Anzeige:
Donnerstag, 21.11.2013 09:04

Asus Fonepad Note 6 im Test - XXL-Smartphone zum Sparpreis

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Zugegeben: Wer einmal ein Smartphone mit einem großen Display verwendet hat, möchte es nicht mehr so schnell hergeben. Wirklich handlich sind die Mobiltelefone mit 5 Zoll Bildschirm-Diagonale und größer zwar nicht, aber sie erfüllen vor allem die Bedürfnisse von Menschen, die gerne Multimedia-Inhalte nutzen oder auf ihrem Smartphone viele Texte schreiben. Eines dieser Telefone ist das Asus Fonepad Note 6, das unsere Redaktion im Rahmen eines vierwöchigen Tests ausführlich auf die Probe stellen konnte.

Anzeige

Riesen-Telefon zum guten Preis

Die wichtigste Botschaft vorweg: Das Telefon bietet einen noch etwas größeren Bildschirm als das Samsung Galaxy Note 3, wurde ebenso mit einem Stylus (einem kleinen Eingabestift) versehen, kostet aber nur die Hälfte – nämlich knapp 350 Euro. Grund genug an der Qualität zu zweifeln? Nun, unbestritten ist es so, dass das Asus-Smartphone vor drei Wochen mit einer etwas weniger werthaltigen Verarbeitung in den Handel gekommen ist. Spürbar ist das vor allem bei der weißen Variante, die mit einer stark glänzenden Oberfläche und einem zum Teil recht stark knarzenden Gehäuse zu überzeugen versucht.

Schon hochwertiger mutet da die von uns getestete schwarze Variante an. Zwar sind auch hier teilweise Störgeräusche zu hören, wenn Druck auf die Rückseite ausgeübt wird, insgesamt aber deutlich schwächer ausgeprägt. Außerdem fühlt sich die matte Rückseite sehr viel werthaltiger an – ein wenig wie mit Gummi überzogen. Dadurch liegt das Telefon trotz seiner sperrigen Abmessungen (165 x 89 x 10 Millimeter) einigermaßen komfortabel in der Hand.

Asus Fonepad 6
Das Asus Fonepad 6 liegt aufgrund seiner Größe nicht sonderlich komfortabel in der Hand. Bild: onlinekosten.de

Klar, eine einhändige Bedienung ist praktisch ausgeschlossen. Selbst mit großen Händen ist es im Hochformat maximal möglich, mit dem Daumen die untere Display-Hälfte anzusteuern. Regelmäßiges Umgreifen bzw. eine zweihändige Bedienung ist beim Asus Fonepad Note 6 an der Tagesordnung. Gleichzeitig sorgt das 6 Zoll große Display aber dafür, dass die virtuelle QWERTZ-Tastatur sehr groß ausfällt. Insbesondere beim Schreiben von längeren Texten sorgt das für einen gewissen Wohlfühlfaktor. Richtig deutlich wird der, wenn zwischendurch ggf. wieder zu einem kleineren Smartphone gewechselt wird.

Kein Display der Spitzenklasse

Größe allein ist aber nicht alles und das wird bei diesem Telefon ziemlich deutlich. Denn auch wenn es eine Full HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei 367 ppi vorweisen kann, reagiert der Bildschirm in vielen Situationen lange nicht so präzise wie Panels der Ober- oder Premium-Klasse. Insbesondere an den Displayrändern mussten wir im Rahmen unseres Tests immer wieder starke Verzögerungen feststellen. Teilweise reagierte der Bildschirm erst auf wiederholte Eingabe.



Hinzu kommt, dass das Schutzglas recht stark spiegelt und anfällig für Fingerabdrücke ist. Wiederum positiv fällt die ordentliche Leuchtkraft auf, die auch bei starker Sonneneinstrahlung ein gutes Ablesen der dargestellten Inhalte möglich macht. Kurzum: Das Display bietet gleichermaßen Stärken und Schwächen und fordert von seinem Nutzer eine gewisse Portion Kompromissbereitschaft.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 25.10.2014
Rover soll Mondspaziergang mit Oculus Rift ermöglichen
"WSJ": Apple will Musik-App von Beats in iTunes integrieren
Webradiomonitor 2014: Mehr Online-Radio, mehr Audio-Werbung
Netflix und Co. treiben die Preise für Film- und Serienrechte in die Höhe
Sprung aus 41 Kilometern Höhe: Google-Manager knackt Rekord von Felix Baumgartner
Smart-Homes: Branche sieht riesiges Potential
Freitag, 24.10.2014
EuGH-Urteil: Einbetten von Videos verstößt nicht gegen das Urheberrecht
Trotz Angriff auf iCloud-Nutzer: Apple-Chef Cook wirbt in China um Kunden
Nach Kritik: Anti-Facebook Ello verzichtet auf bezahlte Werbung
Online-Magazin "Krautreporter" ist gestartet: Breite Themenpalette von Zensur bis Ebola
Microsoft nutzt Marke Nokia nur noch für günstige Handys
ESET warnt vor Malware für den Mac
Smartwatch LG G Watch R erscheint später, kostet weniger
"Rooms": Facebook stellt App für anonyme Chats vor
Simply: Allnet-Flat mit LTE und 1 GB Highspeed-Volumen ab 9,95 Euro
Weitere News
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
Kabel
Ein Internet Anschluss über Kabel bei Anbietern wie Unitymedia, früher ish, oder Kabel Deutschland liegt voll im Trend.
Ob Internet Fernsehen oder nur surfen mit Highspeed: Vieles wird erst richtig mit Kabel Internet möglich.
Jetzt bestellen und den Sieger im Speedcheck testen. Einen Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs