Anzeige:

Mittwoch, 30.01.2013 11:20

Abzocke im Internet - Neues Gesetz regelt Abmahn-Wahnsinn

aus dem Bereich Sonstiges

Der Gesetzentwurf zum besseren Schutz von Verbrauchern vor unseriösen Geschäftspraktiken im Internet und am Telefon ist fertiggestellt. Aus Koalitionskreisen wurde am Mittwoch nach einem entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt, dass es einen Durchbruch gegeben habe. Das Vorhaben war zuvor monatelang nicht vorangekommen. Der Entwurf des Bundesjustizministeriums sehe nun vor, dass Gewinnspielverträge, die am Telefon geschlossen werden, künftig erst dann wirksam sein sollen, wenn sie schriftlich, per Fax oder per E-Mail bestätigt wurden, schreibt die Zeitung.

Anzeige

Kampf den Inkasso-Firmen

Zudem sollten die Bürger besser vor den zweifelhaften Methoden einiger Inkasso-Firmen geschützt werden. Diese versuchten immer wieder, Forderungen einzutreiben, die gar nicht existieren. Deshalb müssen sie künftig auf Anfrage detailliert angeben, wie die Forderung und eventuelle zusätzliche Gebühren entstanden sind. Auch sollen Inkasso-Unternehmen strenger beaufsichtigt werden.

Abmahn-Wucher werden ausgebremst

Außerdem will die Bundesregierung die Abmahn-Abzocke beim verbotenen Herunterladen von Software, Videos oder Musik im Internet eindämmen. Im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen im Internet hat sich dies für einige Anwälte zu einem lohnenden Geschäft entwickelt. Künftig dürfen Anwälte den Angaben zufolge privaten Internetnutzern, die zum ersten Mal eine Urheberrechtsverletzung begehen, für die Abmahnung maximal 155,30 Euro in Rechnung stellen. Ursprünglich hatte das Justizministerium einen Betrag von unter 100 Euro in Aussicht gestellt.

Einer Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentralen zufolge sind etwa 4,3 Millionen Menschen über 14 Jahre bereits mindestens einmal abgemahnt worden.

Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Wie sieht das denn etwas genauer aus ? (2 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Kirby Link am 30.01.2013 um 20:59 Uhr
 Gut so! (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von trinity am 30.01.2013 um 18:14 Uhr
 Suche

  News
Montag, 01.09.2014
Tele Columbus erhöht Surf-Speed auf 150 Mbit/s
Erster Desktop-Prozessor von Intel mit acht Kernen und 16 Threads
Neue Betrugsmasche: Telefonbetrüger rufen unter Nummer der Staatsanwaltschaft an
iPhone-Bezahldienst: Apple soll Deal mit Kreditkartenfirmen haben
Rabatte auf iTunes-Karten bei Netto, Müller und der Sparkasse
Sonntag, 31.08.2014
Online-TV-Dienst Netflix will deutschen Markt mit eigenen deutschen Serien erobern
Snowden-Unterstützer in Berlin: "Es wird weitere Skandale geben"
Nach Übernahme durch Amazon: Streaming-Dienst Twitch erweitert inhaltliche Ausrichtung
Streit um "unislamisches" Highspeed-Internet im Iran
Europäische Städte TLDs: Deutschlands wichtigste Hafenstadt schärft ihr digitales Profil
Carsharing-Markt boomt trotz mehr verkaufter Autos
Maas will Handy-Daten besser schützen: Handy-Ortung nur noch mit Zustimmung
Freiheit statt Angst:: Tausende demonstrieren in Berlin gegen Überwachung
Samstag, 30.08.2014
Fit mit Internet: Das Geschäft der Online-Fitness-Anbieter
Drohnen, die Pakete ausliefern: Von der Zukunftsvision zur Realität
Weitere News
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
Mobiles Internet
Unterwegs und trotzdem Online: Mobiles Internet per UMTS macht's möglich.
Fast genauso schnell im Speed Test oder sogar schneller als ein regulärer Internetzugang.
Damit ist mobiles Internet neben Kabel digital auch als Alternative interessant, wenn die DSL Verfügbarkeit am Wohnort eingeschränkt ist.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs