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Dienstag, 15.10.2013 14:01

Samsung Galaxy Note 3 im Test - XXL-Smartphone mit (zu) großem Software-Paket

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke
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Der Gigantismus auf dem internationalen Smartphonemarkt findet eine Fortsetzung. Samsung Mobile hat seine Note-Familie um ein drittes Modell erweitert und noch einmal an der Display-Größe geschraubt. Besaß schon das Ur-Note mit 5,3 Zoll einen vergleichsweise großen Bildschirm, wurde beim Galaxy Note II mit 5,5 Zoll noch einmal etwas draufgepackt. Bei der neuesten Entwicklung, dem auf der diesjährigen IFA vorgestellten Galaxy Note 3, sind es nun sogar 5,7 Zoll, die auf eine Bedienung warten. Wir haben uns das XXL-Smartphone genauer angesehen.

Riesen-Display in Full HD

Samsung Galaxy Note 3 Frontansicht
Die Front des Samsung Galaxy Note 3. Bild: onlinekosten.de

Eines ist klar: Wer sich für das Samsung Galaxy Note 3 entscheidet, tut dies nicht, weil ein kompaktes, handliches Mobiltelefon der neue Alltagsbegleiter sein soll. Denn mit Abmessungen von 151 x 79 x 8 Millimetern passt das Gerät bei einem Gewicht von 168 Gramm zwar sogar noch in die meisten Hosentaschen, wirklich komfortabel in der Hand liegt es allerdings nicht. Denn eine Bedienung mit nur einer Hand ist bei einem 5,7 Zoll großen Display im Hochformat nur sehr eingeschränkt möglich. Sehr viel angenehmer ist das Handling schon eher, wenn das Gerät quer gehalten wird.

Generell gilt: Wer den mit Gorilla Glas geschützten Full HD-fähigen Super-AMOLED-Touchscreen (1.920 x 1.080 Pixel) bedienen möchte, kann das wie gewohnt mit den Fingern tun oder aber den so genannten S-Pen verwenden. Dabei handelt es sich um einen kleinen Eingabestift - auch Stylus genannt -, der sich an der Fußseite aus dem Galaxy Note 3 ziehen lässt.

Verschiedene S-Pen-Funktionen

Wird genau das getan, öffnet sich auf dem Smartphone-Display ein kleines Fenster, über das verschiedene Funktionen des Stylus dargestellt werden. Alternativ lässt sich das so genannte Air Command-Fenster auch öffnen, indem der S-Pen über das Display gehalten und einmal der einzig nutzbare Knopf am Stift gedrückt wird. Konkret stehen dann die folgenden Funktionen zur Verfügung:

  • Aktionsmemo zum Bearbeiten und Abspeichern von Notizen
  • Scrapbooker zum Speichern von wichtigen Inhalten in Sammelalben; zum Beispiel speziellen Inhalten von Webseiten inklusive URL, Videos oder Fotos
  • Screenshot-Notiz zum Aufnehmen eines Screenshots und (auf Wunsch) anschließender Einbindung von handschriftlichen Notizen
  • S-Finder zum Durchsuchen des Smartphones und Internets
  • S Pen-Fenster zum Öffnen mehrerer Fenster für waschechtes Multitasking
Samsung Galaxy Note 3
Das so genannte "Air Command" für die S-Pen-Funktionen. Bild: onlinekosten.de

Viele, viele Extras

Klingt vielfältig? Ist es auch! Und das ist auch schon das größte Problem des Samsung Galaxy Note. Das Telefon bietet so viele Funktionen, das Otto-Normal-Nutzer fast schon überfordert ist, das Maximum aus dem Gerät herauszuholen. Es braucht seine Zeit, ehe auch wirklich das gesamte Spektrum an Funktionen auch nur ansatzweise überblickt werden kann. Wer sich das Galaxy Note 3 kauft, sollte bereit sein, sich mit seinem Telefon auch wirklich intensiv auseinanderzusetzen. Andernfalls ist man mit einem weniger umfangreich ausgestatteten Telefon sicherlich besser und vor allem günstiger bedient.

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    Zuletzt kommentiert von Slowking am 15.10.2013 um 23:01 Uhr
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