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Base, Ready, Go – Aus Base X wird Base Go

Zum 5. April führt Base das Mitnahmeprodukt Base Go offiziell ein. Die Idee: Mobilfunk zum Anfassen. Drei bzw. sechs Monate zahlen und verschiedene Inklusivvolumina in insgesamt vier wählbaren Paketen nutzen.

Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Rund sieben Monate nach dem Beta-Start von Base X gibt die E-Plus Gruppe am 5. Februar den offiziellen Startschuss für das ihr neues Prepaid-Mitnahmeprodukt. Die wichtigste Botschaft vorab: es wird unter dem Namen Base Go in allen Base Shops und ausgewählten Partnershops angeboten und ist in Form von vier Paketen mit unterschiedlichen Inklusivvolumia erhältlich. Wahlweise müssen drei bzw. sechs Monate im Voraus bezahlt werden. Es gilt das Prinzip: aussuchen, bezahlen, mitnehmen und loslegen.

Internet Paket

Wer mit seiner SIM-Karte nur im Internet surfen möchte, kann sich für das Internet Paket mit monatlich 500 Megabyte HSDPA-Volumen entscheiden. Es kostet für drei Monate 30 Euro, wer es sechs Monate nutzen möchte, muss 60 Euro zahlen. Im Rahmen des Beta-Tests wurde dieses Paket mit Abstand am häufigsten nachgefragt, heißt es seitens E-Plus.

Telefon Paket

Alternativ hat Base auch ein Telefon Paket im Angebot. Es kostet 15 Euro für drei bzw. 30 Euro für sechs Monate und beinhaltet 100 Minuten, die für Telefonate in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze verwendet werden können.

Telefon & Internet Paket

Einen Mix aus Sprach-Volumen und Internet-Flatrate stellt das Telefon & Internet Paket dar. Hier sind monatlich 500 Minuten in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze sowie eine Surf-Flat mit 500 Megabyte HSDPA-Volumen inklusive. Für drei Monate werden 60 Euro fällig, sechs Monate kosten 120 Euro.

Komplettpaket

Darüber hinaus hat Base das Komplettpaket im Angebot. Es kostet für drei bzw. sechs Monate 30 bzw. 60 Euro und beinhaltet Monat für Monat 100 Gesprächsminuten in alle deutschen Netze, 100 SMS und eine Internet-Flatrate mit 100 Megabyte HSDPA-Volumen.

Angeboten werden alle Pakete in einem auffälligen Tragetaschen-Design, um das Konzept der Tarife zu unterstreichen. Mobilfunk zum Anfassen sozusagen – ohne Einrichtungsgebühr.

Bei allen zur Verfügung gestellten Internet-Flatrates gilt, dass die maximal mögliche Download-Geschwindigkeit im Rahmen des zur Verfügung gestellten Inklusivvolumens bei 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) liegt – anders als bei den neuen Base-Tarifen pur, smart und all-in, bei denen maximal 3,6 Mbit/s gewährt werden.

15 Cent pro Minute bzw. SMS

Wer das Datenvolumen bei Base Go ausschöpft bzw. überschreitet, muss für den Rest des laufenden Abrechnungsmonats mit einer reduzierten Bandbreite auskommen. Dann sind Downloads nur noch mit 54 Kilobit pro Sekunde möglich. Sprachverbindungen abseits der Inklusivminuten werden mit 15 Cent pro Minute abgerechnet. Der gleiche Preis wird für den Versand einer SMS fällig. Vergleichsweise teuer ist das mobile Internet im Telefon Paket mit 49 Cent pro Megabyte. Immer vorausgesetzt, es ist Guthaben auf dem Prepaid-Konto vorhanden. Kostenlos wird das Abrufen persönlicher Mailbox-Nachrichten ermöglicht.

Mit den neuen Tarifen möchte E-Plus Personengruppen ansprechen, die nur vorübergehend ein Mobilfunkprodukt nutzen wollen bzw. sollen. Zum Beispiel ausländische Studenten, Urlauber oder Senioren, die einen Einsteiger-Tarif suchen. Die Nachfrage nach kürzeren bzw. längeren Laufzeiten als drei bzw. sechs Monate sei während des Beta-Tests sehr gering gewesen, teilte E-Plus am Dienstag mit.

Pakete enden automatisch

Nach Ablauf eines Pakets endet die Laufzeit automatisch – eine Kündigung ist nicht notwendig. Auf Wunsch ist aber auch eine Verlängerung des gebuchten Pakets oder ein Wechsel in ein anderes Paket möglich. Wahlweise über die Base-Go-Homepage oder über die Base Go App, die beide zum Start am 5. Februar zur Verfügung stehen sollen.

In ferner Zukunft ist auch vorgesehen, dass Base Go zusammen mit spezieller Hardware – zum Beispiel einem UMTS-Stick – erhältlich ist. Bisher steht aber noch nicht fest, wann das konkret der Fall sein wird. Schon jetzt ist es möglich, eine Rufnummernportierung in Auftrag zu geben.

Nach Angaben von E-Plus begleiteten 1.800 bis 1.900 Kunden die mehrmonatige Tarif- und Namensfindung über verschiedene Kanäle wie die Facebook-Seite von Base oder das Base Blog.

(Hayo Lücke)

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