Anzeige:

Donnerstag, 08.08.2013 13:10

Asus MeMO Pad FHD 10 im Test: Scharfes Intel-Tablet zum verlockenden Preis

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Auf der Computex im Juni zeigte Asus zwei neue MeMO-Tablets: Das MeMO Pad HD 7 und das MeMO Pad FHD 10. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen punkten die neuen Tablet-Rechner mit schärferen Displays. Der Hersteller hat aber noch weitere Eigenschaften verändert. Wir haben das größere MeMO Pad FHD 10 (ME302) getestet - ein preisgünstiges Full-HD-Tablet mit Android 4.2.

Anzeige

Asus Tablet im Test: MeMO Pad FHD 10

Leichtes Kunststoff-Tablet in drei Farben

Mit dem Asus MeMO Pad Smart 10 hat das Unternehmen aus Taiwan in diesem Jahr bereits einen Tablet PC auf Android-Basis im 10-Zoll-Format hervorgebracht. Dessen Bauweise hat sich offenbar bewährt, denn Asus hat beim Generationswechsel auf das MeMO Pad FHD 10 Maße und Gewicht so gut wie nicht angetastet. 256 x 182 x 10 Millimeter und 580 Gramm Gewicht klassifizieren das neue Asus-Tablet als eines der leichtesten 10-Zoll-Exemplare. Dass das Retina-iPad von Apple etwa 70 bis 80 Gramm mehr auf die Waage bringt, darüber ist im direkten Vergleich nicht hinwegzutäuschen.

Asus MeMO Pad FHD 10 im Test - Display
Das Asus MeMO Pad FHD 10 glänzt mit einem Full-HD-Bildschirm mit IPS-Panel. Bild: onlinekosten.de

Die Kehrseite der Medaille ist, dass es sich um ein Plastikgehäuse handelt. Daher fühlt sich das Asus MeMO Pad FHD 10 nicht so stabil und hochwertig an wie ein Tablet mit Aluminium-Rücken. Billig verarbeitet ist es aber nicht, vielmehr ist der Hersteller fein säuberlich vorgegangen und hat weder hässlich ausgefranste Port-Aussparungen noch abweichende Spaltmaße zurückgelassen. Dennoch gibt es besser verarbeitete Kunststoff-Tablets - wie das Toshiba Excite, dessen Gehäuse noch steifer ist. Nicht nur aufgrund des geringen Gewichts liegt das Full-HD-Pad sehr gut in der Hand, auch die genoppte Rückseite ermöglicht rutschfesten Halt. Farblich kann sich der Kunde zwischen einem dunklen Blau, Pink und Weiß entscheiden, wobei die Rückseite jeweils matt und daher pflegeleicht ist.

Der Bildschirm: Knapp am "sehr gut" vorbei

Von der Frontpartie kann man das leider nicht behaupten. Zwar sind spiegelnde Touchscreens an der Tagesordnung, das Full-HD-Display des großen MeMO Pads verschmiert aber doch zu schnell. Sind nach ein, zwei Tagen die ersten Fingerabdrücke und Wischspuren im Weg, empfiehlt sich das Nachputzen, denn es lohnt sich: Mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten auf einer Diagonalen von 10,1 Zoll zeigt das Display detailreiche Fotos und scharfe Texte und Symbole an. An der Farbtemperatur kann der Nutzer nach Belieben herumspielen, muss er aber nicht. Im Auslieferungszustand stimmt soweit alles und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Außer: Frisches, helles Weiß darzustellen, schafft das Tablet nicht, es zeigt sich ein leichter Graustich. Da Asus ein IPS-Panel verwendet, sind Blickwinkel von bis zu 178 Grad möglich. So können auch zu zweit Bilder in hoher Auflösung oder HD-Filme betrachtet werden. Im Freien macht das allerdings weniger Spaß, denn dann schränken die Spiegelungen die Sicht ein. Damit es für die Augen nicht zu anstrengend wird, müsste der Touchscreen noch heller sein. In den eigenen vier Wänden gibt es dagegen keine Probleme. Der automatische Helligkeitssensor arbeitet sehr zuverlässig und reagiert unmittelbar auf Veränderungen. Bei Bedarf kann das abgeschaltet werden, schließlich möchte nicht jeder ständig die Anpassungen mitbekommen.

Asus MeMO Pad FHD 10 Schnittstellen
Die Schnittstellen des Asus MeMO Pad FHD 10. Bild: onlinekosten.de

Als WLAN- oder (bald) als LTE-Version verfügbar

Schnittstellen dürfte die Kundschaft kaum vermissen, mit Micro-USB, Micro-HDMI, einer Kopfhörer-/Mikrofonbuchse und einem Kartenleser für microSD-Speicherkarten hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Taiwan für verschiedene Anwendungsfälle vorgesorgt. Mit der Standardausführung kann aber nur im heimischen Netzwerk beziehungsweise an WLAN-Hotspots gesurft werden, was für den Einsatz rund ums Haus absolut ausreicht. Mobilen Nutzern steht bald alternativ das Asus MeMO PAD FHD 10 LTE zur Verfügung, das mobiles Internet über die LTE-Frequenzbänder um 800, 1.800 und 2.600 Megahertz unterstützt. Kabellose Lautsprecher oder eine Tastatur lassen sich bei beiden Produktvarianten über Bluetooth 3.0 anschließen.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 18.09.2014
Israel rüstet sich für Kriege in der Cyberwelt
Mittwoch, 17.09.2014
Nachfrage-Boom: iPhone 6-Produzent Foxconn am Limit
NFC auf iPhone 6: PayPal verspottet Apple Pay
Apple: Zwei Stufen-Bestätigung auch für iCloud Nutzer
Kabinett macht ernst: "Digitale Verwaltung 2020" soll kommen
Telekom und Netzneutralität: Zahlen sollen die Anderen
Apple-Chef Tim Cook: Wir verkaufen Geräte, keine Daten
Sicherheitslücke im Android-Browser: Angreifer können mitlesen
Netflix in Deutschland gestartet (Update zu House of Cards)
Justizminister Maas droht Google mit Zerschlagung
Speicherung von Surfprotokollen: Klarheit erst vom EuGH?
Netflix-Chef Hastings im Interview: Klassisches Fernsehen wird aussterben
Luxusuhren-Macher über Apple Watch: "Als hätte sie ein Designstudent entworfen"
Dienstag, 16.09.2014
Taxi-Konkurrent Uber erzielt Etappensieg: Einstweilige Verfügung aufgehoben
Ein Tisch für zwei, bitte: Portal "Yelp" bietet Reservierung an
Weitere News
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
Neue Handy-Modelle
Moderne Smartphones werden immer beliebter. Viele Hersteller versuchen dabei dem Erfolg des Apple iPhone nachzueifern. Ein Touchscreen Handy ist heute bereits nichts außergewöhnliches mehr.
Im Gegenzug sinken die Preise für klassische Geräte wie ein Klapphandy oder schlichte Slider-Modelle. Neue Handys stellen wir regelmäßig vor.
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs