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Dienstag, 17.09.2013 18:29

LG G2 im Test - So sieht ein Premium-Smartphone aus

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke
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Lange wurde LG vielerorts für die eigenen Smartphones belächelt. Nun sind die Südkoreaner endgültig zurück in der Top-Liga der Smartphone-Hersteller. Denn nach dem von unserer Redaktion schon als gut eingestuften Optimus G Pro ist in Kürze auch das (noch bessere) G2 erhältlich. Wir hatten die Möglichkeit, das neue Premium-Smartphone aus dem Hause LG vor dem offiziellen Verkaufsstart auf die Probe zu stellen. Und eines sei an dieser Stelle schon einmal verraten: Vor allem Display und Performance sind richtig überzeugend.

Ein Telefon, das anders sein will

LG G2
Das LG G2. Bild: onlinekosten.de

Auf den ersten Blick präsentiert sich das G2 wie viele andere Smartphones der neuesten Generation. Schwarzes Kunststoff-Gehäuse, großer Bildschirm, hochwertige Kamera auf der Rück- und eine zweite Digicam für Videotelefonate und Selbstportraits auf der Vorderseite. Doch wer etwas genauer hinsieht, wird schnell feststellen, dass sich das neue LG-Smartphone in einigen Punkten von seinen unmittelbaren Konkurrenten unterscheidet.

So hat LG zum Beispiel darauf verzichtet, unter dem Display eine physische Home-Taste zu integrieren. Stattdessen schmückt ein nahezu randloser Riesen-Bildschirm mit einer diagonalen Abmessung von 5,2 Zoll (13,2 Zentimeter) die Front. Das Display liefert nicht nur eine Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln und 423 ppi, sondern auch eine erfreulich starke Leuchkraft. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung sind Inhalte bei voller Display-Beleuchtung noch gut ablesbar.

Starke Akkulaufzeiten

Wer nun denkt, das hell erleuchtete Display im 16:9-Format habe eine kurze Akkulaufzeit zur Folge, der irrt. Tatsächlich ist es LG gelungen, das Telefon mit einem 3.000 mAh fassenden Energiespeicher auszustatten, der im Alltag auch bei dauerhaft aktivierter Datenschnittstelle und gelegentlicher App-Nutzung zwei bis drei Tage ohne größere Probleme durchhält. Geschuldet ist das der so genannten SIO+-Technologie mit einer neuartigen Schicht-Bauweise. Selbst Heavy-User sollten den Akku frühestens am zweiten Nutzungstag an seine Grenzen bringen können. Kleiner Nachteil: Der Akku ist fest verbaut, lässt sich bei einem möglichen Defekt also nicht einfach austauschen.



Praktisch keine Vorwürfe kann man LG in Bezug auf die Verarbeitung machen. Sicher, mit einem Gehäuse aus Polycarbonat und abgerundeten Kanten wurde das Rad nicht neu erfunden und die Akkuabdeckung ist durch die glatte Oberfläche auch nicht sonderlich griffig. Umso erstaunlicher ist es, dass das Smartphone trotz seiner recht sperrigen Abmessungen von 139 x 71 x 9 Millimetern und einem Gewicht von 140 Gramm noch recht gut in der Hand liegt.

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    Zuletzt kommentiert von Mr. Nice am 18.09.2013 um 20:18 Uhr
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