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Dienstag, 21.01.2014 15:04

Dell Venue 8 Pro Tablet im Test: Windows 8.1 für die Jackentasche

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Lediglich ein kompaktes 8-Zoll-Gerät mit sich herumtragen müssen und trotzdem gängige Windows-Software wie Microsoft Word oder Excel nutzen: Damit lockt das Venue 8 Pro und ist mit 269 Euro sogar günstiger als das Toshiba Encore. Was der Kunde in etwa von dem flachen Rechner mit 10-Punkt-Touchscreen und Windows 8.1 erwarten kann, haben wir bereits in unserem Venue 8 Pro Hands-on kurz anreißen können, dort jedoch noch keinen Blick auf den Office-Einsatz werfen. Das haben wir nun nachgeholt, hier unsere Erfahrungen.

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Dell Venue 8 Pro Test – Inhalt

Nicht zu dick, nicht zu schwer

Das kleinere der beiden neuen Venue Pro-Tablets von Dell bringt es auf Maße von 216 x 130 x 9 Millimeter und ein Gewicht von 395 Gramm. Damit ist es zwar nicht das dünnste und leichteste aller verfügbaren 8-Zoll-Tablets, aber auch nicht das dickste und schwerste. Gerade für ein Windows-Tablet steht es gar nicht schlecht da, zum Beispiel ist es etwas kompakter als das HP Slate 8 Pro auf Android-Basis. Dass es in einem stabilen Gehäuse verpackt ist, haben wir bereits anhand des Musters gesehen. Auch in Serienreife verfügt das Tablet über eine schwarze, samtige Gummi-Oberfläche, die ein Abrutschen verhindert und gleichzeitig Fingerabdrücke fernhält. Es passt gerade noch in eine Hand.

Dell Venue 8 Pro Testbericht
Das 8-Zoll-Tablet liegt gut in der Hand. Bild: onlinekosten.de

Neue Idee: Windows-Taste an der Seite

Zur Bedienung hat Dell an der Seite verschiedene Tasten angebracht, die sowohl optisch als auch haptisch hervorgehoben sind. Dadurch ist es auch ohne hinzusehen möglich, zwischendurch schnell die Lautstärke anzupassen oder das Venue 8 Pro in den Standby zu versetzen. Ungewöhnlich: Die Windows-Sensor-Taste, die jederzeit den Kachel-Bildschirm aufruft, haben die Konstrukteure im Design der übrigen Buttons und somit seitlich eingereiht anstatt dem üblichen Schema zu folgen, das ein auffälliges Windows-Symbol unter dem Touchscreen platziert. So ist das Venue - anders als andere Windows-Flachrechner - gar nicht auf den ersten Blick als ein solcher zu erkennen. Der Nachteil dieses "Inkognito"-Modus ist, dass der Finger immer an die Seite wandern muss, um in Windows 8.1 zwischen Desktop- und Kachel-Ansicht hin und her zu wechseln. Zwar kann die sichtbare Webcam als Anhaltspunkt dienen, wo sich die Taste nun genau befindet, trotzdem muss man sich daran erst gewöhnen. Hat man das getan, lassen sich auch Vorteile verbuchen: Wird das Tablet quergehalten, ist der Finger schneller an der seitlichen Taste als er auf einem Button auf dem Bildschirm wäre. Außerdem ist versehentliches Betätigen der Taste - beispielsweise beim Drehen des Tablets - ausgeschlossen.

Dell Venue 8 Pro Test
Das Gehäuse des Venue 8 Pro ist matt und griffig. Geliefert wird das Tablet in einem umweltfreundlichen Karton. Bild: onlinekosten.de

Cover mit Ständer und Stift als Zubehör erhältlich

Neben Micro-USB, Bluetooth und einer Kopfhörerbuchse findet sich ein Speicherkartenleser am Gerät, in den sich microSD-Karten mit bis zu 128 Gigabyte (GB) einsetzen lassen. Miracast steht über einen Adapter bereit, dann ließen sich Fotos oder Videos drahtlos auf einen entsprechend bestückten Fernseher oder Beamer übertragen. Mit seinem WLAN-Modul nach 802.11n-Standard bleibt das Venue 8 Pro vorerst ein Sofa-Tablet, eine 3G-Version mit Micro-SIM-Kartenschacht für mobiles Internet soll aber zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein..

An Zubehör bietet Dell eine Schutztasche mit integriertem Ständer und einen aktiven Stift für je knapp 50 Euro an, leider gibt es für diesen keine spezielle Halterung im oder am Gehäuse. Demnächst sollen Kunden darüber hinaus eine kabellose Tastatur kaufen können. Mit diesem Equipment kann das Taschen-Tablet demnach zum mobilen Arbeitsgerät hochgerüstet werden. Mitgeliefert werden lediglich die üblichen Zugaben - Netzteil und USB-Kabel.

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    Zuletzt kommentiert von photonz am 22.01.2014 um 14:51 Uhr
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