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Samstag, 26.10.2013 13:01

Samsung Galaxy Ace 3 im Test - LTE für Einsteiger

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Ein LTE-Smartphone muss teuer sein, weil ein entsprechendes Endgerät nur im Highend-Segment zu finden ist. Lange war eine solche Aussage richtig, heutzutage stimmt sie aber nicht mehr. LTE-fähige Mobiltelefone sind auch für Menschen zu haben, die nicht mehrere hundert Euro für ihren mobilen Alltagsbegleiter ausgeben möchten. Ein Beispiel ist das neue Samsung Galaxy Ace 3, das seit wenigen Tagen in Deutschland erhältlich ist. Wir haben uns das kleine Einsteiger-Smartphone genauer angesehen und festgestellt: es wurde an vielen Ecken und Enden gespart.

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Kompakt und handlich

Schon der erste Eindruck überrascht. Das Telefon versucht, mit vergleichsweise kompakten Abmessungen - 121 x 63 x 10 Millimeter bei einem Gewicht von 120 Gramm – und einem "nur" 4,0 Zoll großen TFT-Display zu überzeugen. Das hat auf der einen Seite den Vorteil, dass auch im Hochformat eine einhändige Bedienung möglich ist, auf der anderen Seite sorgt es aber auch dafür, dass verglichen mit größeren Display-Diagonalen deutlich weniger Inhalte dargestellt werden und auf mobilen Internetseiten und / oder Apps mehr gescrollt werden muss. Mehr noch: Wer im Hochformat E-Mails, SMS oder Messenger-Nachrichten schreiben möchte, muss sich zunächst an die vergleichsweise kleine virtuelle QWERTZ-Tastatur gewöhnen.

Der Bildschirm selbst kann zwar 16 Millionen Farben darstellen, kommt aber mit einer für heutige Verhältnisse mehr als mäßigen Auflösung von nur 800 x 480 Pixeln daher. Verglichen mit Full HD-Displays ist für das geschulte Auge ein Unterschied sofort sichtbar, Otto-Normal-Nutzer ist aber in der Regel dennoch ausreichend bedient. Auch weil der Bildschirm trotz beschnittener Hardware noch recht zügig auf Eingaben reagiert.

Samsung Galaxy Ace 3
Das Samsung Galaxy Ace 3 liegt mit seinen recht kompakten Abmessungen gut in der Hand. Bild: onlinekosten.de

Hardware lässt Wünsche offen

Apropos Hardware: Hier hat sich Samsung dazu entschieden, neben 1 Gigabyte Arbeitsspeicher einen Dual-Core Prozessor zu integrieren, der mit 1,2 Gigahertz getaktet ist. Für die meisten Anwendungen ist das völlig zufriedenstellend, selbst die installierte Kammera-App braucht nur knapp drei Sekunden, ehe sie einsatzbereit ist. Trotzdem werden vor allem bei grafisch anspruchsvollen Spielen Performance-Grenzen schnell deutlich. Ruckler sind dann nicht zu übersehen und auch die Navigation durch das Menü läuft in manchen Situationen nicht richtig flüssig.



Doch was beim Spielen schon mal nerven kann, ist beim Scrollen über die einzelnen Startbildschirme eigentlich nie wirklich störend. Im Großen und Ganzen hat Samsung das Smartphone gut auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt und man darf auch nicht vergessen, dass das Galaxy Ace 3 nur rund 200 Euro kostet. Wunderdinge darf man von einem solchen Einsteiger-Smartphone natürlich nicht erwarten.

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