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Mittwoch, 20.06.2001 14:24

Mobile Werbung boomt

aus den Bereichen Mobilfunk, Sonstiges
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Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan sieht großes Potential in Werbung auf mobilen Endgeräten. So sollen nach groben Schätzungen die Geschäfte mit mobiler Bannerwerbung von 2001 bis 2006 das neunfache an Umsatz abwerfen. Dies wären knapp 460 Millionen US-Dollar, die mit 37 Milliarden verschickten drahtlosen Werbebotschaften erwirtschaftet würden.

Die Vorteile in Werbung auf mobilen Endgeräten sehen Frost & Sullivan in der Möglichkeit, Marketing, Customer Relationship Management und M-Commerce gleich zu verknüpfen. Der Kunde kann sofort antworten und diese Resonanz kann gemessen und zurückverfolgt werden. Damit können die Werbekampagnen personalisierter und vor allem Standortbezogener werden. Allerdings muss eine hohe Anzahl von Abonnenten gegeben sein, damit die Werbung von Erfolg gekrönt ist. Doch 2006 sollen laut den Unternehmensberatern etwa 65 Prozent der Handynutzer ihr Einverständnis zur Werbung auf dem Endgerät gegeben.

onlinekosten.de meint:

Die mobile Revolution lässt noch auf sich warten. Die breite Benutzung der Handys als Datengeräte beschränkt sich im Moment noch auf das verschicken von SMS, hauptsächlich Geschäftsleute oder unverbesserliche Technikfreaks nutzen die Möglichkeiten der modernen mobilen Datennetze aus. Noch sind auch die Geräte noch nicht dafür geschaffen, vernünftige Informationen aus dem Netz zu ziehen.

Doch schon plant die Werbeindustrie neue Strategien, um den User von "Ihren" Produkten zu überzeugen. Die Idee vom Gläsernen User drängt sich hier geradezu auf. Das mobile Endgerät wird in einer Zone lokalisiert, wo demnächst ein McDonalds auftaucht und – schwupp – befindet sich Werbung dafür auf dem Bildschirm des PDAs, auf dem der Nutzer vielleicht gerade Börsenkurse abruft. Es wird gespeichert, wie oft der Nutzer im Ausland und in welchem Land das roamen nutzt – bald darauf erscheint bei ihm Werbung eines Reisebüros, die wieder Fernweh in ihm weckt.

Dies sind nur zwei Szenarien, die sich in Zukunft so oder so ähnlich abspielen könnten. Man darf nur hoffen, dass die deutschen Datenschutzgesetze auch hier wieder für den Kunden sprechen und nicht – wie in Amerika – die Opt-Out Strategie unterstützen.

Sven Wagenhöfer
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