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Freitag, 02.08.2013 14:46

Samsung Serie 7 Ultrabook im Test: Das Überdurchschnittliche

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Samsung hat im Bereich schlanker und leichter Premium-Notebooks langjährige Erfahrung: Mit dem Samsung X360 von 2008 oder dem Samsung 900X3A von 2011 setzte der südkoreanische Elektronikkonzern dem Apple MacBook Air bereits Windows-Konkurrenten entgegen, noch bevor es die Laptop-Klasse "Ultrabook" gab. Seit Einführung der Intel-Marke hat sich Samsungs Angebot an Leichtgewichten weiter vergrößert und die teure Luxuslinie Serie 9 wird mittlerweile durch die Ultrabook-Reihen Serie 5 und Serie 7 ergänzt. Die Samsung Serie 7 Ultra steht dabei für leistungsstarke Geräte mit 13,3 Zoll großem Full-HD-Display und separatem Grafikchip. Wir haben das Modell 730U3E-S04 getestet.

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Samsung Serie 7 Ultra 730U3E S04 Test – Inhalt

Leicht, aber es gibt noch leichtere Ultrabooks

"Dünn und leicht" soll das Serie 7 Ultrabook sein - und mit Abmessungen von etwa 324 x 224 x 17,5 Millimetern ist das Notebook in der Tat schön schlank geraten. Auch das Gewicht von 1,46 Kilogramm fällt angesichts der Tatsache, dass es sich um ein Subnotebook mit Grafikkarte handelt, erfreulich niedrig aus. Dennoch muss angemerkt werden, dass es leichtere 13,3-Zoll-Ultrabooks gibt, und zwar diejenigen mit integrierter Grafik: Nicht nur das neue Apple MacBook Air (Test) bringt 100 Gramm weniger auf die Waage, sondern auch die Fliegengewichte Acer Aspire S7, Asus Zenbook Prime und Sony Vaio Duo 13. Letzteres ist sogar mit einem Touchscreen bestückt. Auch das Samsung-Gerät ist mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm erhältlich, dann steigt das Gewicht auf 1,65 Kilogramm.

Samsung Serie 7 Ultrabook IPS-Display
Das Samsung Serie 7 Ultrabook glänzt mit guter Verarbeitung und einem sehr guten Display. Bild: onlinekosten.de

Eine Verarbeitung, die sich sehen lassen kann

Optik und Verarbeitung sind mehr als gelungen: Das silbergraue Gehäuse ist zurückhaltend hübsch, ohne nach einem mausgrauen Bürorechner auszusehen. Schließlich handelt es sich nicht um Kunststoff, sondern Aluminium und Fiberglas, was hochwertig aussieht und sich auch entsprechend wertig anfühlt. Obwohl der Displaydeckel im geschlossenen Zustand in der Mitte nachgibt, hinterlässt das sauber verarbeitete Gehäuse der  Serie 7 Ultra 730U3E einen stabilen, widerstandsfähigen Eindruck. Der Deckel lässt sich leicht mit nur einer Hand öffnen, wippelt aber trotzdem kaum nach, wenn jemand gegen den Tisch stößt.

Samsung Serie 7 Ultra Test - Seitenansicht
Die Seitenansicht: hübsches Design. Bild: onlinekosten.de

Für ein Ultrabook eine breite Schnittstellenauswahl

Ein Laufwerk fehlt - wie auch bei anderen schlanken Subnotebooks. Die Schnittstellen bringt Samsung an den Seiten unter: Zweimal USB 2.0, einmal USB 3.0, HDMI, eine Kopfhörer-/Mikrofonbuchse, eine Vorrichtung für eine Kensington-Sicherung, ein ausklappbarer LAN-Anschluss, ein Kartenleser und ein Monitorausgang zum Anschluss eines VGA-Bildschirms oder -Beamers. Dieser ist allerdings nur per Adapter nutzbar, ein solcher liegt aber nicht bei. Insgesamt ist die Serie 7 Ultra für die Ultrabook-Kategorie, in der gerne mal Anschlüsse aus Design-Gründen zusammengestrichen werden, überdurchschnittlich kontaktfreudig. Besser wäre es aber gewesen, wenn Samsung einen Monitor-Adapter spendiert hätte und das Verhältnis der USB-Ports vertauscht hätte, um zwei der schnelleren Peripherieanschlüsse bereitzustellen. Drahtlos kann der Laptop via Bluetooth 4.0, Intel Wireless Display und (Dual-Band-)WLAN über die Funkstandards 802.11 a/b/g/n kommunizieren. Der WLAN-Empfang erwies sich in unserem Test als schwächer als bei manch anderem Notebook. An Orten mit generell schwachem Signal, brach die Verbindung am Laptop immer wieder ab, während andere Geräte erfahrungsgemäß - wenn auch mit entsprechend mageren Empfangsbalken - online bleiben.

Beleuchtete Tastatur, großes Touchpad

Wer das Ultrabook zum ersten mal aufklappt, dem wird zusätzlich zur aufgeräumten, da nahtlosen, Innenraumgestaltung direkt das große Touchpad auffallen. Eine Fläche von etwa 7 x 10 Zentimetern steht dem Anwender zum Scrollen, Zoomen mit zwei Fingern und Aufrufen bestimmter Windows-8-spezifischer Funktionen wie der seitlichen Charm-Leiste zur Verfügung. Nicht minder gut geraten ist die Chiclet-Tastatur, von Samsung "Inseltastatur" genannt, auf der auch Vielschreiber angenehm und lange tippen können. Sondertasten gibt es unter anderem zum Aufrufen der Windows-Energiesparmodi und der Einstellungen sowie Regeln der Tastaturbeleuchtung, Display-Helligkeit und Lautstärke, nicht aber zur Steuerung eines Mediaplayers. Das heißt nicht, dass sich das Gerät nicht gut als Multimediamodell macht, im Gegenteil: Die eingebauten JBL-Lautsprecher sind überraschend kräftig und ordentlich laut. Auf der höchsten Stufe erreicht der Laptop fast Party-Lautstärke und klingt dabei immer noch klar.

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