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Sonntag, 07.04.2013 10:01

Sony Vaio E17 im Test: Flotte Hardware zum guten Preis

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Zum Frühjahr hat Sony zahlreiche Vaio Notebook-Reihen mit neuen Komponenten aufgefrischt, darunter auch die Vaio E-Serie, die Notebooks für den Alltag mit Displaygrößen von 11,6 bis 17,3 Zoll umfasst. Dass Sony die Laptops den Allroundern zuordnet, heißt nicht, dass sie eine mittelprächtige Leistung bieten - vielmehr sind verschiedene Varianten ab unter 500 Euro bis mehr als 1.000 Euro wählbar. Wir haben uns die stärkste Konfiguration des Vaio E17 vorgenommen: Im SVE1713Z1EB treffen eine Quad-Core-CPU, eine Grafikkarte mit dediziertem Speicher und ein Full-HD-Display aufeinander.

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Sony Vaio E17 Test - Inhalt

  • Seite 1: Optik, Verarbeitung, Schnittstellen, Maus und Tastatur
  • Seite 2: Display, technische Daten, Leistung
  • Seite 3: Akkulaufzeit, Software, Fazit und Test-Tabelle

Dickes Ding

Die üppige Bestückung genehmigt sich ihren Platz: Mit rund 409 x 278 x 27 bis 38 Millimetern ist das Vaio E17 eher dicker Brummer als flaches Design-Kunststück. Das Gewicht von 3,2 Kilogramm fällt angesichts der Größe noch in die Kategorie tragbar. Sony hat dem Notebook ein schwarzes Kunststoff-Gehäuse verpasst, das zwar größtenteils durch eine matte Oberfläche besticht, aber dennoch bereits nach kurzer Zeit Fingerabdrücke aufweist. Hochglänzend ist nur der Bereich oberhalb der Tastatur, in dem auch die ausreichend lauten, aber etwas bassarmen Lautsprecher eingelassen sind, sowie der Rahmen rund um das Display. Da dieses wiederum entspiegelt ist, ist das etwas schade, denn so wird unnötig Licht reflektiert.

Sony Vaio E17 Test - Optik
Als SVE1713Z1EB kommt das Sony Vaio E 17 ganz in Schwarz. Bild: onlinekosten.de


Weitere Bilder und eine Kurzversion des Testberichts gibt es auf der Facebook-Seite von onlinekosten.de und als Diashow über onlinekosten.de auf Google+.

Viele Anschlüsse, aber nur 1x USB 3.0

Das Gehäuse hinterlässt einen durchwachsenen Eindruck. Positiv zu vermerken ist, dass der Nutzer den Laptop mit einem schlichten Kreuzschlitzschraubenzieher öffnen und Arbeitsspeicher austauschen kann, was bei besonders flachen und komplett abgeriegelten Ultrabooks oder dem MacBook Air nicht möglich ist. Auch die Gestaltung - der Rechner sieht aus als wäre er gefaltet - ist ganz hübsch, wenn auch zu klobig. Weniger schön ist der stark nachgiebige Display-Deckel und dass Sony zu viel Raum ungenutzt lässt: Bei einem 17-Zöller ohne Schlankheitskur ist eigentlich genügend Platz für Anschlüsse vorhanden, trotzdem verzichtet der Hersteller darauf, einige Schnittstellen an der Rückseite des Vaio E17 zu positionieren. Stattdessen wurden alle Ports - mit Ausnahme der Einschübe für SD-Karten und Memory Stick Duo - auf die Seiten verfrachtet. Dort findet der Kunde neben dem Laufwerk drei USB-2.0-Ports und auf der gegenüberliegenden Seite einen schnelleren USB-3.0-Anschluss vor, der als einziger eine Ladefunktion für externe Geräte wie Smartphones mitbringt. Daneben lassen sich Mikrofon und Kopfhörer sowie LAN anschließen. Die Grafikausgänge VGA und HDMI liegen so eng beieinander, dass sich keine zwei Monitore parallel anschließen lassen, obwohl die Grafikkarte genau das unterstützt. Da sich ein Notebook dieser Größenordnung gut als Ersatz für einen Desktop-PC eignet, ist das verwunderlich. Andererseits kann das 17,3-Zoll-Display in der Praxis auch am Schreibtisch einen herkömmlichen Monitor ersetzen, wodurch sich der Platzmangel relativiert. Wer tatsächlich insgesamt drei Bildschirme nutzen möchte, müsste sich etwas anderes einfallen lassen.

Tastatur hui, Touchpad pfui

Da das Vaio E17 nicht mit einem Touchscreen zu haben ist, will das Finger-freundliche Windows 8 über die Eingabegeräte bedient werden. Das Touchpad des SVE1713Z1EB reagierte in unserem Test zielsicher auf Mehrfingergesten wie Zoomen oder Drehen und die Charm-Leiste von Windows 8 lässt sich mit einer Wischbewegung vom Rand aus ins Sichtfeld holen. Mit etwa 10 x 5,5 Zentimetern ist das Touchpad schön breit geraten, könnte aufgrund der integrierten Klicktasten aber durchaus eine gutes Stück höher sein. Was uns nicht gefällt, ist die Verarbeitung. Das Touchpad klappert und vermittelt daher keinen sehr hochwertigen Eindruck. Ganz anders die Tastatur, die sich angenehm und leise bedienen lässt, obwohl sie sich vor allem in der Mitte durchbiegt. Das dürfte ihrer großzügigen Breite geschuldet sein, denn auch ein Nummernblock ist vorhanden. Als Gimmick lassen sich die Tasten bei Bedarf beleuchten.

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