Anzeige:
Freitag, 09.08.2013 15:46

Samsung Galaxy S4 Active im Test - Ein Outdoor-Handy, das kaum Wünsche offen lässt

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Lange war es kein wirklicher Spaß, ein Smartphone zu nutzen, das gleichzeitig auch in der Kategorie Outdoor-Handy geparkt wurde. Klobig und mit schlechter Hardware kamen die mobilen Begleiter für den Außeneinsatz daher, die nicht nur resistent gegen Sand und Staub, sondern auch wasserdicht sind - sofern sie nicht auf eine Tiefsee-Tauchsafari mitgenommen werden. Sony hat mit dem Xperia Z erstmals ein Smartphone auf den Markt gebracht, das auch in der Oberklasse als Outdoor-Telefon seine Daseinsberechtigung hat. Samsung zieht nun mit dem Galaxy S4 Active nach. Wir haben das Telefon einer Belastungsprobe unterzogen.

Anzeige

Schwer, aber nicht zu schwer

Samsung Galaxy S4 Active
Samsung Galaxy S4 Active. Bild: onlinekosten.de

Dass das Galaxy S4 Active ein Telefon der Oberklasse ist, wird schon bei einem flüchtigen Blick auf die technischen Spezifikationen deutlich. Denn Samsung hat eigentlich an nichts gespart. Die Unterschiede im Vergleich mit dem Original-S4 sind überschaubar. So wurde beispielsweise "nur" eine 8- statt eine 13-Megapixel-Kamera integriert und die Abmessungen sind nicht ganz so kompakt. Außerdem wiegt das S4 Active mit rund 150 Gramm spürbar mehr. Störend ist das aber nicht wirklich. Im Gegenteil. Beim S4 Active hat der Nutzer wenigstens das Gefühl, ein Stück Hardware in den Händen zu halten, das auch ein bisschen robuster behandelt werden kann.

Aber - das darf an dieser Stelle nicht verschwiegen werden - Samsung hat sich auch einen nicht nachvollziehbaren Fauxpas geleistet. Denn die Akkuabdeckung auf der Rückseite ist für ein Outdoor-Telefon ungewöhnlich glatt. Zu glatt. Zwar ist bei genauem Hinsehen eine feine Maserung zu erkennen, mit dem Finger spürbar ist sie aber nicht. Und das sorgt dafür, dass das Telefon recht leicht aus der Hand gleiten kann. Für ein Smartphone, dass dem Outdoor-Einsatz gewidmet ist, schlicht und ergreifend eine falsche Form der Verarbeitung.

Keine Sensor-Menütasten

Durchaus positiv hervorzuheben sind die Menütasten unter dem Display. Hier hat sich Samsung wie schon bei vorherigen Outdoor-Handys wie dem Galaxy Xcover 2 dazu entschieden, auf Sensortechnik zu verzichten. Das hat zwar den Nachteil, dass das Telefon insgesamt an Eleganz einbüßt, weil physische Plastiktasten einfach weit weniger schön aussehen und auch nicht so schön schnell reagieren, andererseits aber auch einen Vorteil. Wer das Gerät nämlich mit nassen Fingern oder Handschuhen bedient, muss sich keine Sorgen machen, dass die Tasten möglicherweise nicht reagieren. Blöd nur, dass die Reaktionsfähigkeit des Displays ziemlich mäßig ist, wenn nicht mit einem trockenen Finger über die Oberfläche gestrichen wird.



Abseits von Extremsituationen kann der 5,0 Zoll große TFT-Bildschirm aber vollends überzeugen. Die Bedienung ist im Hochformat zwar auch für Menschen mit größeren Händen alles andere als komfortabel, die dargestellten Farben (maximal 16 Millionen) und Kontraste bereiten aber viel Freude. Zwar spiegelt der Bildschirm unter freiem Himmel recht stark, aber nie so sehr, dass es stören würde. Und auch bei der Auflösung lässt Samsung erfreulicherweise nicht den Geizkragen heraushängen. Satte 1.920 x 1.080 Pixel sprechen eine klare Sprache und signalieren: Hier ist Full-HD-Technik inklusive.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 ich glaube... (4 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von citrus50 am 10.08.2013 um 21:07 Uhr
 Abgesoffen (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von jodlerfred am 10.08.2013 um 14:32 Uhr
 Suche

  News
Freitag, 28.11.2014
"Black Friday" bei Gravis: Schnäppchen oder nicht?
Donnerstag, 27.11.2014
Große Mehrheit dafür: Zugang zu Internet sollte Menschenrecht sein
BREKO-Netzbetreiber: Highspeed-Internet für 1 Million Haushalte für 2015 geplant
Einheitlicher Markenauftritt: Kabel BW heißt ab 2015 auch Unitymedia
Schlechte Verkaufszahlen: iPhone 5c wird 2015 eingestellt
Weihnachtsgeschäft: Deutsche Post DHL rechnet mit mehr als 8 Millionen Paketen pro Tag
Neue Kritik an Uber: Android-App sammelt massiv Daten
Vodafone bietet LTE in 33 Ländern - ab 2015 mit bis zu 225 Mbit/s surfen
Amazon: 41 Apps für 130 Euro jetzt kostenlos herunterladen
Kim Dotcom bleibt vorerst auf freiem Fuß: Gerichtsentscheidung vertagt
Twitter Offers: Rabatt-Coupons einlösen, ohne sie vorzuzeigen
NetCologne: Neue HD-Sender und neues TV-Paket "Family HD"
Video on Demand: wuaki.tv jetzt auch offiziell in Deutschland
Googles starke Stellung beschäftigt das EU-Parlament
Mittwoch, 26.11.2014
Zalando "schreit vor Glück": Konzern peilt Gewinnzone an
Weitere News
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs