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AVM: Neue Lösungen für LTE, Powerline & Co.

AVM präsentiert auf der IFA unter anderem den neuen LTE-Router Fritz!Box 6810 LTE, den WLAN-Repeater 310, zwei neue Powerline-Adapter sowie die intelligente Steckdose Fritz!DECT 200 Außerdem startet AVM die Direktvermarktung von Vodafone LTE-Anschlüssen als "LTE Direkt".

Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Heimspiel für den Berliner Netzwerk-Spezialisten AVM: Auf der am Freitag startenden Internationalen Funkausstellung (IFA) zeigt der Router-Hersteller etliche neue Produkte zu Breitband, Heimvernetzung, Smart Home und LTE. Wir stellen die Neuheiten kurz vor.

Neuer LTE-Router Fritz!Box 6810 LTE

Seit dem vergangenen Herbst ist die Fritz!Box 6840 LTE erhältlich, nach der IFA wird mit der bereits im Januar vorgestellten Fritz!Box 6810 LTE ein weiterer LTE-Router in den Handel kommen. Neben einem neuen Design will das Gerät vor allem mit seinen Funktionen punkten. AVM hat LTE-Funk, WLAN nach n-Standard, einen LAN-Anschluss und eine DECT-Basisstation in den Router gepackt. Die AVM-Box nutzt die LTE-Frequenzbänder 800 Megahertz und 2,6 Gigahertz.

Die 6 Zentimeter breite und 13 Zentimeter hohe, recht kompakte Fritz!Box unterstützt das Telefonieren über LTE, ein separater Festnetzanschluss ist daher nicht mehr erforderlich. Die Fritz!Box LTE 6810 LTE ist nach Angaben von AVM pünktlich zur IFA erhältlich und soll 229 Euro kosten.

"LTE Direkt": Vermarktung von Vodafone Zuhause" im Paket mit LTE-Fritz!Box LTE

Auf der IFA fällt auch der Startschuss für die direkte Vermarktung von Vodafone LTE-Anschlüssen durch AVM, die als "LTE direkt" künftig zusammen mit einer LTE-Fritz!Box zu günstigen Vertragskonditionen ab 23,99 Euro bundesweit von IT-Fachhändlern angeboten werden sollen. Für den LTE-Router von AVM fallen dabei einmalig 49 Euro an, die monatliche Miete beträgt 2,50 Euro zusätzlich zu den LTE-Tarifen. Zum Einsatz kommen sowohl die Fritz!Box 6840 LTE als auch die neue Fritz!Box 6810 LTE. Die für die LTE-Nutzung erforderliche SIM-Karte wird direkt vom Händler aktiviert, damit lässt sich der LTE-Zugang zuhause direkt nutzen. Inklusive in dem Angebot ist die Telefonie mit zwei Leitungen und bis zu 10 Rufnummern. Für den Internetzugang per LTE lässt sich aus vier von Vodafone angebotenen Bandbreiten-Stufen von 3,6 Mbit/s bis 50 Mbit/s wählen.

Ein bis zum 30. September befristetes Startangebot bietet das Paket "Vodafone LTE Zuhause Internet 21600 mit Telefon-Komfortanschluss" für 38,99 Euro statt regulär 43,99 Euro an. Der einmalige Anschlusspreis beträgt 9,95 Euro. Gespräche in das deutsche Festnetz lassen sich für 2 Cent pro Minute führen, Telefonate in die deutschen Mobilfunknetze werden mit 19 Cent pro Minute berechnet. Das mit maximal 21,6 Mbit/s nutzbare Highspeed-Inklusivvolumen beträgt 15 Gigabyte, danach wird die Bandbreite bis zum Ende des Abrechnungszeitraums auf 384 Kbit/s gedrosselt. Der Upload liegt bei bis zu 5,7 Mbit/s. Der für die Telefonie anfallende Datentraffic läuft laut AVM separat und ist unabhängig vom begrenzten LTE-Datenvolumen.

Am AVM-Messestand in Halle 17 wird erstmals der neue Fritz!WLAN Repeater 310 präsentiert. Ein Vorzug des 8 Zentimeter hohen und 6 Zentimeter breiten WLAN-Verstärkers sind vor allem seine kompakten Abmessungen. Technisch bietet der Repeater WLAN nach n-Standard und Übertragungsraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Die optimale WLAN-Feldstärke lässt sich mit Hilfe von fünf LEDs ermitteln. Der Repeater 310 begnügt sich mit einem durchschnittlichen Energieverbrauch von circa 2 Watt. Ist in einer Fritz!Box die Nachtschaltung aktiviert, übernimmt der Repeater automatisch diese Einstellungen. Die Einrichtung einer Verbindung erfolgt auf Knopfdruck über die WPS-Taste. Der Fritz!WLAN Repeater 310 ist nach der IFA für 49 Euro erhältlich.

Zwei neue Powerline-Adapter

Als Alternative zu einem drahtlosen Internetzugang per WLAN bietet sich die Heimvernetzung über das heimische Stromnetz mittels Powerline an. Auch hier erweitert AVM seine bereits bestehende Powerline-Produktpalette um neue Modelle. Fritz!Powerline 530E mit integrierter Steckdose sowie Fritz!Powerline 510E geben sich besonders kompakt: Das kleinere Modell 510E ohne integrierte Steckdose kommt beispielsweise nur auf Amessungen von 5,7 x 7,8 x 2,7 Zentimeter. Außerdem sollen die Powerline-Adapter laut AVM im Standby-Modus besonders energiesparend sein und sich auch im Betrieb recht genügsam zeigen.

Sowohl 530E als auch 510E verfügen zwar nur über einen 100 Mbit/s-LAN-Anschluss statt eines Gigabit-Ports, erlauben aber Datentransfers von bis zu 500 Mbit/s über das Stromnetz. Beide Powerline-Adapter sind ab Oktober erhältlich, Preise gab AVM noch nicht bekannt.

Intelligente Steckdose Fritz!DECT 200

Für die Verbindung von Heimnetz und Smart Home halten die Berliner auf der IFA die intelligente Steckdose Fritz!DECT 200 bereit. Die Lösung erlaubt unter anderem das Messen, Regeln und Steuern bei der Hausautomation über die DECT ULE-Technologie , die auf dem abhörsicheren Frequenzband bei 1.880 MHz funkt. Die Reichweite liegt zwischen 50 und 300 Metern. Integrierte Features für automatische Schaltungen sind beispielsweise ein wöchentlicher Kalender, eine Astro-Funktion mit Sonnenaufgang und –untergang oder die Steuerung über den Google-Kalender. Per Pushmail informiert Fritz!DECT 200 über den Stromverbrauch angeschlossener Geräte sowie über die eingestellten Schaltzeiten. Über eine verbundene Fritz!Box lässt sich die intelligente Steckdose auch per PC oder Telefon sowie unterwegs per MyFritz!-Dienst steuern. Über die Update-Funktion lassen sich Firmware-Updates aufspielen, die neue Anwendungen ermöglichen können. Fritz!Dect 200 wird nach der IFA zuerst im Fritz! Labor erhältlich sein, Preisangaben machte das Unternehmen noch nicht.

(Jörg Schamberg)

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