Freitag, 15.03.2002 11:57

Nokia 7210 mit Farbdisplay, MMS und Java

aus den Bereichen CeBIT, Mobilfunk

Das auf der CeBIT vorgestellte Nokia 7210 scheint dem Namen nach ein Nachfolger des legendären Nokia 7110 zu sein, erinnert aber weder vom Aussehen daran, noch ist es ein Business-Handy. Nokia stuft es als Gerät der Fashion-Kategorie ein.

nokia7210.jpg Es unterstützt MMS und das Herunterladen von Java-Anwendungen. Darüber hinaus verfügt das Triband-Handy über ein hochauflösendes Farbdisplay und ein Stereo-UKW-Radio. Die Gestaltung der Tastatur ist ebenfalls neuartig und bietet eine bedienerfreundliche Vier-Wege-Navigation. Das Nokia 7210 ist voraussichtlich im Verlauf des dritten Quartals 2002 erhältlich.

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Neue Plattform für Farbdisplays und Java-Anwendungen

Das Nokia 7210 ist das erste Produkt, das auf der Series 40 Plattform basiert. Diese ist für kleine Farbdisplays in mobilen Endgeräten optimiert. Das Farbdisplay des Nokia 7210 enthält 4.096 Farben und unterstützt durch MMS vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten. In einer Mitteilung können nun Text-, Grafik- und Bildinhalte kombiniert werden. Das Nokia 7210 ist in der Lage, Multimedia-Mitteilungen sowohl zu senden als auch zu empfangen.

Mit dem Nokia 7210 können außerdem Java-Anwendungen wie Spiele, Reiseinformationen, Weinführer oder interaktive Straßenkarten über WAP heruntergeladen werden. Das Nokia 7210 unterstützt mit der Java 2 Micro Edition (J2ME) eine speziell für kleine, mobile Endgeräte entwickelte Java-Version und basiert auf dem Branchenstandard Mobile Information Device Profile 1.0 (MIDP 1.0).

Polyphone Klingeltöne

Polyphone MIDI-Klingeltöne (Music Instrument Device Interface) und das integrierte Stereo-UKW-Radio bieten Benutzern des Nokia 7210 ein neues, hochwertiges Klangerlebnis. Sowohl die MIDI-Sounds als auch die traditionellen Klingeltöne lassen sich als individuelle Klingel- und SMS-Signaltöne einrichten.

Das Nokia 7210 ist das erste Nokia Mobiltelefon mit einer Pop-Port-Schnittstelle. Diese wird integraler Bestandteil künftiger Nokia Mobiltelefone sein. Sie wurde speziell für das mobile Umfeld entwickelt und unterstützt fortschrittliche Funktionen wie digitale Zubehöridentifikation, Audioverbindungen in Stereo oder schnelle Datenverbindungen. Mit der Einführung der Pop-Port-Schnittstelle öffnet Nokia schrittweise Teile der Benutzeroberfläche und lizensiert die Spezifikationen für Hersteller von Zubehörteilen und Mobiltelefonen. Dies wird die Auswahl an innovativem und ansprechendem Zubehör von Herstellern aus Bereichen wie Musik, Unterhaltung und Fotografie deutlich erweitern.

Peter Giesecke
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