Anzeige:
Sonntag, 10.03.2013 08:01

HP Envy x2 im Test: Flexible Tablet/Netbook-Schönheit

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Windows-Tablet ist nicht gleich Windows-Tablet: Mal sind sie mit einem ARM-Prozessor und der auf Programme aus dem Windows Store beschränkten Version Windows RT bestückt, mal stehen sie mit Intel Core-i-Prozessor und Windows 8 als leistungsstarke Ultrabook-Variante bereit. Dazwischen tummeln sich Geräte mit Intel Atom. Sie lassen zwar nicht die Muskeln spielen, bieten aber dennoch den Vorteil, theoretisch sämtliche x86-Programme installieren und damit ein Notebook ersetzen zu können. Wie gut ist darin das HP Envy x2? Auffällig am Hybrid-Tablet von Hewlett-Packard: ein edles Design, ein helles Display und dank Tastatur-Dock mit Akku mehr Schnittstellen als ein üblicher Tablet-PC und mehr Ausdauer als ein Laptop.

Anzeige

HP Envy x2 Test – Inhalt

  • Seite 1: Maße, Verarbeitung, Schnittstellen, Dock und Laufzeit
  • Seite 2: Display, Bedienung und Handhabung, technische Daten und Leistung
  • Seite 3: Sound, Kameras, Fazit und Test-Tabelle

Als Tablet leicht - das HP Envy x2

Wer sich das Datenblatt des etwa 303 x 206 Millimeter (mm) großen Tablets vornimmt und in der Spalte zum Gewicht die Angabe 710 Gramm vorfindet, der dürfte zunächst kurz die Stirn runzeln. Zumindest dann, wenn die Eckdaten von Asus-Tablets wie dem Transformer Pad Prime (Test) und VivoTab Smart (Test) oder vom aktuellen iPad von Apple im Gedächtnis abgespeichert wurden. Bei Asus sind es weniger als 600 Gramm, beim iPad der vierten Generation 652 Gramm aufwärts. Doch das HP Envy x2 liefert ein größeres Display: 11,6 Zoll statt 10,1 beziehungsweise 9,7 Zoll. Hält man das Tablet in den Händen, fühlt es sich daher deutlich leichter an als erwartet. Gewicht zugelegt wird, wenn das Envy x2 mit dem Tastatur-Dock verbunden wird. Dann hält der Nutzer ein 303 x 206 x 17 - 19 mm großes und 1,41 Kilogramm schweres Subnotebook in den Händen.

HP Envy x2 Test - Alu-Gehäuse
Edel edel: Das Envy x2 hüllt sich in Aluminium. Bild: onlinekosten.de

Teuer sieht es aus

Von der hübschen Gestaltung und der hochwertigen Verarbeitung konnten wir uns bereits auf der Vorstellung des Envy x2 auf der IFA in Berlin überzeugen. Der Hersteller setzt auf ein dünnes, schlichtes Aluminium-Gehäuse mit gebürsteter Oberfläche und abgerundeten Kanten. Die Bedientasten sind flach in die Unterseite des Tablets integriert, insbesondere der Lautstärkeschalter ist gar nicht so leicht zu ertasten. Um jederzeit zum Kachel-Bildschirm von Windows, ehemals Metro, zurückzukehren, baut HP eine manchmal etwas schwerfällige Sensortaste mit Vibration ein. Zusammengesteckt werden Tablet und Dock wie beim Dell XPS 10 (Test), das heißt, das Tablet rastet fest in die Schiene des Docks ein und lässt sich durch Festhalten eines Schiebeschalters wieder ablösen. Wir hatten allerdings den Eindruck, dass wir beim HP-Exemplar fester zupacken mussten.

Besser gelöst als beim Dell XPS 10: Zunächst leert sich der Akku im Tastatur-Dock. Erst dann, wenn der Wert die 5-Prozent-Hürde unterschreitet, geht es dem Tablet-Akku an den Kragen. Als intelligent erweist sich die Lösung auch im umgekehrten Fall. Geht der Tablet-Akku zu Neige, wird er durch das Dock aufgeladen. Das Envy x2 hält ohne seine Verstärkung beim Abspielen von YouTube-Videos in HD etwa 5,5 Stunden durch. Wer lediglich Text-Dokumente liest und WLAN abschaltet, kommt 10 Stunden aus. Im Standby kann das Tablet mehr als eine Woche zubringen. Mit Tastatur-Dock verdoppeln sich die Werte und übertreffen damit Touch-Konkurrenten wie die neuen Convertible-Ultrabooks.

Zwei Kartenleser, HDMI und NFC

HP Envy x2 - Windows-8-Tablet im Test
Das Windows-8-Tablet bringt zwei Kartenleser mit. Bild: onlinekosten.de

Das Tablet ist nur spärlich mit Schnittstellen bestückt. Lediglich ein Anschluss für das Dock beziehungsweise das Netzteil, eine Mikrofon/Kopfhörerbuchse und ein microSD-Kartenleser sind vorhanden. Wer Geräte anschließen möchte, weicht daher auf die Docking-Tastatur aus. Diese integriert zwei USB-2.0-Ports, eine Audiobuchse, HDMI in regulärer Größe und einen Steckplatz für SD-Speicherkarten. Nicht schlecht, wenn ein externer TFT Monitor oder Fernseher ohne Adapter verbunden werden soll und regelmäßig Fotos von einer Digitalkamera übertragen werden. Die Konkurrenz beschränkt sich oftmals auf verkleinerte Anschlüsse. Mobile Datenverbindungen per Mobilfunk beherrscht das Envy-Tablet nicht, es stützt sich auf WLAN, wobei die Empfangsleistung besser sein könnte. Bluetooth zum Anschluss von Peripherie und NFC für einen Datenaustausch stehen ergänzend bereit.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 05.03.2015
 Mobilfunk-Kooperation: Microsoft und Telekom ziehen an einem Strang
Mittwoch, 04.03.2015
RWE: Bis zu 50 Mbit/s für 84 Gemeinden im Hunsrück
Kickstarter-Rekord: Pebble Smartwatch startet durch
EU-Staaten wollen begrenzte Roaming-Gebühren weiter erlauben
WLAN im gesamten Fernverkehr der Deutschen Bahn
 SanDisk zeigt Micro-SD-Karte mit 200 Gigabyte
Kabel-Internet im März: Aktuelle Angebote von Kabel Deutschland, Unitymedia & Co.
Blackberry zeigt Z30-Nachfolger Leap und einen Slider mit Samsungs Edge-Display
o2 und E-Plus: Gemeinsame Nutzung beider Netze ab April
Lenovo Tab2: Zwei neue Android-Tablets mit LTE - ideapad mit Windows 8.1
Neues Ziel: Blackberry-Chef setzt auf Geschäft mit Software
Wieder mehr "Zombie-Rechner" in Deutschland
Dienstag, 03.03.2015
"Forbes"-Liste der Reichen: Bill Gates ist weiter Spitzenreiter
Streit um Einspeiseentgelte: BGH fällt Urteil zum Kabelfernsehen im Juni
Tele Columbus: Hohe Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen
Weitere News
Mobilfunk Discounter
Inzwischen ist das Angebot an günstigen Mobilfunk-Tarifen sehr unübersichtlich.
Neben Billigmarken der großen Provider wie Simyo oder Fonic gibt es zahlreiche unbekanntere Discounter mit günstigen Preisen.
Eine Übersicht bietet unser Prepaid-Vergleich.
Internettelefonie
Günstig per VoIP telefonieren auch ohne Telefonanschluss.
Telefon einfach an den VoIP DSL Router oder WLAN Router anschließen.
Gleichzeitig via DSL Modem mit DSL Speed ins Internet.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs