Anzeige:

Donnerstag, 15.08.2013 16:06

Samsung Galaxy Tab 3 8.0 im Test: Im Schatten des Galaxy Note 8.0

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Auch bei Samsung verdichtet sich das Angebot an Tablets immer mehr. Gestartet war der südkoreanische Elektronikkonzern mit dem 7 Zoll großen Galaxy Tab, das schnell um ein 10-Zoll-Exemplar ergänzt wurde. Nun gibt es mit dem Galaxy Mega (Test) nicht nur eine Zwischenstufe vom Smartphone zum Tablet PC, sondern in der dritten Galaxy-Tab-Generation auch eine größere Alternative zum handlichen 7-Zoll-Tablet: das Galaxy Tab 3 8.0. "Noch ein 8-Zoll-Exemplar?", könnte sich so mancher Tablet-Käufer fragen - denn mit dem Galaxy Note 8.0 ist bereits ein Android-Tablet dieser Größenklasse von Samsung erhältlich. Das klassische Galaxy Tab in 8 Zoll verzichtet aber auf die Stifteingabe und ist dadurch auch etwas günstiger. 309 Euro möchte der Hersteller für den flachen Rechner sehen, im Handel ist er für knapp unter 300 Euro zu haben. Lohnt sich der Kauf?

Anzeige

Samsung Galaxy Tab 3 Test - Inhalt

Dünn, leicht, weiß

Bereits beim Design zeigen sich Unterschiede zum Note-Tablet. Das Galaxy Tab 3 8.0 erinnert mit seinem an den Seiten dünneren Rahmen eher an ein übergroßes Smartphone und ähnelt dadurch unweigerlich dem Apple iPad mini (Test). Beide setzen sich dadurch optisch von ihren größeren Schwestermodellen mit breiteren Displayrahmen ab. So ist das 8-Zoll-Tab von Samsung das Galaxy-Tablet mit der dünnsten Umrandung. Darüber hinaus ist es etwas dünner und leichter als das Galaxy Note in 8 Zoll und schließt eher zum Mini-iPad auf: Rund 210 x 124 x 7,4 Millimeter (mm) misst der Tablet-PC bei 314 Gramm Gewicht. Zum Vergleich: Beim Galaxy Note sind es 211 x 136 x 7,95 mm und 340 Gramm Gewicht, beim iPad mini mit 7,9 Zoll großem Bildschirm 200 x 135 x 7,2 mm und 308 Gramm. Anders als ein 10-Zoll-Tablet kann das mittlere Galaxy Tab damit problemlos auch längere Zeit gehalten und einhändig genutzt werden, ohne sich zu schwer anzufühlen.

Samsung Galaxy Tab 3 8.0 Test - Display
Ein farbenfrohes Display hat das Samsung Galaxy Tab 3 8.0 definitiv. Bild: onlinekosten.de

Weitere Bilder gibt es auf der Facebook-Seite von onlinekosten.de und über onlinekosten.de auf Google+.

Obwohl Samsung wieder einmal einen Bogen um Aluminium als Material gemacht und stattdessen zum Kunststoffgehäuse gegriffen hat, wirkt das Galaxy Tab 3 hochwertig und stabil. Das Gehäuse knarzt auch dann nicht, wenn etwas fester zugepackt wird, und hinterlässt rundherum einen positiven Eindruck. Die Hochglanzrückseite dürfte aber nicht jedem zusagen. Zwar ist sie weniger glatt als sie aussieht und der Tablet-PC rutscht nicht aus der Hand, sie kann sich aber bei hohen Außentemperaturen auf die Dauer etwas schwitzig anfühlen. Farblich hält es Samsung schlicht und stellt nur eine weiße Ausführung und keine schwarze Version mehr bereit.

Anschlussmöglichkeiten und Varianten

Der interne Speicher mit einer Kapazität von 16 Gigabyte (GB) lässt sich per microSD-Speicherkarte um bis zu 64 GB erweitern. Die kleine Karte lässt sich an der linken Seite im silberfarbenen Rahmen einschieben, der Schacht ist durch eine Gummi-Abdeckung geschützt, die nicht verloren gehen kann. Davon abgesehen sind die Anschlussmöglichkeiten schnell aufgezählt, denn das dünne Gehäuse begnügt sich mit einer Audiobuchse für Kopfhörer an der Oberseite und einem Micro-USB-2.0-Port, der unten angebracht ist. Nicht sichtbar, aber vorhanden ist ein Infrarotsender zur Fernsteuerung, wie ihn auch Sony in seinen Tablets verbaut. Hinzu kommen GPS und Glonass für Ortungsdienste. Unser Testgerät entspricht der günstigsten Ausführung mit der Bezeichnung SM-T310, dem WLAN-Modell. Dieses unterstützt drahtlose Verbindungen über die Funknetzstandards 802.11 a/b/g/n, wobei das Modul sowohl im 2,4- als auch im weniger stark frequentierten 5-Gigahertz-Band funken kann. Wer auf mobiles Internet Wert legt und den Tablet-PC auch abseits von WLAN-Hotstpots zum Surfen nutzen möchte, der kann stattdessen zum SM-T311 mit HSPA+- sowie GPRS-/EDGE-Anbindung greifen. Noch schneller geht es mit dem SM-T315 ins Netz, das zusätzlich LTE unterstützt. Für die Mobilfunkvarianten muss aber tiefer in die Taschen gegriffen werden: 3G-Fähigkeiten gibt es in der 8-Zoll-Klasse für 419 Euro, 4G für 459 Euro - das sind 110 beziehungsweise 150 Euro mehr als für die WLAN-Ausgabe.

Samsung Galaxy Tab 3 8.0 Test - microSD
Wenige Anschlüsse: Micro-USB, Klinkenstecker und ein microSD-Kartenschacht. Bild: onlinekosten.de

Zusätzlich zum Touchscreen zur Eingabe stehen dem Nutzer eine mechanische Home-Taste, ein Lautstärkeregler, ein Power-Button sowie zwei Sensortasten für Optionen und zum Zurückspringen zur Verfügung. Die Lautsprecheröffnungen befinden sich hochkant gehalten unten, quer entsprechend seitlich. Negative Auswirkungen auf den Klang hat das nicht, beim Galaxy Tab hat der Nutzer nicht das Gefühl, nur Personen gegenüber zu beschallten. Für ein so kompaktes Gerät ist Musik- oder Radiohören ganz schön laut möglich, und zwar weder blechern noch kratzend.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Hochkant (3 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Ka-We am 15.08.2013 um 18:24 Uhr
 Suche

  News
Sonntag, 20.04.2014
Bürgerrechtler fordern mehr Export-Kontrollen für Überwachungssoftware
Getinternet: Neue tooway-Tarife mit bis zu 22 Mbit/s zum Sparpreis
"Museum-Digital": Kultur online für Ausgeh-Muffel
Intel: Weniger Gewinn trotz Umsatzsteigerung
Samstag, 19.04.2014
PonoPlayer: 6,2 Millionen Dollar für Neil Youngs Anti-MP3-Player
Garmin: Echtzeit-Anzeige für Benzinpreise über nüvi-App "Smartphone Link"
Neuer Mozilla-CEO: Marketingchef Beard übernimmt nach Eich-Rücktritt
TP-Link: WLAN-AC-Router Archer C2 funkt per Dual-Band mit bis zu 733 Mbit/s
Studie: Deutscher Mittelstand unterschätzt Cyber-Risiken
SAP: Starker Euro dämpft guten Jahresbeginn
Freitag, 18.04.2014
NRW-Justizminister fordert Verbot von App-Kostenfallen für Kinder
Chiphersteller AMD wächst dank Spielekonsolen
Facebook zeigt in den USA Freunde in der Nähe
Kurs-Misere: Twitter-Gründer verkaufen vorerst keine Aktien
25 Jahre Game Boy: Startschuss für mobiles "Daddeln"
Weitere News
Hoster
Mit dem eigenen Clan auf der Suche nach einem Gameserver mit integriertem Teamspeak für mehr Spielspaß?
Oder brauchen Sie etwa einen vServer mit Unterstützung für POP3, IMAP und SMTP um ihre E-Mails zu verwalten?
Auch wenn nur Webspace für eine eigene Homepage oder die Internetseite des Vereins gesucht wird: Der richtige Hoster bietet alles.
Kabel
Ein Internet Anschluss über Kabel bei Anbietern wie Unitymedia, früher ish, oder Kabel Deutschland liegt voll im Trend.
Ob Internet Fernsehen oder nur surfen mit Highspeed: Vieles wird erst richtig mit Kabel Internet möglich.
Jetzt bestellen und den Sieger im Speedcheck testen. Einen Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
DSL = Schnell
Diese Gleichung geht leider nicht immer auf. Manchmal liefert der Internetprovider nur Schneckentempo.
Die Suche nach dem richtigen Internetanschluss kann dann schnell Nerven kosten. Welche DSL Flatrate ist nun die Richtige?
Vielleicht ist auch mobiles Internet eine gute Alternative zum DSL Internet.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs