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Dienstag, 28.05.2002 10:03

Windows XP ServicePack - das wird es können

aus dem Bereich Computer
Microsofts erstes ServicePack wird nicht Windows einige neue Technologien beibringen, auch kartellrechtliche Veränderungen an Windows XP sollen mit dem ServicePack durchgeführt werden.

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Mira und Freestyle

Vor allem Mira und Freestyle sind Thema des ersten ServicePacks. Darunter versteht Microsoft einen ferngesteuerten Multimedia-PC, der als Home-Multimedia-Server genutzt werden kann (Freestyle) und einen kabellosen, tragbaren Monitor, der als "PC-Erweiterung" beispielsweise die bislang übliche gedruckte Zeitung ersetzen soll (Mira).

Doch nicht nur die kabellose Erweiterung des Heim-PCs, auch erste Bildschirm-PCs soll Windows unterstützen. Diese neue PC-Architektur, die Tablet-PCs, werden in Windows XP mit ServicePack 1 ihren optimalen Partner finden.

Daneben sollen auch Technologien wie USB 2.0 nachgerüstet werden. Das neue Windows bekommt also eine technologische Frischzellenkur. Doch nicht nur das, auch kartellrechtlich geht es Windows XP an den Kragen.

Das muss raus

Mit der neuen Funktion "Configure Program Defaults" soll man Teile von Windows XP deaktivieren können, um die Integrierbarkeit von Fremdprogramme, die diese Funktionen ebenfalls erfüllen, leichter zu gestalten.

Mit der Funktion soll man Microsofts Internet Explorer, Outlook Express, den Microsoft Messanger, die JAVA Virtual Machine und auch den Media Player deaktivieren können. Deinstalliert werden diese Programme jedoch nicht, sie verschwinden nur von der Oberfläche - eine spätere Reaktivierung ist also jederzeit möglich.

Testbeginn

Schon in den nächsten Tagen sollen erste Version der Beta ausgeliefert werden. Ein Start der finalen Version ist für den Herbst 2002 vorgesehen, kurz vor der Einführung der Tablet-PCs von Microsoft im Oktober 2002.

Und gegen Raubkopierer hat sich Microsoft auch schon etwas überlegt, der Installationsskript soll überprüfen können, ob die Version regelgerecht aktiviert worden ist - wurde die Registierung per Crack durchgeführt, so soll eine Installation des Service Packs nicht möglich sein.
Alexander Moritz
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