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Chiphersteller AMD leidet unter PC-Flaute

Da derzeit lieber Smartphones und Tablets gekauft werden als klassische PCs, hat es AMD nicht leicht: Der Gewinn ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum im zweiten Quartal dieses Jahres um rund 40 Prozent zurück.

Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Der Chiphersteller AMD muss angesichts schwacher PC-Verkäufe einen Gewinneinbruch hinnehmen. Unterm Strich verdiente der kleinere Intel-Rivale 37 Millionen Dollar (30 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte AMD noch 61 Millionen Dollar eingefahren.

Unter Strich mit Gewinn

Hintergrund ist ein um 11 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar geschrumpfter Umsatz. AMD hatte bereits vor zwei Wochen vor dem Einbruch gewarnt. Die PC-Verkäufe schwächeln angesichts der Beliebtheit von Tablet-Computern und Smartphones, in denen AMD seltener vertreten ist. Hinzu kommt die unsichere wirtschaftliche Lage, die viele Käufer von Anschaffungen abhält.

AMD-Chef Rory Read erwartet auch im laufenden dritten Quartal "anhaltenden Gegenwind". Die Aktie fiel nachbörslich um 3 Prozent. Immerhin blieb der Chiphersteller in den schwarzen Zahlen. In der Vergangenheit war AMD immer wieder durch Verluste negativ aufgefallen.

(Saskia Brintrup)

Quelle: DPA

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