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Sonntag, 03.11.2013 14:01

Microsoft Surface 2 Pro im Test: Intel "Haswell" lässt´s krachen

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Nicht nur das Surface RT hat Microsoft mit dem Surface 2 in neuer Version herausgebracht, auch das Surface Pro ist am 22. Oktober mit frischer Hardware in den Verkauf gestartet. Nach wie vor ist der teurere Tablet-PC der Redmonder im Innern ganz Laptop. Durch den Wechsel auf Intels aktuelle Prozessorgeneration "Haswell" dürfte sich ein Kritikpunkt des Vorgängers in Luft aufgelöst haben: die knappe Akkulaufzeit. Inwieweit sich diese verbessert hat und wie das neue Surface Pro 2 ab 879 Euro ansonsten abschneidet, verrät unser Test.

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Surface Pro 2 Test - Inhalt

Minimal leichter, aber noch immer moppelig

Optisch voneinander abgesetzt werden Surface 2 und Surface 2 Pro durch unterschiedliche Farben: helles Grau alias Magnesium mit Windows RT und Dunkles Titangrau für die Pro-Ausführung. Das Gehäuse besteht aus dem VaporMG-Material, das bereits beim Vorgänger durch eine hohe Festigkeit überzeugt hat, und hat mit rund 275 x 173 x 13,5 Millimetern (mm) auch die gleichen Ausmaße wie zuvor. Dadurch ist das Pro-Tablet spürbar dicker als die RT-Variante, die auf nunmehr 8,9 mm verschlankt wurde. Das Gewicht ist von 916 auf 900 Gramm nur leicht gesunken, unter Strich ist das Surface Pro 2 also noch immer kein Leichtgewicht.

Surface Pro 2 Test
Das Surface Pro 2 lässt sich um zwei verschiedene Tastaturen mit Beleuchtung ergänzen. 2014 folgt zudem eine Tastatur mit integriertem Akku für eine noch längere Laufzeit. Bild: onlinekosten.de

In unserer Fotostrecke gibt es weitere Bilder zum Surface Pro 2.

Leichte Tastaturen als Ergänzung

Zumindest im Tablet-Einsatz stört das hohe Gewicht, als kleines Notebook genutzt, ist das weniger schlimm: Denn durch die gerade mal 190 bis 255 Gramm leichten und 2,5 bis 5,0 mm dünnen Tastaturen, die Microsoft als Zubehörteile bereithält, steigt das Gesamtgewicht auf moderate 1,1 bis 1,15 Kilogramm an, was die Notebook-Tasche nicht allzu stark beschwert. Die neuen Tastaturen - Touch Cover 2 und Type Cover 2 - passen sowohl zum Surface 2 als auch zum Surface Pro 2 und sind abwärtskompatibel zur ersten Surface-Generation. Durch die Tastenbeleuchtung, die der Konzern ihnen neuerdings spendiert, und den jetzt zweifach verstellbaren intergrierten Standfuß des Surface wurde der Laptop-Einsatz der beiden Windows-Tablets verbessert. Zwar beschleicht einen anfangs nach wie vor ein ungutes Gefühl, mit dem angedockten Surface auf dem Schoß zu tippen, da sich Tablet und Cover aber stark aneinander klammern, klappt es. Das Touch Cover ist allerdings Geschmackssache und für Vielschreiber nur dann eine Option, wenn sie sich mit den sehr flachen Tasten ohne jeglichen Hub und ohne haptisches Feedback anfreunden können. Tendenziell ist daher eher das Type Cover mit normalen Tasten zu empfehlen, um lange Texte einzugeben.

Gut zu wissen: Die umständliche Bundle-Strategie hat Microsoft inzwischen fallen gelassen, Tablet und Eingabegerät sind nun also separat erhältlich. Immer mit beim Pro dabei ist ein Surface-Stift, der bei Nichtgebrauch an den Magnetanschluss wandert. Das war schon beim ersten Surface Pro so, dadurch ändert sich auch nichts an der Tatsache, dass sich der Stift beim Transport in der Tasche lösen kann.

Surface 2
Die neuen Surface-Geräte unterscheiden sich von vorne betrachtet nicht, das Surface Pro 2 mit Windows 8.1 (li) ist aber noch immer dicker und schwerer als die RT-Ausgabe (re). Bild: onlinekosten.de

Die Schnittstellenauswahl hat Microsoft unangetastet gelassen: Das Surface Pro 2 versammelt einen USB-3.0-Port regulärer Größe für den problemlosen Anschluss von Peripheriegeräten, eine Kopfhörerbuchse und auch einen Speicherkartenleser. Genau wie beim RT-Surface handelt es sich dabei um ein microSD-Modell, allerdings sind nur beim Pro Karten bis zum Standard microSDXC nutzbar. Für ein externes Display steht ein Mini-DisplayPort bereit, ohne Adapter ist damit also kein Monitor anschließbar. Kommuniziert wird per WLAN und Bluetooth, eine 3G-/4G-Version für mobiles Surfen gibt es leider noch nicht. Auch auf GPS verzichtet Microsoft wie gehabt, dadurch lässt sich der Standort nur per WLAN ermitteln.

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