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Samstag, 17.08.2013 12:01

Nokia Lumia 925 im Test - Elegantes Windows Phone überzeugt mit mächtiger Kamera

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Michael Müller
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Mit dem Lumia 925 schickt Nokia ein neues Edel-Smartphone ins Rennen. Wie bei den Finnen üblich kommt darin Windows Phone 8 zum Einsatz. Wir hatten zwei Wochen lang die Möglichkeit, das neue Nokia-Flaggschiff auf Herz und Nieren zu testen. Dabei stach neben der soliden Verarbeitung und der leistungsstarken Kamera besonders die integrierte Navigationslösung hervor.

Solide Verarbeitung

Beim ersten Aufeinandertreffen fällt das Nokia Lumia 925 positiv auf. Im Vergleich zum Vorgänger, dem schwergewichtigen aber dennoch überzeugenden Lumia 920, fühlt sich das knapp 50 Gramm leichtere Smartphone rundum stimmig und ausgewogen an. Der Materialmix aus Aluminium-Body und Rückschale aus Polycarbonat harmoniert und wirkt in keinem Moment billig. Im Gegenteil: Sogar die Hartplastik-Teile machen einen guten, hochwertigen Eindruck. Großer Vorteil des Kunststoffes ist die werkstoffeigene Robustheit gegenüber Kratzern.


Nokia Lumia 925. Bild: onlinekosten.de

Leider zeigte unser Leihgerät eine Erhebung auf der Rückseite, die zu einem Abzug in der Bewertung führt. Zwar stellt dieser Mangel durch das gesetzliche Rückgabegerecht und die mögliche Kulanz des Händlers kein schwerwiegendes Problem dar, doch ist ein derartiger Verarbeitungsfehler in der heiß umkämpften Mittel- und Oberklasse einfach nicht mehr zeitgemäß.

Das 4,5 Zoll große Display des Lumia 925 löst knackscharf und kontrastreich auf, obwohl die WXGA-Auflösung (1.280 x 768 Pixel) nicht auf Full-HD-Niveau angesiedelt ist. Dafür verantwortlich, dass der positive Eindruck trotz Full-HD-Dämpfer keinen Schaden nimmt, ist die hohe Pixeldichte des Touchscreens. 334 Pixel pro Inch (ppi) sind auch ohne Full-HD-Auflösung ein sehr guter Wert. Zum Vergleich: das iPhone 5 löst trotz Retina-Display "nur" mit 326 ppi auf. Das Lumia 925 ist somit im Vergleich mit der Konkurrenz gut aufgestellt.

Schnittstellen satt

Das Lumia 925 geizt wie sein Vorgänger nicht an Verbindungsmöglichkeiten. So kommt es mit Quadband-GSM und UMTS daher, unterstützt aber auch den Datenturbo LTE mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Downstream. Zudem sind schnelle WLAN-Verbindungen nach n-Standard ebenso möglich, wie Bluetooth 3.0 und NFC.

Besonderes Highlight des Lumia 925 ist die kabellose Lademöglichkeit nach Qi-Standard. Schade, dass eine (optionale) Rückschale nötig ist, um in den Genuss dieser Funktion zu kommen. Das trübt den kabellosen Ladespaß ein wenig, ist aber wohl dem Gewichtsverlust gegenüber dem Vorgänger geschuldet, bei dem das kabellose Laden noch ohne zusätzliche Helfer möglich war.


Elegante Alu-Außenschale dank gelungenem Materialmix. Bild: onlinekosten.de

Herausragende Kamera

Dass die Kamera des Lumia 925 insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gute Ergebnisse liefern soll, stellt Nokia in der Werbung für das Gerät in den Vordergrund. Auch im Test zeigte sich die Carl-Zeiss-Linse des Handschmeichlers überzeugend. In der Dunkelheit wirken Aufnahmen mit dem Top-Lumia heller belichtet, als mit anderen Smartphone-Linsen. Auch ist das Farbrauschen im Sucher sehr überschaubar - dadurch wirken mögliche Motive im Display schon so, wie sie letztlich in der Bilddatei festgehalten werden. Sehr gut gefiel auch die stets klare Bilddarstellung, die sogar bei schnellen Bewegungen oder Motivwechseln kaum an Schärfe einbüßte.


Die Carl-Zeiss-Linse des Lumia 925 steht für Qualität. Bild: onlinekosten.de

Alles in allem wirkt die PureView-Kamera des Lumia 925 äußerst ausgereift. Sie ist schnell einsatzbereit und bietet eine direkte Verknüpfung mit zahlreichen Nokia-Foto-Apps sowie der Cloud-Lösung SkyDrive. So lassen sich geschossene Aufnahmen auf Wunsch direkt in die Wolke schieben, wahlweise komprimiert oder in Originalgröße, über das Mobilfunknetz oder ausschließlich im WLAN um mobiles Freivolumen zu schonen.

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