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Mittwoch, 28.08.2013 09:44

LG Optimus G Pro im Test - Ein echtes Kraftpaket

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Ein Smartphone sein Eigen nennen zu können, das mit einem möglichst stattlichen Display ausgestattet ist, spielt für eine immer größer werdende Zielgruppe eine entscheidende Rolle. Und weil bei 4,5 oder 4,7 Zoll längst nicht Schluss sein muss, gehen vor allem die asiatischen Smartphone-Hersteller gerne noch einen Schritt weiter. Auch LG bietet mit dem Optimus G Pro ein so genanntes Smartlet an, das mit einem 5,5 Zoll großen Bildschirm ausgestattet ist. Wir haben uns den koreanischen Riesen genauer angesehen.

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Pikant: Der Nachfolger ist schon fertig

Die vielleicht wichtigste Botschaft vorweg: Das LG Optimus G Pro ist ein richtig tolles Mobiltelefon - oder Mini-Tablet, ganz wie man es sehen möchte. Aber leider hat LG – und das muss ebenso deutlich unterstrichen werden – wenig Mut bei dem Design bewiesen. Darüber hinaus steht mit dem G2 der (bessere) Nachfolger des Geräts schon jetzt in den Startlöchern. Man kann das Optimus G Pro also so viel loben wie man möchte, das Telefon wird vermutlich schneller an Attraktivität einbüßen, als man sich vorstellen möchte. Gleichwohl könnte genau das in den kommenden Wochen mit einem spürbaren Preisrutsch verbunden sein.

Doch das ist Theorie. Wenden wir uns den Fakten zu. Und die sind, wie eingangs erwähnt, in weiten Teilen wahrlich beeindruckend. Denn das Optimus G Pro kann gemessen an der integrierten Hardware fast durch die Bank überzeugen. Das fängt schon beim verwendeten Snapdragon Prozessor von Qualcomm mit seinen vier Kernen (Quad-Core) mit einer Taktrate von 1,7 Gigahertz an. Ergänzend wurden satte 2 Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut. Schwachstellen in der Performance konnten wir während unseres Tests nicht ausmachen, aktuelle Benchmark-Ergebnisse bescheinigen dem LG-Smartlet ähnlich gute Werte wie sie das Samsung Galaxy S4 und das HTC One erreichen konnten.

LG Optimus G Pro
Das LG Optimus G Pro ist mit seinem 5,5 Zoll großen Display recht unhandlich. Bild: onlinekosten.de

Ebenfalls keine Abstriche müssen Smartphone-Fans bei der integrierten Antennentechnik machen. Denn das Optimus G Pro funkt überall dort, wo GSM-, UMTS- oder sogar LTE-Netze zur Verfügung stehen. Wer keinen LTE-Tarif gebucht hat, kann über HSPA+ trotzdem flink im weltweiten Datennetz unterwegs sein – mit bis zu 42 Megabit pro Sekunde im Downstream. Aber auch hier gilt natürlich als Voraussetzung, dass ein Mobilfunktarif verwendet wird, der entsprechend hohe Downloadraten überhaupt ermöglicht. Unter der Haube ebenfalls integriert: WLAN-Schnittstelle, NFC und Bluetooth 4.0. Darüber hinaus eine Infrarot-Schnittstelle, über die das Telefon zum Beispiel als Fernbedienung für den Fernseher verwendet werden kann.


Speicher etwas knapp bemessen

Vielleicht etwas knapp bemessen ist der interne Speicher. Er fasst 16 Gigabyte an Daten und einem Gerät dieser Klasse hätten 32 Gigabyte sicherlich besser zu Gesicht gestanden. Zumal nur rund 10 Gigabyte zur freien Verwendung nutzbar sind. Immerhin ist aber eine Speichererweiterung per MicroSD-Karte möglich. Der entsprechende Slot ist unter der Akkuabdeckung zu finden und ein Kartenwechsel ist möglich, ohne den Akku aus dem Gerät nehmen zu müssen. Für die SIM-Karte im Micro-Format trifft das übrigens nicht zu. Sie wird durch den austauschbaren Akku vor einem Herausrutschen blockiert.

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