Das auf der CeBIT vorgestellte Nokia 7210 scheint dem Namen nach ein Nachfolger des legendären Nokia 7110 zu sein, erinnert aber weder vom Aussehen daran, noch ist es ein Business-Handy. Nokia stuft es als Gerät der Fashion-Kategorie ein.
Es unterstützt MMS und das Herunterladen von Java-Anwendungen. Darüber hinaus verfügt das Triband-Handy über ein hochauflösendes Farbdisplay und ein Stereo-UKW-Radio. Die Gestaltung der Tastatur ist ebenfalls neuartig und bietet eine bedienerfreundliche Vier-Wege-Navigation. Das Nokia 7210 ist
voraussichtlich im Verlauf des dritten Quartals 2002 erhältlich.
Neue Plattform für Farbdisplays und Java-Anwendungen
Das Nokia 7210 ist das erste Produkt, das auf der Series 40 Plattform basiert. Diese ist für kleine Farbdisplays in mobilen Endgeräten optimiert. Das Farbdisplay des Nokia 7210 enthält 4.096 Farben und unterstützt durch MMS vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten. In einer Mitteilung können nun Text-, Grafik- und Bildinhalte kombiniert werden. Das Nokia 7210 ist in der Lage, Multimedia-Mitteilungen sowohl zu senden als auch zu empfangen.
Mit dem Nokia 7210 können außerdem Java-Anwendungen wie Spiele,
Reiseinformationen, Weinführer oder interaktive Straßenkarten über WAP
heruntergeladen werden. Das Nokia 7210 unterstützt mit der Java 2 Micro
Edition (J2ME) eine speziell für kleine, mobile Endgeräte entwickelte
Java-Version und basiert auf dem Branchenstandard Mobile Information Device
Profile 1.0 (MIDP 1.0).
Polyphone Klingeltöne
Polyphone MIDI-Klingeltöne (Music Instrument Device Interface) und das integrierte Stereo-UKW-Radio bieten Benutzern des Nokia 7210 ein neues,
hochwertiges Klangerlebnis. Sowohl die MIDI-Sounds als auch die
traditionellen Klingeltöne lassen sich als individuelle Klingel- und
SMS-Signaltöne einrichten.
Das Nokia 7210 ist das erste Nokia Mobiltelefon mit einer Pop-Port-Schnittstelle. Diese wird integraler Bestandteil künftiger Nokia
Mobiltelefone sein. Sie wurde speziell für das mobile Umfeld entwickelt und
unterstützt fortschrittliche Funktionen wie digitale Zubehöridentifikation,
Audioverbindungen in Stereo oder schnelle Datenverbindungen. Mit der
Einführung der Pop-Port-Schnittstelle öffnet Nokia schrittweise Teile der
Benutzeroberfläche und lizensiert die Spezifikationen für Hersteller von
Zubehörteilen und Mobiltelefonen. Dies wird die Auswahl an innovativem und
ansprechendem Zubehör von Herstellern aus Bereichen wie Musik, Unterhaltung
und Fotografie deutlich erweitern.
Peter Giesecke