Anzeige:

Dienstag, 10.12.2013 09:44

Yoga Tablet im Test: Lenovo erfindet das Tablet neu

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Yoga ist nicht mehr alleine eine Bezeichnung für aus Indien stammende Körper- und Geistesübungen, sondern auch eine Produktreihe von Lenovo: Unter IdeaPad Yoga brachte der Hersteller zunächst Ultrabooks auf den Markt, die sich durch ihre Flexibilität auszeichnen - ganz wie ein fleißiger Yoga-Schüler. Jetzt gibt es auch einen Tablet PC aus der Gerätefamilie. Das Lenovo Yoga Tablet kommt in den Größen 8 und 10 Zoll und verspricht, "ein Tablet wie kein anderes" zu sein. Der Grund dafür ist der integrierte Klappständer, ein Feature, das bislang nur das Microsoft Surface mit Windows 8 beziehungsweise Windows RT zu bieten hatte. Wir haben das vielseitige Tablet in der Version Yoga Tablet 10 für 299 Euro (UVP) getestet.

Anzeige

Lenovo IdeaPad Yoga Tablet Test - Inhalt

Keilform und Metallständer zum Ausklappen

Das Yoga Tablet ist für einen Flachrechner ungewöhnlich geformt - nämlich wie eine Art Keil. So ragt aus dem etwa 261 x 180 x 3 bis 8 Millimeter (mm) großen und 605 Gramm schweren Tablet-PC an einer Seite ein röhrenförmiger Griff hervor, für den Lenovo drei Nutzungsmodi vorgesehen hat: Im Hold Mode hält der Besitzer sein Yoga Tablet hochkant mit einer Hand an der breiten Seite fest. Im Prinzip ist das eine gute Idee, um mit der anderen Hand durch Webseiten scrollen zu können oder ein E-Book oder digitale Magazine zu lesen. Beim 10-Zoll-Yoga stört dann aber das recht hohe Eigengewicht, denn ein Tablet dieser Größe möchte man ungern für längere Zeit auf diese Weise festhalten. Beim kleineren und leichteren 8-Zoll-Bruder sieht das ganz anders aus.

Lenovo Yoga Tablet 10 Test - Modi
Die schräge Form und der Metall-Ständer erlauben vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Bilder: onlinekosten.de

Der Röhrengriff lässt sich mit der Hand drehen und anschließend ein ordentlich stabiler Standfuß aus Metall ausklappen. Mit diesem wird das IdeaPad Yoga dann in den Stand Mode gebracht, der es für Videochats, Bildergalerien oder Videos aufstellt. Der wohl am häufigsten verwende Modus dürfte der Tilt Mode sein, der das Tablet für den Einsatz auf Tisch oder Schoß ein Stückchen anhebt. Auch ohne ausgeklappten Ständer steht beziehungsweise liegt das Gerät bereits leicht schräg, was auch beim Tippen auf der Bildschirmtastatur sehr angenehm ist. Leider steht gerade in dieser Position der silberfarbene Lenovo-Schriftzug auf dem Display auf dem Kopf. Auch etwas unglücklich: Für die einzelnen Modi gibt es separate Einstellungen bezüglich der Farbtemperatur. Offenbar wollte Lenovo unter anderem zum Lesen Hilfestellung bieten, doch wirklich gelungen ist die Optik mit rötlicher Färbung nicht.

Lenovo IdeaPad Yoga Tablet Test
Der Akku im Griff sorgt für einen seitlich verlagerten Schwerpunkt, dadurch liegt und steht das Yoga Tablet besser.
Bilder: onlinekosten.de

Kräftiger Akku für lange Laufzeit

Dass das Design des Lenovo Yoga Tablets etwas an das Sony Vaio TZ erinnert, liegt nicht nur daran, dass der zylinderförmige Rand mit dem Power-Schalter abschließt (gegenüber sitzt übrigens der Kopfhörerausgang), sondern auch daran, dass dort der Akku untergebracht wurde. Ihn so weit an den Rand zu verfrachten führt dazu, dass sich auch der Schwerpunkt entsprechend verlagert. Einem sicheren Stand kommt das entgegen und auch in der Hand liegt das Yoga dadurch gut. Der Akku soll laut Lenovo eine Laufzeit von bis zu 18 Stunden ermöglichen. Das ist verglichen mit anderen Tablets mehr als beachtlich. In unserem Test konnten wir die vorgegebene Marke im Dauerbetrieb allerdings nicht erreichen, auch wenn die Werte insgesamt durchweg überzeugen. Bei 50-prozentiger Display-Helligkeit ließen sich etwa 10,5 Stunden lang YouTube-Videos abspielen, im Flugzeugmodus liefen HD-Videos sogar mehr als 13 Stunden am Stück. Um das Ganze weiter auszudehnen, lässt sich ein Energie-Manager nutzen. Leider geht mit der recht tüchtigen Ausdauer auch eine langwierige Ladeprozedur einher. Nach acht Stunden an der Steckdose war der Energiespeicher erst knapp zur Hälfte wieder aufgefüllt.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Mittwoch, 23.07.2014
Yourfone: Nokia Lumia 630 gratis zur Allnet-Flatrate
Kabel Deutschland: Bis zu 59,90 Euro Bereitstellungsentgelt sparen
Android-Trojaner Simplocker fordert jetzt schon 300 Dollar Lösegeld
Apple macht Milliarden-Gewinn: iPhone stark, iPad schwach
Microsoft leidet unter Nokia-Übernahme: Quartalsgewinn sinkt
Abos von Onlinegames im Sinkflug - weniger Nutzer, mehr Geld
Dienstag, 22.07.2014
Nvidia Shield Tablet: Spiele-Tablet mit Gamepad
Xiaomi: Mi4 angeblich schnellstes Smartphone der Welt - Fitnessband für knapp 10 Euro
Betrugsfälle an Geldautomaten: Weiterhin Millionenschaden durch Skimming
Microsofts Nokia-Deal: Finnland fühlt sich betrogen
Yahoo kauft Spezialisten für Smartphone-Werbung
Crash-Tarife: Smartphone-Flat "AllNet Starter" im Vodafone-Netz für 1,95 Euro
Google nur mit Schneckentempo im Telekom-Netz (Update: Stellungnahme der Telekom)
Facebook "Speichern": Texte, Lieder, Videos und Orte speichern und später aufrufen
Apple lässt 70-80 Millionen iPhone 6 produzieren - bis zu 5,5 Zoll großes Display
Weitere News
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
DSL Speed
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen.
Wenn der Provider wieder zu viel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
Komplettpaket
Fast alle Internet Anbieter bieten Tarife mit DSL Flat an.
Ein Telefonanschluss der Telekom ist für schnellen DSL Speed nicht mehr notwendig.
Wenn es noch schneller sein soll: VDSL macht's möglich. Jetzt Verfügbarkeit von Vodafone VDSL, 1und1 VDSL oder Alice VDSL checken!
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs