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Freitag, 23.08.2013 17:57

Sony Xperia M im Test - Gut für Android-Einsteiger

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Ein neues Smartphone soll her, aber es darf nicht viel kosten. Möglich? Na klar! Praktisch alle namhaften Smartphone-Hersteller - mit Ausnahme von Apple - bieten inzwischen Endgeräte, die rund 200 Euro kosten und eine zumindest ordentliche Ausstattung liefern. Auch Sony stellt mit dem Xperia M ein neues Mobiltelefon bereit, das sich klar an Smartphone-Einsteiger richtet. Wir haben es genauer unter die Lupe genommen.

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Plastik ist Trumpf

Schon der erste Eindruck macht deutlich, dass das Xperia M nicht in der Oberklasse mitspielen will. Denn die gewählte Verarbeitung vermittelt keinen besonders werthaltigen Eindruck. Die Akku-Abdeckung aus Plastik wird wie ein kleiner Bumper mit dem eigentlichen Smartphonekörper verbunden, insbesondere das Abnehmen erweist sich aber als recht kompliziert. Wer eine SIM- oder SD-Karte wechseln möchte, sollte tunlichst auf seine Fingernägel aufpassen. Bruchgefahr! Darüber hinaus ist ein Knarzen deutlich zu hören, wenn Druck auf die Rückseite ausgeübt wird.

Die Navigation durch das Android-Menü (Version: 4.1.2) erfolgt in weiten Teilen über das Display sowie drei Touch-Menütasten, die am unteren Rand des Bildschirms bedient werden können. An der rechten Seite wurde neben einem markanten Knopf zum Ein- und Ausschalten eine Lautstärkewippe und eine separate Kamerataste untergebracht. Links ist der Micro-USB-Anschluss zu finden, an der Kopfseite der Anschluss für ein Headset (nicht im Lieferumfang inklusive!) oder einen Kopfhörer und der ziemlich blechern klingende Lautsprecher wurde auf der Rückseite integriert.

Sony Xperia M
Das Sony Xperia M in der Frontansicht. Bild: onlinekosten.de

Übersichtliche Menü-Navigation

Leicht angepasst wurde die Android-Oberfläche durch die so genannte Sony UI. Neben verschiedenen Startscreens, auf denen App-Verknüpfungen und Widgets abgelegt werden können, steht auf einer zweiten Ebene ein Hauptmenü zur Verfügung. Hier werden alle installierten Apps aufgelistet und können auf verschiedene Art und Weise sortiert werden. Wahlweise alphabetisch, nach der häufigsten Verwendung, gemessen an der jüngsten Installation oder frei nach eigenem Geschmack.



Wer den Finger vom oberen Display-Rand nach unten zieht, bekommt nicht nur Zugriff auf eine Nachrichtenzentrale, sondern auch auf eine Schnellstartleiste, um zum Beispiel Bluetooth oder die WLAN-Verbindung zu (de)aktivieren. Insgesamt hat das Display eine Größe von 4,0 Zoll (10,2 Zentimeter), was für eine einhändige Bedienung im Hochformat eine optimale Größe darstellt. Allerdings sind die einzelnen Tasten der virtuellen QWERTZ-Tastatur im Hochformat ziemlich klein.

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