Der Computernetzwerk-Spezialist Linksys wechselt den Besitzer. Cisco Systems verkauft seine Tochter an den Computerzubehör-Hersteller Belkin. Die kalifornische Belkin versprach bei der Verkündung des Geschäfts am Donnerstag (Ortszeit), sowohl den bekannten Linksys-Markennamen beizubehalten, als auch die technische Unterstützung und Garantieleistungen für alte Produkte zu übernehmen.
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Belkin will Marktführer werden
Linksys stellt vor allem sogenannte Router für den Heimgebrauch oder kleinere Betriebe her. Die Produkte sind das Herzstück von Netzwerken - sie sorgen dafür, dass der Computer per Kabel oder WLAN mit dem Internet oder anderen Geräten verbunden ist. Ziel von Belkin ist es, mit dem Linksys-Kauf zum weltweiten Marktführer aufzusteigen.
Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Cisco hatte Linksys vor zehn Jahren für eine knappe halbe Milliarde Dollar (370 Millionen Euro) übernommen. Der IT-Konzern zieht sich aber immer weiter aus dem Geschäft mit Privatkunden zurück. Bereits zuvor hatte Cisco seine erfolglosen Flip-Videokameras eingestellt.
Cisco System konzentriert sich noch stärker auf Netzwerk-Technik für Firmenkunden. Der Konzern stellt vornehmlich sogenannte Router und Switches her. Die Technik der Kalifornier steckt in den meisten Firmen-Netzwerken und sorgt dafür, dass das weltumspannende Internet läuft. Cisco ist Marktführer in diesem Feld und gilt als einer der Vorzeigekonzerne des Silicon Valley.


