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Mittwoch, 13.11.2013 10:06

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 im Test: Außen hübsch, innen ein Biest

aus den Bereichen Computer, Mobilfunk
Von Saskia Brintrup

Sowohl bei Smartphones als auch im Tablet-Bereich sind Apple und Samsung erbitterte Rivalen, die sich in der Vergangenheit mehrfach mit Patentstreitigkeiten und Verkaufsverboten das Leben schwer machten. Apple hat kürzlich seine neue iPad-Generation, das iPad Air und das iPad mini mit Retina-Display, zum Run auf das Weihnachtsgeschäft losgetreten, Samsung hält mit der neuen Galaxy-Tab-3-Reihe und auch einer Note-Neuauflage dagegen: dem Galaxy Note 10.1 2014 Edition alias SM-P605. Der neue Tablet PC mit S-Pen-Unterstützung wurde anlässlich der IFA vorgestellt und überraschte dort mit einer Gehäuserückseite mit schickem Kunstlederbezug. Nun konnten wir das ab rund 500 Euro erhältliche Note genauer begutachten.

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Samsung Galaxy Note 10.1 Test - Inhalt

Weg vom Plastik-Design: Jetzt mit Kunstleder

Das neue Tablet hebt sich durch die Kunstleder-Rückseite optisch von allen anderen 10-Zoll-Tablets ab. Zum ersten Mal hat es Samsung gewagt, seine seit der ersten Galaxy-Tab-Generation bekannte Materialwahl zu überdenken: Edler Look statt glänzendem Kunststoff - wahlweise schwarz oder weiß. Wer sich daran also immer gestört hat und deshalb lieber zu Aluminium-Geräten wie dem iPad gegriffen hat, der dürfte an dieser Stelle erleichtert aufatmen. Das neue Design nutzt Samsung auch für sein Note 3, das 5,7-Zoll-Smartphone. Wie wir bereits im Galaxy Note 3 Test angemerkt haben, sieht das Leder-Look-Gehäuse zwar top aus, was nach einer rustikalen Ledernaht aussieht, ist aber rein optischer Natur und keine echte Näharbeit. Und der hervorragend aussehende "Metall"-Rahmen entpuppt sich als Kunststoff mit silberfarbenem Anstrich. Aber: Wem Fake-Leder und -Metall nichts ausmachen, der kann sich über einen hübschen Blickfang freuen.

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Test
Das Galaxy Note 10.1 2014 Edition gibt es in schwarz oder weiß, unser Testgerät entspricht der schwarzen Variante und integriert LTE. Bild: onlinekosten.de

In unserer Fotostrecke gibt es weitere Bilder zum Samsung Galaxy Note 10.1 2014.

Ganz schön dünn: Nur 7,9 mm hoch

Nett anzusehen ist das Galaxy Note 10.1 in der 2014 Edition auch dadurch, dass das Tablet bei einer Größe von rund 171 x 243 Millimetern (mm) gerade einmal 7,9 mm hoch und 547 Gramm schwer ist. Für ein 10-Zoll-Exemplar ist es damit sehr dünn, das neue iPad Air ist nur marginal schlanker - wenn auch mit 469 Gramm noch leichter. Das Note geht wieder einmal mit einem kleinen Eingabestift einher, dem S-Pen. Er ist im Preis enthalten und verschwindet, wenn er nicht gebraucht wird, in der Gehäuseseite. Sobald man den Stift herauszieht oder versenkt, vibriert das Tablet.

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Review
Wichtig zu wissen: Die LTE-Version rechnet mit einem anderen Prozessor. Bild: onlinekosten.de

Zwei Versionen: LTE oder WiFi

Schaut man sich die Seiten des Samsung Galaxy Note 10.1 genauer an, so lassen sich an Anschlüssen Micro-USB - im Übrigen mit MHL-Unterstützung - und eine Kopfhörerbuchse ausmachen. Hinzu kommen Bluetooth 4.0 und ein microSD-Kartenleser, um den "nur" 16 Gigabyte (GB) fassenden internen Speicher um bis zu 64 GB aufzurüsten. Daneben wurde ein Steckplatz für eine Micro-SIM-Karte integriert, denn für mobiles Internet hat Samsung seinem neuen Tablet-Flaggschiff nichts weniger als ein LTE-Modul spendiert. Wem ein LTE-Tarif noch zu teuer ist oder aber auch geringere Download-Bandbreiten ausreichen, der kann auf die 3G-Standards UMTS und HSPA+ mit bis zu 42 Megabit pro Sekunde im Download ausweichen. Telefonie ist ebenfalls möglich, am besten via Headset. Samsung liefert aber keins mit. Zukunftssicher ist der digitale Notizblock durch die Bandbreite an unterstützten WLAN-Funkstandards: Das zu 802.11a/b/g/n-Geräten kompatible Modell funkt auch schon über 802.11ac. Wird generell kein Mobilfunkempfang benötigt, so steht auch eine WiFi-only-Version des Tablets bereit.

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