Anzeige:
Mittwoch, 18.12.2013 12:01

HP Slate 8 Pro im Test: 8-Zoll-Tablet mit Spitzen-Display in 4:3

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Ende September kündigte HP zahlreiche neue Tablets an - darunter auch das HP Slate 8 Pro (7600eg): Das "Pro" in der Bezeichnung steht aber nicht etwa für ein schnödes Business-Tablet, sondern ganz im Gegenteil für ein Android-Exemplar mit prächtiger Ausstattung. Unter anderem werden ein Tegra-Prozessor der neuesten Generation und ein äußerst scharfes Display geboten. Womit das neue HP Slate sonst noch überzeugen möchte und durchaus kann, zeigt unser Test.

Anzeige

HP Slate 8 Pro Test - Inhalt

Nicht federleicht, aber liegt gut in der Hand

Das HP Slate 8 Pro ist etwa 220 x 142 x 10 Millimeter groß und wiegt 451 Gramm. Keine Frage, es gibt leichtere Tablets zwischen 7 und 8 Zoll da draußen, auch das neue Apple iPad Air (Test) ist trotz 9,7 Zoll kaum schwerer. Aber der solide und wertige Eindruck, den das Gehäuse vermittelt, macht das wieder wett. Außerdem passt es noch gerade in eine Hand, auch bei etwas kleineren Händen. Auf der Vorderseite des Slate 8 Pro zieht sich ein schwarzer, an den Seiten schmaler werdender Rahmen um das 8-Zoll-Display, das Hewlett-Packard mit kratzfestem Gorilla-Glas von Corning abdeckt. Dieser moderne Look führt zusammen mit den On-Screen-Bedientasten von Android, die je nach Lage auch an die Seite rutschen, zu dem Nachteil, dass gelegentlich aus Versehen eine Taste betätigt wird. Auch im LG G Pad 8.3 Test konnten wir das bereits beobachten, bei den neuen iPads hingegen passiert das nicht.

Die Rückseite des HP-Geräts hat einen weißen Anstrich erhalten und erinnert durch die matte, leicht griffige und stabile Gestaltung optisch fast an Keramik. Lediglich wenn man fester zupackt, knarzt das Gehäuse unseres Testgeräts in der Mitte ein bisschen.


Das gefällt: Scharfes, helles Display

Eine Besonderheit: Wie das Apple iPad nutzt das HP Slate das 4:3-Format. Im PC-Monitor-Bereich ist dieses weitestgehend durch das breitere und filmfreundliche 16:9-Format abgelöst worden. Auf den deutlich kleineren Tablet PC-Bildschirmen macht dieser Formfaktor aber nach wie vor Sinn, bietet er doch viel mehr Platz für Webseiten. Ordentlich Punkte sammeln kann der Touchscreen darüber hinaus mit seiner scharfen Anzeige. 1.600 x 1.200 Pixel sorgen für knackige Fotos, Spaß mit hochauflösenden Videos und Texte ohne pixelige Buchstaben. HP spricht von einem "blendfreiem" Bildschirm, trotzdem handelt es sich tablet-typisch um ein glänzendes Exemplar. Durch Aufdrehen der Helligkeit lässt sich den Spiegelbildern der Umgebung in Fensternähe oder im Freien jedoch ein Stück weit entgegenwirken. Wie andere hochwertige Tablets liefert auch das HP Slate 8 Pro ein IPS-Panel: Dementsprechend groß beziehungsweise stabil sind dann auch die Blickwinkel, sodass problemlos zu zweit Filme angesehen werden können.

HP Slate 8 Pro Test - Display
Zwar kein Leichtgewicht, aber trotzdem mit einer Hand gut zu umfassen: das Slate 8 Pro von HP.
Bild: onlinekosten.de

Umfangreiche Anschlussauswahl

Die Schnittstellen des Tablets sind vielfältig: Micro-USB für Datentransfer oder Netzteil, Micro-HDMI zum Anschluss eines Flachbildfernsehers, eine 3,5-Millimeter-Buchse für Mikrofon oder Kopfhörer sowie einen Kartenleser kann das Slate 8 Pro vorweisen. Mittels microSD-Speicherkarte lassen sich bis zu 32 Gigabyte (GB) nachlegen. Der Steckplatz befindet sich auf der Rückseite hinter einer leicht zu öffnenden Abdeckung - direkt gegenüber der Lautstärkewippe. Optisch ist das gut gelöst, macht es für den Nutzer aber zu Anfang gar nicht so leicht, ohne hinzusehen zwischen Kartenleser und Lautstärkeregler zu unterscheiden, denn beide fühlen sich sehr ähnlich an. Da der interne Speicher auch "nur" 16 GB umfasst, könnte der Griff zum Kärtchen übrigens durchaus nötig sein, Varianten mit höherer Speicherkapazität hält HP nämlich nicht bereit. Ebenso wenig eine Mobilfunkversion, das Slate 8 Pro ist bislang ein reines WLAN-Tablet. Unterstützt werden die Funkstandards 802.11 a/b/g/n, ferner Bluetooth 4.0 und Miracast.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Freitag, 21.11.2014
Der gläserne Kunde: Versicherung will Rabatte für Fitnessdaten geben
Stiftung Warentest sieht wenig Vorteile für Curved-TVs
Google startet mit "Contributor" Bezahlmodell für Online-Medien
Fahrdienst Uber lässt Datenschutzbestimmungen überprüfen
Google einigt sich mit Konkurrenz über Patente
Huawei Honor 3C: 5-Zoll-Smartphone mit Quadcore-CPU und Dual-SIM für 140 Euro
HERE verbessert Verkehrsvorhersagen - im Auto, nicht auf dem Smartphone
Jetzige Vodafone-Tochter half Geheimdiensten beim Spähen
Google-Loon-Ballon in südafrikanischer Halbwüste entdeckt
Prügelvideo im Internet - Polizei warnt vor Selbstjustiz
Der Bezos-Effekt: "Washington Post" gratis auf Amazon-Tablets
Donnerstag, 20.11.2014
Oettinger: Provider-Wechsel nur in Ausnahmefällen einschränken
Acer Aspire R13: Convertibles mit neuer Display-Aufhängung im Handel
Apple will Beats-App auf iPhones und iPads vorinstallieren
Samsung: Galaxy Note Edge kann jetzt vorbestellt werden
Weitere News
Webhosting
Sie kennen sich im Webhosting bisher überhaupt nicht aus? Sie können mit Whois und DNS Server nichts anfangen?
Sie wissen nicht, was eine Firewall oder ein Cluster bewirkt? Und Sie haben auch noch nie von Small Business Server oder Switch gehört?
Dann einfach unsere Hintergrundseiten zum Thema nutzen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe - kurz und verständlich.
Video on Demand
Trotz Kabel digital oder IPTV nix Interessantes gefunden?
Abhilfe schafft Video on Demand.
Per Download oder Videostream über das DSL Kabel kommen aktuelle Filme und Serien direkt nach Hause.
DSL 16000
DSL Turbo und ganz oben dabei im DSL Speed Test:
Mit DSL 16000 durchs Internet und alle Vorzüge wie Internettelefonie und Internet TV genießen.
Alle Anbieter von DSL und dem schnellen VDSL in der Übersicht.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs