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Samstag, 25.08.2001 12:37

Onlinekosten.de-Umfrage: Wenn die RegTP eingreift, hat die deutsche Schmalbandflatrate Zukunft

aus den Bereichen Breitband, ISDN/Analog
Hat der pauschale Internetzugang in Deutschland überhaupt noch eine Chance? Selbst die beiden Großen, T-Online und seit neustem auch AOL, setzen auf schnelle DSL-Zugänge. Praktisch für die Provider, da diese nicht minutenweise nach den teuren Interconnection-Gebühren abgerechnet werden, sondern nach Traffic. Seit neustem ist die Deutsche Telekom sogar verpflichtet, das DSL-Netz für die Mitbewerber zu öffnen. Diejenigen die bei all dem leer ausgehen, sind Kunden in den Gebieten, in denen DSL, welches auch immer, nicht verfügbar ist. Dies trifft besonders häufig Bewohner ländlicher Gebiete oder kleinerer Dörfer, in denen sich ein Ausbau mit DSL einfach nicht lohnt.

Für diese bleibt nur noch die Schmalbandflatrate, ob per Modem oder ISDN. Leider sind die Preise für Schmalbandflatrates in letzter Zeit enorm gestiegen und auch die Zahl der Anbieter wird immer kleiner. Zeit für uns, nachzufragen ob unsere User eine Zukunft für die deutsche Schmalbandflatrate sehen.

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Ein Hilfeschrei an die Regulierungsbehörde

Bei der Umfrage, an der 3982 User teilnahmen, kristalliersiert sich auf die Frage, ob die deutsche Schmalbandflatrate Zukunft hat, eine Antwort heraus: satte 54,14 % und damit die deutliche Mehrheit, geben dem zeitlich ungetakteten Zugang via Modem oder ISDN eine Zukunftschance. Dagegen sehen 43,4% die Schmalbandflatrate als tot - Sie schreiben ihr keine Zukunftschancen zu.

Glauben Sie, dass die deutsche Schmalbandflatrate Zukunft hat ?
Datum: 17.08.2001

Nein, auf keinen Fall [10.70 %]
10.70 %10.70 %
Nein, die Zukunft ist breitbandig [32.70 %]
32.70 %32.70 %
Ja, klar [3.57 %]
3.57 %3.57 %
Ja, aber nur wenn die RegTP eingreift [50.58 %]
50.58 %50.58 %
weiß nicht [2.39 %]
2.39 %2.39 %

(3982 Stimmen)

Dabei muss man unterscheiden: von den 54,14 %, die mit Ja gestimmt haben, gaben nur 3.57 % ein uneingeschränktes "Ja" ab, während der Großteil von 50.58 % ein Überleben der Schmalbandflatrate von wichtigen Entscheidungen der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) abhängig macht. Bei den "Nein"-Stimmen sieht die Sache etwas anders aus: Hier stimmten 10.70 % mit einem klaren "Nein" und 32.70 % glauben, getreu den Werbespots der "Großen" an eine breitbandige Zukunft. Der Rest von 2.39 % konnte sich nicht entscheiden oder wusste es nicht.

Tu was, RegTP!

Das Ergebnis der Umfrage ist klar: Die Mehrzahl unserer Leser lässt sich den Pro-Telekom-Kurs der Regulierungsbehörde nicht länger gefallen. Es muss endlich etwas passieren in Deutschland damit das Internet für alle Bundesbürger überall zu günstigen Konditionen ausgiebig genutzt werden kann. Nur so kann der so oft versprochene Werbeslogan "Deutschland ans Netz" endlich wahr werden - Dies muss er auch so schnell wie möglich, wenn Deutschland den Anschluss an die weltweite Konkurrenz in Sachen Internetwirtschaft und überhaupt billigen Zugängen zum Internet nicht verlieren will.
Carsten Deppermann
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