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Freitag, 18.10.2013 10:38

Huawei Ascend G700 im Test - Zwei SIM-Karten treffen auf vier CPU-Kerne

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

"Wir wollen für den Kunden das beste Angebot schnüren", sagte Lars-Christian Weisswange in einem Interview mit unserer Redaktion vor wenigen Wochen. Der Deutschland-Chef von Huawei hat noch viel vor und will vor allem mit Endgeräten punkten, die vielleicht nicht die ultimative Top-Ausstattung bieten, für die Bedürfnisse der breiten Masse aber absolut ausreichen und – besonders wichtig – preislich erschwinglich sind. Eines dieser Geräte ist das Ascend G700, das Anfang September auf der IFA in Berlin vorgestellt wurde und nun in Deutschland verfügbar ist. Das Besondere daran: Es handelt sich um ein Dual-SIM-Smartphone. Wir haben uns das Gerät aus nächster Nähe angesehen.

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Mini-SIM-Karten unter der Akku-Abdeckung

Dual SIM, das heißt, es können zwei SIM-Karten in das Gerät eingelegt werden. Anders als bei praktisch allen Mobiltelefonen der neuesten Generation werden in das Ascend G700 allerdings keine SIM-Karten im Micro- oder Nano-Format eingelegt, sondern bis zu zwei Mini-SIMs in Standard-Größe (2FF). Wer nur eine Mobilfunkkarte in einem anderen Format besitzt, kann über seinen Provider eine (meist kostenpflichtige) Ersatzkarte bestellen oder einen günstigen SIM-Karten-Adapter ordern.

Ideal ist das Ascend G700 für Personen, die beispielsweise private und dienstliche SIM-Karte in einem Gerät nutzen möchten. Es kann aber auch für jene Zielgruppe interessant sein, die häufig ins Ausland reist und dort auf Sprach- und / oder Datenverbindungen des örtlichen Netzbetreibers setzen möchte, um Roaming-Kosten aus dem Weg zu gehen. Unabhängig davon, ob man das Ascend G700 mit nur einer oder eben zwei eingelegten SIM-Karte(n) verwendet, wichtig ist in diesem Zusammenhang noch ein weiterer Aspekt. Während der Schacht für SIM 2 nur für GSM-Verbindungen ausgelegt ist, kann die Haupt-SIM-Karte (SIM 1) auch für UMTS-Verbindungen verwendet werden. Für Telefonate ist das in der Regel nicht weiter relevant, sehr wohl aber für Datenverbindungen. Nebenbei: LTE unterstützt das Ascend G700 zwar nicht, sehr wohl aber HSPA+ mit bis zu 42 Megabit pro Sekunde im Downstream. Schnellen Internetausflügen steht also nichts im Wege. Vorausgesetzt, der genutzte Mobilfunkvertrag gestattet derart schnelle Downloads.

Huawei Ascend G700
Jederzeit kann die Netzverfügbarkeit der beiden eingelegten SIM-Karten eingesehen werden. Bild: onlinekosten.de

Um nun festzulegen, welche SIM für welchen Zweck verwendet werden soll, wurde in den Einstellungen eine so genannte SIM-Kartenverwaltung untergebracht. Hier kann nicht nur jede der beiden Karten (de)aktiviert werden, sondern es lässt sich auch zuordnen, über welche SIM standardmäßig Sprachanrufe getätigt, SMS verschickt und Datenverbindungen abgewickelt werden sollen. Bei Anrufen fragt das Telefon zudem auf Wunsch vor jeder Verbindung, welche Karte den Gesprächsaufbau abzuwickeln hat.

Huawei Ascend G700
Der Wechsel von SIM-Karte und MicroSD-Karte ist nur möglich, wenn der Akku entfernt wurde. Bild: onlinekosten.de

Zwei SIM-Karten im Parallelbetrieb

Erreichbar sind Nutzer des Ascend G700 standardmäßig immer über beide SIM-Karten, da sie im Parallelbetrieb genutzt werden können. In einer schmalen Leiste am oberen Displayrand, in der beispielsweise auch die verbleibende Akku-Kapazität und Uhrzeit angezeigt wird, signalisieren zwei Status-Balken die aktuelle Netzstärke.

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