Anzeige:

Mittwoch, 14.08.2013 09:27

Huawei Ascend P6 im Test – Design-Ikone in der Mittelklasse

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke
Anzeige

Es ist ohne Zweifel das wohl edelste Telefon, das Huawei bis heute in Deutschland auf den Markt gebracht hat. Das Ascend P6 besticht nicht nur durch eine besonders flache Bauweise, sondern auch durch ein geringes Gewicht. Darüber hinaus kostet es deutlich weniger als die meisten Highend-Smartphones. Wir haben im Rahmen unseres zweiwöchigen Tests aber auch ein paar Schattenseiten entdeckt, die man vor einem Kauf zumindest zur Kenntnis genommen haben sollte.

Aluminium statt Plastik

Huawei Ascend P6
Huawei Ascend P6. Bild: onlinekosten.de

Wer das Ascend P6 in den Händen hält, staunt in der Regel nicht schlecht. Obwohl es mit Abmessungen von 133 x 66 Millimetern vergleichsweise groß ist, wiegt das Smartphone nur 120 Gramm und ist zudem gerade einmal etwas mehr als 6 Millimeter dünn. Mehr noch: Anders als beispielsweise die meisten Mobiltelefone aus der Galaxy-Reihe von Samsung fühlt sich das Ascend P6 vergleichsweise edel an. Denn Huawei hat sich dafür entschieden, sowohl den Rahmen als auch die Rückseite aus Aluminium zu fertigen. Ein Schachzug, der sich in Sachen Haptik auszahlt, denn das P6 wirkt alles andere als billig. Im Gegenteil: Mit etwas kompakteren Abmessungen wären die Ähnlichkeiten zum iPhone von Apple mehr als verblüffend.

Die Navigation durch das Menü erfolgt in weiten Teilem über den 4,7 Zoll großem Touchscreen. Ganz ohne physische Tasten kommt aber auch das Ascend P6 nicht aus. An der rechten Seite wurde neben einem Schalter zum Ein- und Ausschalten auch eine Lautstärke-Wippe untergebracht. Darüber hinaus sind hier zwei Schächte zu finden, in die einerseits eine SIM-Karte im Micro-Format und direkt darunter eine MicroSD-Karte zur Speichererweiterung eingelegt werden kann.

Am Kopfende haben die Huawei-Entwickler eine Micro-USB-Schnittstelle untergebracht. Weniger optimal: Die Buchse für den Kopfhörereingang, der mit einem kleinen, eingesteckten PIN vor Staub geschützt werden soll, ist an der linken, unteren Seite zu finden. Wer sein Telefon samt angeschlossenem Kopfhörer in der Hosentasche trägt, dürfte das als störend empfinden. Pfiffig ist wiederum die Tatsache, dass sich der besagte Schutz-Pin auch zum Öffnen des SIM-Karten- und MicroSD-Schachts nutzen lässt. Doch Vorsicht: Das Risiko, den kleinen Pin zu verlieren, ist nicht zu vernachlässigen.

Huawei Ascend P6
An der rechten Seite: Platz für MicroSD und Micro-SIM-Karte. Bild: onlinekosten.de

Um es schon an dieser Stelle direkt auf den Punkt zu bringen: Rein äußerlich ist das Ascend P6 eines der aktuell schönsten Smartphones. Und auch unter der Haube bringt das Telefon einiges an attraktiven Extras mit. Genauso deutlich muss man aber auch feststellen, dass es nicht in der Highend-Klasse mitspielen kann. Denn an der einen oder anderen Stelle fehlt es einfach an den dafür notwendigen Komponenten.

Kein LTE an Bord

Das fängt zum Beispiel schon bei der verwendeten Antennentechnik an. Zwar funkt das P6 in GSM- und UMTS-Netzen, die maximal mögliche Geschwindigkeit über den Datenturbo HSDPA liegt aber bei "nur" 21,6 Megabit pro Sekunde. Für Otto-Normal-Nutzer ist das vollkommen ausreichend, könnte aber anspruchsvolle Kunden vor einem möglichen Kauf abschrecken. Schade ist darüber hinaus, dass in der ersten Version des Telefons auf eine LTE-Unterstützung verzichtet wurde. Wer schnell im Internet surfen möchte, hat aber zumindest die Möglichkeit, eine WLAN-Schnittstelle zuzuschalten, die im 2,4 Gigahertz-Bereich funkt.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Dienstag, 02.09.2014
Diebstahl von Promi-Nacktfotos wirft Schlaglicht auf löchrige Sicherheit im Netz
DSL-Tarife im September: VDSL ohne Aufpreis - bis zu 100 Euro Bonus
Nach Diebstahl von Promi-Nacktfotos: FBI auf der Jagd nach den Tätern
26-Jährige beleidigt Stadt im Internet: Bis zu sechs Jahre Haft drohen
O2 Protect: Neue Sicherheitspakete für PC, Mac und Smartphone
Rundfunkbeitrag: Übergangsregelungen nur bis Jahresende - Zwangsanmeldung möglich
Smartphone-Klau: Die meisten Handys werden zwischen 12 und 17 Uhr gestohlen
Uber bundesweit gestoppt - Einstweilige Verfügung gegen Mitfahrdienst
HD+ RePlay bringt vier neue Mediatheken auf den Smart-TV
EU gleicht europaweit Frequenzen für drahtlose Mikrofone an
 Medion IFA-Neuheiten: Windows-8.1-Tablet, Hybrid-Notebook und Kinder-Tablet
Montag, 01.09.2014
Netflix wertet vor Deutschland-Start Top-Listen von illegalen Tauschbörsen aus
EU-Experte: TV- und Radiosender sollen mehr Frequenzen für Breitband-Internet freigeben
GMX und Web.de: LTE-Tarif All-Net Smart Plus für knapp 15 Euro
Microsoft will US-Behörden weiter keine Daten aus Europa geben
Weitere News
Mobilfunk Discounter
Inzwischen ist das Angebot an günstigen Mobilfunk-Tarifen sehr unübersichtlich.
Neben Billigmarken der großen Provider wie Simyo oder Fonic gibt es zahlreiche unbekanntere Discounter mit günstigen Preisen.
Eine Übersicht bietet unser Prepaid-Vergleich.
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs