Mittwoch, 29.08.2001 12:59

IFA: Fernsehen der Zukunft bedroht die Werbewirtschaft

aus den Bereichen Sonstiges, Computer

Allbekannte Werbefiguren wie den Marlboro Man wird es bald nicht mehr geben. Die Werbeindustrie muss neue Wege gehen, denn mit personalisierten Programmen und interaktivem Fernsehen kommt das Ende der Massenwerbung.

Trotzdem: Bei der interaktiven Werbung hat Deutschland erheblichen Nachholbedarf. Die neuen Technologien werden zurzeit auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vorgestellt. Der Durchbruch wird aber noch fünf Jahre auf sich warten lassen. Zu diesem Ergebnis kommt der Mummert + Partner-Technologiekompass 2005, der mit den Zukunftsforschern von Z_punkt erstellt wurde.

Anzeige
Der Werbespot der Zukunft

Großbritannien hat ihn schon. Ein Symbol in der Ecke des Fernsehschirms zeigt an, dass interessierte Kunden Informationen abrufen können - auf Knopfdruck lassen sich dann die Homepage des Herstellers besuchen, Produktproben bestellen oder Händlerlisten abrufen.

Die direkte Zielgruppenansprache wird schwieriger, wenn Kunden individualisierte Angebote abrufen. Die Gefahr: Kunden, die ihr Programm frei wählen und zusammenstellen können, blenden Werbung einfach aus. Die Software dazu gibt es schon jetzt, mit interaktivem TV wird es noch einfacher.

Direkte Ansprache statt Massenwerbung

Werbung muss auf neue Formen ausweichen wie Product-Placement oder unauffällige Textlaufbänder am Bildschirmrand. Der Konsument der Zukunft wählt immer mehr aus, was er sehen will und was nicht. Neue Wege der Kundengewinnung werden daher bis 2005 stark an Bedeutung zunehmen.

"Massenwerbung wird durch individualisierte Angebote ersetzt. Der Kunde der Zukunft ist anspruchsvoller und wählt genauer aus. Firmen mit plumper Werbung haben keine Chance mehr am Markt", so Wilhelm Alms von Mummert + Partner.

Peter Giesecke
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
DSL = Schnell
Diese Gleichung geht leider nicht immer auf. Manchmal liefert der Internetprovider nur Schneckentempo.
Die Suche nach dem richtigen Internetanschluss kann dann schnell Nerven kosten. Welche DSL Flatrate ist nun die Richtige?
Vielleicht ist auch mobiles Internet eine gute Alternative zum DSL Internet.
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs