Still geworden ist es um den Pannenhoster Strato. Wie kaum ein anderer Anbieter von Webspace und Domains brachte sich die Berliner Firma Anfang des Jahres in die Schlagzeilen. In den Monaten März, April und Mai fielen reihenweise die Server aus und Kundendaten wurden gelöscht oder unbrauchbar gemacht. Ein Streit entbrannte zwischen Strato und seinem Technikpartner kpnQwest, wer denn nun der Schuldige für die Misere sei.
Inzwischen scheint man sich auf einen Schuldigen geeinigt zu haben. Es ist kein Geheimnis, dass es Probleme beim Betrieb der Speicherbausteine von EMC gegeben hatte, erklärt kpnQwest. Diese werdenn nun gegen solche des Herstellers "Network Appliance" ausgetauscht. Bereits um 10.00 Uhr wurde damit begonnen, die Webpräsenzen zu migrieren. Ungefähr zwei Wochen soll der Umzug dauern.
Nach dem Umzug soll alles besser sein als vorher. Endlich sollen die Systeme stabil laufen – dies wurde allerdings auch früher schon versprochen, als noch EMC-Systeme im Einsatz waren.
Sven Wagenhöfer
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