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Donnerstag, 27.06.2013 00:01

Sony Xperia Tablet Z im Test: Dünner, leichter, ab ins Wasser

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Zu schwer, aber doch fragil, eine grobe Display-Auflösung und zu wenig Power - das alles ist beim neuen Sony Xperia Tablet Z garantiert nicht zu befürchten. Der japanische Konzern zieht bei seinem neuen Android-Vorzeigemodell alle Register und verpackt einen starken 4-Kern-Prozessor und zahlreiche Extras in ein besonders dünnes und leichtes Gehäuse, das zudem mit Schmutz und Wasser umgehen kann. Wir haben das Tablet aus der 10-Zoll-Klasse getestet - zu haben ist es ab 499 Euro.

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Sony Xperia Tablet Z Test – Inhalt

Konkurrenzlos leicht

Bereits zur Produktankündigung war klar: Das Xperia Tablet Z wird dünner und leichter als seine Konkurrenten. Mit Maßen von rund 266 x 172 x 6,9 Millimetern (mm) und 495 Gramm ist der Tablet PC ein wahres Fliegengewicht. Andere 10-Zöller bringen etwa 100 bis 200 Gramm mehr auf die Waage - und die sind in der Hand deutlich zu spüren. Sonys Android-Exemplar lässt sich hervorragend auch längere Zeit in der Hand halten. Das flache Tablet steht wahlweise mit schwarzer oder weißer Rückseite und Umrandung bereit. Diese ist nur 2 mm breit, wodurch das Tablet tatsächlich wie eine Tafel aussieht. Zumindest abgeschaltet, denn unter dem Glas befindet sich noch ein mehr als 2 Zentimeter breiter, schwarzer Rahmen. Die Gehäuserückseite ist mattiert und erinnert bei unserem weißen Testgerät durch das zurückhaltende Design ohne jegliche Musterung fast an ein Blatt Papier.

Abspülen und eintauchen möglich

So empfindlich ist das Android-Tablet aber trotz des geringen Gewichts nicht: Das 10,1 Zoll große Display wird von einem kratzfesten Glas geschützt und das Gehäuse verkraftet außerdem Staub und Wasser in der Umgebung. Durch wasserdicht verschlossene Ein- und Ausgänge soll das Xperia Tablet Z sogar bis zu 30 Minuten lang einen Tauchgang bis zu einem Meter Tiefe überstehen. Das aber nur unter Frischwasser, Experimente im Pool oder Meer sowie mit Chemikalien sollten daher ausbleiben, ansonsten gibt es keine Herstellergarantie mehr. Wir haben den Tablet-Rechner mit klarem Wasser abgespült und im Waschbecken untertauchen lassen, was er unbeschadet überstanden hat. Auftreffende Wassertropfen erwecken das Tablet jedoch zum Leben; also nicht wundern, wenn sich Apps selbständig öffnen.

Sony Xperia Tablet Z - Wassertropfen
Nicht aus Zucker: Das Sony Xperia Tablet Z kann eine Dusche vertragen. Bild: onlinekosten.de

An Anschlüssen zu bieten hat der leichte Rechner eine Kopfhörerbuchse, einen Speicherkartenleser für das microSD-Format und eine Micro-USB 2.0-Schnittstelle mit MHL. Über einen Adapter, der aber nicht im Lieferumfang enthalten ist, können dann auch Videos ausgegeben werden. Die Verschlusskappen fügen sich nahtlos in das Design ein und sind leicht zu öffnen - fast schon zu leicht, wenn man bedenkt, dass sie auf Dauer dicht halten müssen. Verlieren kann man sie aber nicht.

Sony Xperia Tablet Z Schnittstellen
Um wasserdicht zu sein, verfügt der Tablet-PC über fest verbundene Verschlusskappen für alle Anschlüsse. Bild: onlinekosten.de

NFC-fähig und mit Infrarot bestückt

Zur drahtlosen Kommunikation sind WLAN, optional LTE, Bluetooth 4.0 und NFC eingebaut. Passende SmartTags, um über Near Field Communication verschiedenen Aktionen automatisch auszulösen, bietet Sony im Onlineshop im 4er Pack für 14,90 Euro an. Die bunten Plaketten mit einem Durchmesser von 28 mm lassen sich beispielsweise auf dem Nachttisch oder im Büro deponieren und sorgen dann bei Berührung mit dem Tablet dafür, dass sich das WLAN-Modul abschaltet, der Lautlosmodus aktiviert oder eine bestimmte App aufgerufen wird. Was NFC außerdem kann: Mit einem entsprechend bestückten Sony-Fernseher den Bildschirminhalt des Tablets klonen, NFC-Zubehör wie Lautsprecher einfach verbinden und Daten mit NFC-fähigen Laptops oder Smartphones austauschen. Ebenfalls wieder mit an Bord: Infrarot. Damit wird das Z-Tablet wie seine Vorgänger Sony Xperia Tablet S (Test) und Sony Tablet S (Test) zur Universalfernbedienung für TV, Receiver und DVD-Player. Einen LG-Fernseher steuerte das Tablet im Test auf Anhieb und ohne Probleme.

Einschalten lässt sich das edle Stück Technik über einen runden, silberfarbenen Knopf, dessen Gestaltung zu den Vaio-Notebooks passt. Zum Anpassen der Lautstärke ist eine Wippe vorhanden. Obwohl der Rahmen rundherum eine Vertiefung aufweist, sind die Bedienelemente problemlos ertastbar und ohne Hinzusehen bedienbar.

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