Nicht nur Matrox möchte auf dem Grafikmarkt wieder mitmischen, auch 3DLabs ist auf dem besten Wege, einen tollen Grafikbeschleuniger auf den Markt zu bringen. Vor einigen Wochen wurde bereits die Übernahme durch Creative und kurz danach ein neuer Grafikprozessor, der eigentlich für professionelle Systeme gedacht war, für den Spielebereich angekündigt.
Einzigartiges Design
Anders als bei den anderen Designs ist die P10 von 3DLabs fast vollständig programmierbar und anpassbar. Sie ist eher eine CPU als eine GPU, hat viele

kleine frei nutzbare Prozessoreinheiten und kann so die unterschiedlichsten Aufgaben durchführen.
3DLabs verspricht durch das neue Design nicht nur eine Leistung auf oder über GeForce4 - Niveau, auch möchte man so die Grafikqualität ein Stück weiter nach oben treiben. Natürlich unterstützt der Grafikchip hierzu bereits DirectX 9.
Technik, Technik
Hergestellt wird der Chip in 0,15µm-Design. Immerhin 76 Millionen Transistoren soll er beinhalten, nur 4 Millionen weniger als der neue Matrox-Prozessor - und dabei sind die meisten Elemente universell einsetzbar.
Natürlich gibt es auch ein paar grafikspezifische Features. So bietet er vier Rendering Pipelines, zwei Texturen pro Takt und Pipeline und acht Texturen pro Pixel. Und ähnlich wie Matrox setzt auch 3DLabs auf 256 Bit Speicherbausteine, eine Bandbreite bis zu 20 GByte / Sek. soll möglich sein. Es zeigt sich immer mehr, dass nicht nur NVIDIA und ATI gute Grafikkarten bauen können...