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Freitag, 05.07.2013 09:26

HTC One SV im Test – Mit viel Stil in die LTE-Mittelklasse

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

In der Marketing-Abteilung von HTC dürften schon seit Monaten die Köpfe rauchen. Die Fragestellung lautet: Wie kann es gelingen, mehr Menschen für die Smartphones des taiwanischen Konzerns zu begeistern. Ein Ergebnis dieser Überlegungen ist zum Beispiel bei Spielen in der UEFA Champions League sichtbar. In Form von digitaler Bandenwerbung wird prominent das neue Flaggschiff HTC One beworben. Aber auch in der Mittelklasse hat HTC durchaus attraktive Telefone im Angebot. Sie glänzen zwar nicht mit einer Top-Ausstattung, kommen aber in aller Regel in einem hübschen Design daher. Aktuelles Beispiel: das HTC One SV. Wir haben es getestet.

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Ein Smartphone für den Massenmarkt

HTC One SV
HTC One SV. Bild: onlinekosten.de

Wer nicht bereit ist, gleich mehrere grüne Scheinchen auf den Ladentisch zu legen, bekommt mit dem One SV eine interessante Alternative präsentiert. Das 122 Gramm leichte Gerät überzeugt durch eine wohltuende Schlichtheit mit abgerundeten Kanten. Kein überdimensioniertes Display, gummierte Rückseite für eine angenehme Haptik, beleuchtete Sensortasten. Einfach ein rundum solide aufgestelltes Telefon für den Massenmarkt.

Der LCD-Bildschirm bietet mit einer Größe von 4,3 Zoll das perfekte Format, um im Hochformat mit nur einer Hand komfortabel bedient werden zu können. Das Display-Panel wird durch robustes Glas vor Staub und Schäden geschützt. Allerdings ist die Glas-Oberfläche recht anfällig für Fingerabdrücke und kann bei starker Sonneneinstrahlung recht stark spiegeln. Zudem ist dei Auflösung für heutige Verhältnisse eher unterdurchschnittlich. Sie liegt bei nur 800 x 480 Pixeln, aber auch hier gilt: Für Otto-Normal-Nutzer ist das vollkommen ausreichend. Nur wer auf seinem Smartphone häufiger Full-HD-Videos schauen möchte, sollte sein Glück besser in der Smartphone-Oberklasse versuchen und ein bisschen mehr Geld für seinen mobilen Begleiter im Alltag investieren.

Ausgeliefert wurde das uns zur Verfügung gestellte Testgerät auf Basis von Android 4.1.2. Allerdings kommt nicht die Originalversion von Googles mobilem Betriebssystem zum Einsatz. Denn HTC hat über das Hauptmenü seine Sense-Oberfläche in der Version 4+ gelegt. Wirklich störend ist das nicht, denn die Menüstruktur vermittelt einen aufgeräumten und durchdachten Eindruck.

Viel Übersicht durch HTC Sense

So können zum Beispiel direkt vom Sperrbildschirm aus Kamera und Telefon-Funktion gestartet werden. Heruntergeladene Apps werden im Hauptmenü je nach Wunsch alphabetisch oder gemessen an der Häufigkeit der Nutzung angezeigt. Auf mehreren Startbildschirmen werden App-Verknüpfungen ebenso angelegt wie größere Widgets. In einer übersichtlichen Nachrichtenzentrale werden verpasste Nachrichten und Anrufe ebenso angezeigt wie wichtige Interaktionen in Sozialen Netzwerken. Ergänzend dazu blinkt oberhalb des Displays eine Status-LED sobald neue Informationen in der Nachrichtenzentrale eingelaufen sind. Praktisch, um nichts zu verpassen, was von Relevanz sein könnte.

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    Zuletzt kommentiert von Qantas am 05.07.2013 um 17:33 Uhr
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