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Montag, 12.08.2013 07:58

Toshiba Excite Pure im Test: Sehr stabiles Tegra-Tablet, leider mit Display von gestern

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Wer sich nach aktuellen Android-Tablets von Toshiba umsieht, der wird feststellen, dass diese nun unter dem Seriennamen Excite auftreten. Die zuvor nur in den USA gebräuchliche Produktbezeichnung hat Toshiba im Sommer auch in Europa eingeführt und bietet seitdem drei neue Flachrechner an, die alle mit einem 10,1-Zoll-Bildschirm bestückt sind. Excite ProExcite Write und Excite Pure. Letzteres ist das günstigste Modell und unterscheidet sich von den teureren Serienkollegen insbesondere durch eine geringere Displayauflösung und eine schwächere Kamera. Wir wollten wissen, ob das 299-Euro-Exemplar mit Android 4.2 trotzdem überzeugen kann, und haben positive wie negative Eigenschaften gefunden.

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Toshiba Excite Pure Test: Inhalt

Widerstandsfähiges Gehäuse

Das Toshiba Excite Pure (AT10-A-104) wirkt zunächst fast etwas wuchtig, was aber auch mit an der guten Verarbeitung liegt. Zwar besteht das Gehäuse "nur" aus Kunststoff und nicht etwa aus steifem Metall, aber alle Bauteile sitzen hervorragend beieinander - kein Knarzen, keine unsauberen Kanten. Wer nachmisst, stellt dann auch fest, dass der erste - und mitunter etwas klobige - Eindruck täuscht: Tatsächlich ist das Toshiba Excite Pure gerade einmal 0,6 Millimeter höher und 50 Gramm schwerer als das schlanke und leichte Asus MeMO Pad FHD 10 (Test). Legt man beide Tablets nebeneinander, ergibt sich damit kaum ein Unterschied. Wird der Flachrechner hingegen stundenlang in der Hand genutzt, zählt quasi (fast) jedes Gramm - je leichter, desto besser. Gegen ein Retina-iPad von Apple, das bis zu 662 Gramm wiegt, fühlt es sich fast schon wieder leicht an.

Toshiba Excite Pure AT10-A-104 Display
Das Toshiba Excite Pure (AT10-A-104) kommt mit "purem" Android. Bild: onlinekosten.de

Sieht (fast) so aus wie der Vorgänger AT300SE

Optisch ist das Toshiba AT10-A-104 ziemlich schlicht und dürfte daher so gut wie jedem Nutzer gefallen. Die extreme Ähnlichkeit zum Vorgänger AT300SE lässt sich nicht leugnen. Der wie üblich unter der Oberfläche abtauchende Rahmen rund um den Bildschirm ist schwarz, das rundliche Gehäuse an sich wiederum Silbergrau. Durch die leichte Strukturierung auf der Rückseite kann es gut festgehalten werden, ist aber dennoch glatter als es den Anschein erweckt. Ein-/Ausschalter und Lautstärkewippe hinterlassen wie das Tablet-Gehäuse einen langlebigen Eindruck und sind gut zu ertasten. Die Schnittstellen reihen sich an der linken Seite nebeneinander. Micro-USB 2.0 für das beiliegende USB-Kabel und Netzteil ist frei zugänglich, schließlich wird der Port sehr häufig gebraucht. Dank USB-Host-Funktion können auch eine Tastatur, Maus oder ein LAN-Adapter angeschlossen werden. Micro-HDMI und den Schacht für eine microSD-Speicherkarte, um den 16 Gigabyte (GB) großen internen Speicher zu erweitern, versteckt der japanische Konzern hinter einer Plastikabdeckung, die vor Staub schützt und problemlos zu öffnen ist. Die obligatorische Mikrofon-/Kopfhörerbuchse macht die Ausrüstung rund um das Gehäuse komplett.

Toshiba Excite Pure AT10-A-104 Anschlüsse
Eigentlich sieht das Toshiba Excite Pure AT10-A-104 genauso aus wie das AT300SE, aber zwei der Anschlüsse sitzen nun hinter einer Klappe. Bild: onlinekosten.de

Einzeln oder im Bundle mit einer Bluetooth-Tastatur

Surfen kann der Tablet-Besitzer mit dem Excite Pure ausschließlich über WLAN, eine 3G-Variante für mobiles Internet per UMTS hält Toshiba derzeit nur in der Version Excite Write bereit. Das ist die Ausführung für Business-Anwender mit Stifteingabe und satten 2.560 x 1.600 Bildpunkten. Im Handel konnten wir sie zum Testzeitpunkt nur zusammen mit einem Bluetooth-Tastatur-Cover finden, Kostenpunkt: 699 Euro - und damit mehr als doppelt so teuer wie das Excite Pure. Das Pure ist optional auch im Bundle mit der Tastatur erhältlich, dann kostet es 349 Euro. Alternativ sind eine Hülle mit integriertem Ständer und eine Tasche mit Stifthalterung als Zubehör zu haben.

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