Anzeige:

Dienstag, 17.04.2001 12:07

Yahoo stoppt Versuch mit Porno-Sites

aus dem Bereich Sonstiges
Anzeige

Nach dem dramatischen Rückgang der Einnahmen aus Bannerwerbung und dem ersten Verlust in der Bilanz seit zwei Jahren, hat Yahoo versucht, neue Wege zu gehen, um wieder Geld in die Kassen zu bringen. In den Bereichen Online-Shopping und Auktionen waren immer mehr Angebote von Porno- und Sex-Sites aufgetaucht. Auch eine spezielle Sorte Bannerwerbung schien seine Vorzüge dem Betrachter immer deutlicher vor Augen zu halten.

Mitte letzter Woche waren aber die Proteste in den USA derart hochgekocht, dass sich Yahoo-Präsident Jeff Mallett am Freitag zum vollständigen Rückzug genötigt sah. Innerhalb der nächsten Wochen werde man alle Porno- und Sex-Sites aus dem Portal entfernen. Die schnelle Reaktion deutet darauf hin, dass die neue Einnahmequelle noch keine großen Umsätze gebracht hat.

Gerade Yahoo versteht sich nicht als Portal für eine spezielle Zielgruppe, sondern für die ganze Familie. Dass der Familienvater jetzt nicht mehr ganz so gut bedient wird wie der Rest der Familie, scheint man verschmerzen zu können. Eine sinkende Akzeptanz in der US-amerikanischen Gesellschaft hätte nicht nur rückläufige Besucherzahlen und einen weiteren Rückgang bei den Werbeeinnahmen bedeutet. Das US-Justizministerium ist bereits aufgefordert worden, weitere Untersuchungen einzuleiten.

Peter Giesecke
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Sonntag, 21.09.2014
Amazon geht auf Buchverlage zu
Raumstation ISS bekommt 3D-Drucker
Kampf gegen Prostitution und Pornografie: China sperrt 1,8 Millionen Konten im Netz
Studie: "Echte" Freunde für Kinder wichtiger als Online-Freunde
Innenminister de Maizière will Persönlichkeitsprofile im Internet verbieten
Apple Store Berlin: Tageseinnahmen aus Geldtransporter entwendet
Apple, Google und Amazon: Gabriel will "asozialen" Silicon-Valley-Kapitalismus zähmen
Samstag, 20.09.2014
Moskau dementiert: Russland will Internet nicht abschalten
Alibaba mit skurillen Produkten: Jungfrauenhaar und Blutlaugensalz
"Ice Bucket Challenge": Was wird aus den Spenden?
Microsoft schließt Forschungslabor im Silicon Valley
Wer haftet bei Betrug im Online-Banking?
Freitag, 19.09.2014
Alibaba gelingt größter Börsengang: Internetkonzern überflügelt Amazon und eBay
SMS-Fallen: Bundesnetzagentur ordnet Abschaltung von 60 weiteren Rufnummern an
Android L: Verschlüsselung wird Standard, iOS 8 als Vorbild
Weitere News
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
Internet per VDSL
Die DSL-Anbieter rüsten auf:
Mit ihren VDSL Angeboten bieten die Provider Highspeed-Internet mit bis zu 50 Mbit/s in vielen Gebieten.
Jetzt T-Home VDSL Verfügbarkeit prüfen oder den Ausbau von 1und1 VDSL, Alice VDSL und Vodafone VDSL checken.
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs