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Freitag, 11.10.2013 18:43

iPhone 5s im Test – Teures Alu-Glanzstück

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Es war klar, dass Apple auch im Jahr 2013 mit einem neuen Top-Smartphone an den Start gehen wird. Das iPhone 5s ist es am Ende geworden und wieder einmal ist es dem Apfelkonzern aufgrund der weltweit riesigen Anzahl an Fans gelungen, binnen kürzester Zeit Millionen Exemplare seines neuen Flaggschiffs zu verkaufen. Wir haben es uns aus nächster Nähe angesehen.

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Hochwertige Hülle

Unmittelbar nach der Präsentation des iPhone 5s war vielerorts die Enttäuschung recht groß. Denn die Neuauflage wurde designtechnisch kaum verändert. Tatsächlich? Nun, einerseits ist das richtig, denn es kommt nach wie vor ein 124 x 59 x 8 Millimeter flaches Gehäuse aus Aluminium mit aufwendig abgeschliffenen Kanten zum Einsatz.

Andererseits hat sich Apple aber auch dazu entschieden, auf neue Farben zu setzen. Statt einem fast schon langweiligen Weiß und Schwarz kommt das Gehäuse nun wahlweise in Grau, Silber oder einem Goldton daher. Das strahlt zumindest nach außen Eleganz aus. Und: Unbestritten fühlt sie das kühle Aluminium-Gehäuse auch richtig hochwertig an. Ohne Schutz-Case ist es aber auch ziemlich anfällig für Kratzer.

iPhone 5s
So sieht es aus, das neue iPhone 5s. Bild: onlinekosten.de

Den Trend zu immer größer werdenden Displays geht Apple beim 112 Gramm leichten iPhone 5s (noch) nicht mit. Nur 4,0 Zoll misst das Retina-Display – bei einer für heutige Verhältnisse eher unterdurchschnittlichen Auflösung von 1.136 x 640 Pixeln und 326 ppi. Gleichzeitig muss man aber auch feststellen, dass der Bildschirm alle Farben nicht nur knackig darstellt, sondern auch sehr präzise reagiert. Die virtuellen QWERTZ-Tastaturen erlauben sowohl im Hoch- als auch im Querformat ein schnelles Tippen von Texten und auch die Worterkennung funktioniert zuverlässiger als bei so manchem Android-Smartphone.

Neu: Fingerabdrucksensor unter dem Home-Button

Neuerungen hat sich Apple für das iPhone 5s natürlich trotzdem einfallen lassen. Bekanntester Neuzugang ist ein Fingerabdruck-Sensor unter dem Home-Button - die so genannte Touch ID. Bis zu fünf Fingerabdrücke können in den Einstellungen des Telefons abgespeichert werden, um per Fingerscan zum Beispiel Einkäufe im iTunes Store ohne Eingabe eines Passworts abwickeln zu können. Ungemein praktisch ist es auch, den Lockscreen durch ein einfaches Auflegen des Daumens entsperren zu können.

iPhone 5s
Unter dem Homebutton wurde ein Fingerabdrucksensor integriert. Direkt sichtbar ist er nicht. Bild: onlinekosten.de

Vor allem für Geschäftskunden wichtig: das neue iPhone funkt nun in mehr LTE-Netzen. Während sich das iPhone 5 nur im LTE-Netz der Telekom nutzen ließ, unterstützt das iPhone 5s auch die von Vodafone und o2 verwendeten Frequenzen. Schnelle Internet-Downloads mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde sind aber freilich nur dann möglich, wenn der verwendete Mobilfunkvertrag auch für eine LTE-Nutzung freigeschaltet ist. In der Regel ist das aber mit recht hohen monatlichen Grundgebühren verbunden und lohnt sich für Privatkunden eher nicht.

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