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Asus und MSI: Touch-Ultrabooks zur Computex

Die Computex verschlägt die Hardware-Hersteller derzeit nach Taiwan: Intels Ultrabook-Konzept wird dort als Slider, Convertible und Doppel-Display-Modell mit Windows 8 gezeigt.

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Wenn die großen Elektronikmessen stattfinden, sprudeln üblicherweise jede Menge Neuheiten aus den Kanälen der Hersteller hervor. Im Notebook-Bereich waren das in letzter Zeit insbesondere Ultrabooks. Auch die Computex, die am 5. Juni in Taipeh in Taiwan startet, veranlasst die Anbieter zur Demonstration neuer Geräte. Wie von Intel bereits vorausschauend kundgetan, wird das Ultrabook-Segment bald um neue Darreichungsformen erweitert: als Slider, Convertible oder Dual-Display-Modell. Entsprechende Ultrabooks kündigten Asus und MSI an.

Asus Taichi: Ultrabook mit zwei IPS-Displays

Mit zwei IPS-Bildschirmen mit Full-HD-Auflösung bestückt ist das Asus Taichi, dass der in Taiwan beheimatete Hersteller sowohl im 11,6-Zoll- als auch im 13,3-Zoll-Format anbieten möchte. Aufgeklappt kommt das Taichi als herkömmlicher Laptop mit Tastatur und Mauspad daher, soll mit dem zweiten Display, das als Deckel dient, jedoch die Brücke zum Tablet PC schlagen. Wie bei den flachen Taschen-Computern ist der Bildschirm multitouch-fähig und außerdem unabhängig vom innenliegenden Exemplar bedienbar. Auf eine vollständige Auflistung der technischen Daten müssen Interessenten noch verzichten, Asus erwähnt jedoch bereits einen Intel Core Prozessor der dritten Generation alias Ivy Bridge als treibende Kraft – sonst dürfte sich das Notebook auch nicht Ultrabook nennen – sowie eine SSD und WLAN nach dem Funkstandard 802.11n. An Schnittstellen sollen zwei USB-3.0-Ports, Micro-HDMI, Mini-DisplayPort und ein Kopfhöreranschluss verbaut sein. Zudem verspricht Asus eine ähnlich dünne und leichte Bauweise wie beim Zenbook, das je nach Displaygröße an der dünnsten Stelle 17 bis 18 Millimeter misst und maximal 1,3 Kilogramm auf die Waage bringt. Als Betriebssystem wird Windows 8 zum Einsatz kommen; die Kacheloptik des kommenden OS lässt sich auf dem Produktbild bereits erkennen.

Als weltweit erstes Convertible-Ultrabook wurde zudem das Transformer Book vorgestellt. Während sich bei den bisherigen Convertible-Notebooks der berührungsempfindliche Bildschirm drehen ließ, um eine Art Tablet zu erhalten, wird dieser beim Transformer Book allerdings vollständig gelöst: Genau wie die Tablet-Computer der Transformer-Reihe besteckt das Gerät damit aus einer Tastatur-Einheit und einem Display, das auf einem IPS-Panel fußt, basiert aber auf Windows und nicht auf Android. Als Hardware-Unterbau dienen ein Intel Core i7 Prozessor, eine Grafikkarte mit dediziertem Speicher, eine Festplatte oder SSD bislang unbekannter Kapazität sowie 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher. Zudem erwähnt Asus die Sound-Technologie SonicMaster, USB 3.0, eine HD-Webcam und eine 5-Megapixel-Kamera für Fotos und Videochats. Als Displaygrößen stellt der Eee-PC-Erfinder 11,6 Zoll, 13 Zoll und 14 Zoll in Aussicht. Angaben zu den Startterminen und Preisen stehen noch aus.

MSI Slider S20: Tablet mit ausziehbarer Tastatur

Das neue Ultrabook S20 von MSI tritt als Slider-Modell auf: Wie bei einem Slider-Handy lässt sich die Tastatur unter dem Display hervorziehen.

Das Ultrabook mit Intel Core i-Prozessor der dritten Generation, mit der Intel die Strukturbreite auf 22 Nanometer verkleinert hat, verfügt über einen 11,6 Zoll großen Touchscreen mit 1.366x768 Pixeln (HD), von dem Windows 8 profitieren soll. Bei einer Dicke von knapp 2 Zentimetern wiegt es rund 1,3 Kilogramm und ist damit für ein Tablet recht schwer. Zum Ultrabook ausgefahren verspricht das Gerät ein verstellbares Display. Eine SSD mit 64 GB Speicherkapazität, einen Kartenleser sowie USB 3.0 in zweifacher Ausführung, Gigabit LAN, WLAN, Bluetooth 4.0 und Mini-HDMI zählt MSI bereits auf, die finalen Spezifikationen sollen jedoch erst anlässlich des Verkaufsstarts folgen. Diesen hat der Hersteller für die zweite Jahreshälfte angesetzt, ohne einen genauen Termin oder einen Preis zu nennen. Wann die neuen Touch-Ultrabook letztendlich auf den Markt kommen, hängt auch mit dem Erscheinen von Windows 8 zusammen.

(Saskia Brintrup)

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