Bis zum Jahr 2010 möchte China mit einem Programm zum zweitgrößten Lieferanten von Microelektronik-Chips werden.
Regierungsprogramm
Hierzu hat das Ministerium für Wissenschaft und Technik ein Programm gestartet, dass die Entwicklung unterstützen soll. Ziel ist die Entwicklung von CPUs und Prozessoren für Computer und Netzwerkprodukte.
Zudem soll auch die passende Software in China programmiert werden. Bis zum Jahr 2010 möchte man die Nr.2 auf dem Chipmarkt werden und ein Wachstum der IT-Industrie um 20-50% erreichen. Schon jetzt gehen 13% aller Chipbestellungen nach China.
Bereits eigene CPUs
Besonders interessant an dem Vorhaben ist, dass China bereits eigene CPUs besitzt. Man vermutet, dass das chinesische Militär Alpha-ähnliche Prozessoren in den Top-Secret Anlagen des Landes einsetzt.
Das Know-How scheint also im Land vorhanden zu sein. Da verwundert es nicht, dass Analysten meinen, China könnte sogar bis 2007 die Nr.2 auf dem Markt werden. Eine neue Chip-Großmacht ist also in der Mache - bleibt die Frage, wie groß der Einfluss auf die westliche Welt sein wird.
Alexander Moritz