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Montag, 11.11.2013 11:21

MeMO Pad 10 im Test: Das bislang günstigste 10-Zoll-Tablet von Asus

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

"Die erste Wahl für Einsteiger" - so sieht Asus sein neues MeMO Pad 10 alias ME102A. Die Pläne für das auf der IFA zusammen mit vielen anderen neuen Asus-Tablets vorgestellte Gerät sind also ambitioniert. Der günstige Androide mit 10-Zoll-Display hat aber auch einige ausgeprägte Begleiter, die ihm den Rücken stärken, wie einen Quad-Core-Prozessor und ein HD-IPS-Panel. Das alles gibt es im Paket für nur 249 Euro. Doch ganz so wuchtig stürzt sich der neue Tablet PC dann doch nicht auf seine Konkurrenten, denn es gibt auch weniger schöne Punkte.

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Asus MeMO Pad 10 ME102A Test - Inhalt

Asus zeigt´s: So baut man leichte Tablets

Das Asus MeMO Pad 10 ist wahlweise in einem weißen oder anthrazitgrauen Gehäuse zu haben. Bei unserem dunklen Testgerät ist die Rückseite matt und mit einer gummiartigen Beschichtung versehen. Sie macht das Tablet rutschfest, sieht gar nicht mal schlecht aus und dient gleichzeitig dazu, Fingerabdrücke fernzuhalten. In weiß ist das Tablet glänzend. Auf der Vorderseite ist der Kampf gegen die Touch-Spuren schnell verloren, denn auf dem glänzenden Bildschirmen haften sie schon nach kurzer Zeit an. Die Verarbeitung kann sich sehen lassen, wir konnten weder unregelmäßige Spaltmaße noch unsauber gefräste Aussparungen finden. Ein Drucktest förderte - zumindest bei unserem Testmuster - aber ein gespaltenes Bild bezüglich der Festigkeit zu Tage. Am linken Bereich gibt es nichts zu meckern, aber rechts kann das Gehäuse hörbar eingedrückt werden. Allerdings klingt das schlimmer als es ist, im Alltagsgebrauch wird davon nichts zu spüren sein.

Asus MeMO Pad 10 Test
Das MeMO Pad 10 ist angenehm leicht. Bilder: onlinekosten.de

Insgesamt zeigt Asus an dieser Stelle einmal mehr, wie man leichte 10-Zoll-Tablets baut: Nur 522 Gramm bringt das etwa 256 x 175 x 10,5 Millimeter (mm) große Gerät auf die Waage. Damit ist es etwa 60 Gramm leichter als die mit einer höheren Displayauflösung bestückte Variante Asus MeMo Pad FHD 10 / ME302 (Test), die zuerst auf den Markt kam. Dass es 1 mm "dicker" ist, fällt kaum auf, schließlich ist es etwa 7 mm schmaler.

Inklusive Micro-USB-zu-USB-Adapter: Speicherstick oder sogar Tastatur anschließbar

Asus Memopad 10 Test
Sehr praktisch: Ein USB-Adapter zum Anschluss von USB-Stick oder -Zubehör wird mitgeliefert. Bild: onlinekosten.de

Einen Micro-HDMI-Port, so wie ihn die Full-HD-Version bietet, gibt es beim HD-MeMO-Pad nicht. Das Gehäuse legt lediglich die obligatorische Kopfhörerbuchse und Micro-USB frei. Aber: Die Schnittstelle verfügt über eine USB-Host-Funktion und Asus liefert den passenden Adapter sogar gratis mit. So lassen sich problemlos USB-Sticks anschließen, um Daten vom Tablet zu sichern oder umgekehrt Fotos und Musikdateien ohne Kabelverbindung zum PC auf den Flachrechner zu bringen. Auch eine Maus und Tastatur konnten wir im Test problemlos anschließen, beide Geräte wurden unmittelbar erkannt. Übrigens findet sich auch ein kleiner Ständer für das Tablet im Paket. Zwar handelt es sich um ein eher billig wirkendes Plastikteil, aber es erfüllt seinen Zweck. Über einen Kartenleser können außerdem microSD-Speicherkarten mit bis zu 64 Gigabyte (GB) genutzt werden. Die Ausstattung schließt mit WLAN, Bluetooth, Micracast und A-GPS ab, eine 3G-Variante für mobiles Internet wird nicht angeboten.

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