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Freitag, 13.12.2013 10:18

LG G Pad 8.3 im Test: LG bringt sich gegen Apple und Google in Stellung

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Im Sommer 2012 kündigte LG noch an, zunächst keine Tablets mehr entwickeln zu wollen. Stattdessen sollte der Fokus in Richtung Optimus-Smartphones rücken. Gut, dass der südkoreanische Konzern diesen Schritt noch einmal überdacht hat, denn das neue LG G Pad 8.3 ist nicht einfach nur noch irgendein Android-Tablet. Vielmehr hat es durchaus das Potenzial, LG nach dem wenig erfolgreichen Versuch mit dem Optimus Pad als ernstzunehmenden Konkurrenten auf dem TabletMarkt zu positionieren. Wir zeigen, was der Tablet PC mit 8,3 Zoll großem Full-HD-Bildschirm zu bieten hat.

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LG G Pad 8.3 Test - Inhalt

Gut sieht es aus!

Rein optisch kann das LG G Pad 8.3 mit einer dünnen und leichten Bauweise überzeugen. Mit 216,8 x 126,5 x 8,3 Millimetern Größe und 338 Gramm Gewicht lässt es sich bequem in einer Hand festhalten. Zum Vergleich: Das neue Apple iPad mini mit Retina-Display ist mit 200 x 135 x 7,5 Millimetern und 331 Gramm kaum dünner und leichter - trotz kleineren 7,9-Zoll-Displays. Wie das Mini-iPad und das LG G2 (Test) hat auch das G Pad 8.3 hochkant gehalten an den Seiten einen sehr schmalen Rahmen. Dieser misst nur etwa einen halben Zentimeter in der Breite, was dem Tablet ein schlankes und modernes Aussehen verleiht. Als kleiner Nachteil erweisen kann sich diese Form je nach Lage und App dadurch, dass zur Bedienung von Android typischerweise keinerlei physische Tasten vorhanden sind, sondern ausschließlich eingeblendete Bildschirmtasten. Wird das G Pad 8.3 beispielsweise zum Spielen quer festgehalten, kann es passieren, dass versehentlich mit dem Daumen der Zurück-Button betätigt wird. Im Videoplayer lässt sich das Display per Klick auf ein Schloss-Symbol gegen ungewollte Eingaben sperren.


LG hält das kleine Tablet wahlweise in der Farbe Weiß oder Schwarz bereit, bei beiden Versionen zieht sich die fast nahtlose Touch-Abdeckung bis zum Rand über den Bildschirm, der weiße oder schwarze Rahmen befindet sich darunter. Unser Testgerät entspricht der schwarzen Ausführung, auf deren Rückseite sich matt-schwarzer Kunststoff und eine gebürstete Metall-Oberfläche abwechseln. Vor Fingerabdrücken schützt diese aber offenbar gar nicht, denn das Tablet war bereits nach einem Tag ein Fall für den Putzlappen.

Kartenleser: ja, SIM-Kartenschacht: nein

LG G Pad 8.3 Testbericht - Ports
Der Kartenleser und die rückwärtige Kamera. Bild: onlinekosten.de

Neben einem Kopfhöreranschluss und einen microSD-Kartenleser zum Erweitern des internen Speichers von 16 Gigabyte (GB) um bis zu 64 GB bietet das G Pad 8.3 nur Micro-USB. Allerdings lässt sich daran nicht nur das Netzteil oder USB-Kabel zum Datentransfer anschließen, sondern aufgrund der HDMI-Slimport-Funktion über einen passenden Adapter auch ein Flachbildfernseher mit HDMI. Ein solches Verbindungsstück müsste aber separat angeschafft werden, dann LG liefert keines mit. Eine Internet- oder Heimnetzwerkverbindung lässt sich via WLAN 802.11 a/b/g/n herstellen, davon abgesehen befinden sich DLNA-Support zum Streamen von Inhalten, Miracast-Unterstützung und Bluetooth 4.0 an Bord. Eine Mobilfunkversion hatte LG zwar zur Ankündigung ebenfalls erwähnt, bislang ist aber keine in Sichtweite.

Aufwecken und Schlafenlegen durch Klopfzeichen

Bedienknöpfe sind - so wie es bei Android-Tablets meistens der Fall ist - zum Verstellen der Lautstärke und natürlich zum Ein- und Ausschalten angebracht. Beide hinterlassen einen soliden Eindruck und sind sehr gut auch ohne hinzusehen aufzuspüren. Trotzdem ist es gar nicht nötig, jedes mal nach dem Power-Schalter zu tasten, um das G Pad aus dem Standby-Schlaf zu holen. Dank der KnockOn-Funktion genügt es, zweimal leicht mit der Fingerspitze auf das Display zu klopfen. Das ist insbesondere dann eine Erleichterung, wenn nur kurz die Uhrzeit geprüft oder aber der Download-Status einer großen App gecheckt werden soll. Auf die gleiche Weise kann das Gerät auch wieder in den Ruhezustand geschickt werden.

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    Zuletzt kommentiert von WayneD am 17.12.2013 um 10:45 Uhr
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