX201W entweder über DisplayPort oder DVI-I. Für PCs mit analogem Grafikkartenausgang legt NEC einen Adapter auf VGA bei. USB-Peripherie wie eine Webcam kann über einen Port an der Oberseite verbunden werden. Besonderheiten des NEC EX201W sind der schnell abnehmbare Standfuß und ein Tragegriff, außerdem kann der Monitor seitlich gedreht, geneigt und um elf Zentimeter nach oben gerückt werden. Auch eine Pivotfunktion ist mit an Bord. Der Marktstart ist für diesen Monat geplant, der Preis liegt bei 219 Euro.

Samsung mit neuen PLS-Bildschirmen

Samsung hat sein Display-Angebot mit zwei neuen Premium-Modellen aufgestockt. Die Display Serie 8 tauscht günstige TN-Panel gegen PLS (Plane to Line Switching). PLS ist eine Samsung-eigene Entwicklung, die insbesondere die Blickwinkel und die Helligkeit verbessern soll. In diesem Fall auf 178 Grad auf beiden Achsen und 300 cd/m².

Im 24-Zoll-Format mit 1.920x1.200 Bildpunkten (16:10) kommt der SyncMaster S24A850DW LED, der S27A850D LED ist mit einem 27 Zoll großen Bildschirm mit 2.560x1.440 Pixeln im 16:9-Format ausgestattet. Beide sollen den kompletten sRGB-Farbraum abdecken und einen Grau-zu-Grau-Wechsel innerhalb von 5 ms bewerkstelligen. Zum Anschluss an die Grafikkarte verfügt die Serie 8 über einen DisplayPort sowie DVI (beim S27A850D Dual-DVI), als einzige der neuen Displays sind die Samsung-Modelle zusätzlich mit vier USB-3.0-Schnittstellen für eine schnellere Datenübertragung bestückt. Eine Dreh-, Neig- und Höhenverstellbarkeit ist ebenso gegeben, auch der Pivotmodus wird unterstützt.

Sowohl der S24A850DW LED als auch der S27A850D LED passen ihre Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht an, entfernt sich der Nutzer vom Bildschirm, schalten sie sich auf Wunsch selbständig in den Ruhemodus. Laut Samsung sind die Displays ab sofort für 499 Euro beziehungsweise 799 Euro erhältlich.

(Saskia Brintrup)

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