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BMW wechselt zur Telekom

Der Autobauer BMW lässt seine Mitarbeiter künftig mobil über das Mobilfunknetz der Telekom telefonieren. Ende 2011 gab es nach einem Wechsel zu Vodafone Probleme.

Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Und schon wieder wechselt der Automobil-Hersteller BMW das genutzte Mobilfunknetz. Nachdem es Ende 2011 nach einem Wechsel von Telefónica Germany zu Vodafone zu Problemen gekommen war, hat man sich bei BMW nun dazu entschieden, in Zukunft über das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom zu telefonieren.

Zusammenarbeit nicht auf Deutschland beschränkt

Der abgeschlossene Vertrag beinhaltet unter anderem die Ausgabe von mehr als 50.000 SIM-Karten für die BMW-Mitarbeiter in ganz Deutschland, teilte die Telekom am Freitag mit. Die Laufzeit der vereinbarten Zusammenarbeit erstreckt sich bis Ende 2019 und beläuft sich nach Telekom-Angaben insgesamt auf einen mittleren zweistelligen Euro-Millionen-Betrag. Schon jetzt wurde vereinbart, in naher Zukunft auch in anderen Ländern zusammenzuarbeiten.

Die Telekom wird nicht nur SIM-Karten für den klassischen Sprach- und Datenverkehr zur Verfügung stellen, sondern diese auch direkt an die Geschäftsprozesse von BMW anbinden. So werden beispielsweise SMS-Nachrichten und mobile Datenverbindungen im Rahmen von Logistik- und Fertigungsprozessen verwendet, um die Abläufe in der Produktion zu optimieren. Die Telekom betont, dass sich BMW auch aufgrund der Netzqualität für den Bonner Konzern entschieden habe.

(Hayo Lücke)

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