Security

Cyber-Sicherheitsrat: Netze brauchen besseren Schutz

Der neue Verein "Cyber-Sicherheitsrat Deutschland" mit Sitz in Berlin will Unternehmen, Behörden und politische Entscheidungsträger rund um den Schutz von Computernetzen beraten. Von staatlicher Seite würde zu wenig passieren.

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Den Schutz von Computernetzen und kritischen Systemen hat sich ein neuer Verein auf die Fahnen geschrieben: Der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland habe sich das Ziel gesetzt, Unternehmen, Behörden und politische Entscheidungsträger zu beraten, teilte die Organisation am Montag in Berlin mit. Seit 2011 ist in diesem Bereich eine Vielzahl von Initiativen entstanden, von denen sich mehrere auch der Zusammenarbeit staatlicher Stellen mit der Wirtschaft widmen.

Riesige Nachfrage nach Sicherheitslösungen

"Wir sehen bei den Unternehmen eine riesige Nachfrage nach Lösungen zur Absicherung kritischer IT-Systeme", sagte der Präsident des neuen Vereins, Arne Schönbohm, der Nachrichtenagentur dpa. "Von staatlicher Seite passiert da zu wenig."

Weitere Mitglieder des Vereinspräsidiums sind der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, der Münchener Politikwissenschaftler und Politikberater Werner Weidenfeld und der Geschäftsführer des Sicherheitsindustrienetzwerks SeSamBB, Hans Wilhelm Dünn. Der Cyber-Sicherheitsrat mit Sitz in Berlin will nach eigener Darstellung neue Ansätze entwickeln, um den Herausforderungen beim Schutz von digitalen Systemen erfolgreicher als bisher zu begegnen.

(Jörg Schamberg)

Quelle: DPA

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