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Dienstag, 04.09.2001 11:02

Einstweilige Verfügung gegen DENIC

aus den Bereichen ISDN/Analog, Sonstiges
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Und wieder einmal gibt es eine Einstweilige Verfügung zu vermelden, diesmal gegen die zentrale Vergabestelle für Domainnamen in Deutschland, DENIC. Auf Antrag des Berliner Providers Comnetworld Online Services, darf sich die DENIC vorerst nicht mehr als Non-Profit-Organisation bezeichnen.

Auslöser des Streits zwischen der DENIC und der Berliner Firma war offenbar eine schriftliche Aufforderung der DENIC, die diese an Kunden eines in Konkurs gegangenen Providers schickte. Darin hiess es, dass Zahlungen für Domains ab sofort direkt an die DENIC erfolgen könnten, oder man sich bei einem neuen Anbieter registrieren lassen solle. Die Firma Comnetworld sah hierin einen Verstoss gegen ihre Interessen, denn nach eigenen Angaben hatte man einen Vertrag mit dem nicht namentlich genannten Provider.

Die rund 1.000 Domains hätten ohne Erhebung einer neuen Gebühr übertragen werden können, so der Geschäftsführer von Comnetworld. Mit dieser Einstweiligen Verfügung wird einiges an der Domainvergabe in Deutschland in Frage gestellt. Der Berliner Provider hatte sich ebenfalls dagegen gewehrt, die DENIC als einzige Vergabestelle für Domains in Deutschland anerkennen zu müssen. Das Gericht sah dies anders und lehnte einen entsprechenden Antrag ab.

Nach Angaben der DENIC wird die Einstweilige Verfügung jedoch nicht lange Bestand haben, denn man hat vom Landgericht Frankfurt eine sofortige Überprüfung gefordert. Auch der Berliner Provider will weiter vor Gericht gehen, um die Rolle der DENIC in Frage zu stellen. Man darf also gespannt sein wie sich der Streit weiter entwickelt.

Roland Silberschmidt
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