Palm hat sich im letzten Quartal erfolgreich gesteigert und ist nun wieder die erfolgreichste PDA-Marke Europas.
Insgesamt ein Rückgang
Dabei war das Q4 2001 jedoch nicht sonderlich positiv, denn im Vergleich zu den Verkäufen des letzten Jahres fiel das Q4 um 19% zurück. Vergleicht man jedoch das gesamte Jahr 2001 mit dem Jahr 2000, so stieg der Verkauf von mobilen Geräten um immerhin 12% an.
Palm zurück an der Spitze
Im Q4 2001 waren dabei 34,1% (302.060 PDAs) der verkauften Geräte von der Firma Palm. Abgeschlagen auf Platz 2 folgt Compaqs iPaq mit gerade einmal 13,7% (121.270 PDAs).
Der Nokia Communicator mit seinem Betriebssystem Epoc schafft es in diesem schwierigen Umfeld immerhin auf Platz 3, der Verkaufsanteil betrug 9,1% (80.640 Smartphones). Knapp dahinter liegen die WinCE-Geräte von HP, der Anteil lag bei 8,8% (77.525 PDAs). Den fünften Platz belegte Casio mit 5,4% (47.900 PDAs).
PocketPC 2002 im Kommen?
Dabei muss man jedoch sehen, dass im Q4 2001 Microsoft das Betriebssystem gewechselt hat. Mitten im Q4 wurde die neue WinCE-Generation PocketPC 2002 vorgestellt, die viele PDA-Hersteller erst zum Ende des Q4s hin liefern konnten.
Dies in Kombination mit dem Abfall der Verkaufszahlen um 19% spricht dafür, dass viele Käufer eines Microsoft-basierenden PDAs auf das neue Betriebssystem gewartet haben und daher der Verkauf der alten Geräte stark rückläufig war. Es wäre somit nicht verwunderlich, wenn im Q1 2002 die Lage auf dem PDA-Markt Microsoft-freundlicher wäre.